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5 Tipps für ein günstiges StartUp-Onlinemarketing

Mit geringem Budget eine erfolgreiche Marketing-Kampagne durchführen? Mit folgenden Ratschlägen ist dies möglich.

Ein Gastbeitrag von Nadine Kohlbrenner

Marketing muss nicht teuer sein!

Ein neues StartUp zu gründen ist leider nur der erste Schritt auf einem langen Weg ein bekanntes und erfolgreiches Unternehmen zu werden. Die meisten arbeiten vor allem am Anfang mit einem limitieren Budget. Auch wenn ein StartUp finanziert wird und Investoren hat, zählt jeder Cent, um das hart verdiente Investorengeld nicht zu verschwenden.

Wir stellen dir in diesem Artikel fünf Tipps vor, mit denen du eine erfolgreiche und kosteneffiziente Marketing-Kampagne durchführen kannst. Das Gute: Trotz eines limitierten Budgets hast du immer noch viele Möglichkeiten, dein StartUp und deine neue Idee zu promoten.

1. SEO

SEO (Suchmaschinenoptimierung) kann teilweise sehr komplex sein. Jedoch ist es einer der besten Möglichkeiten, deine Webseitenplatzierung für Suchergebnisse in Google zu verbessern. Es gibt zahlreiche kostenlose Tools, die dir dabei helfen die richtigen Keywords (Suchbegriffe) für deine Webseite zu finden. Die besten Keywords sind relevante Begriffe mit vielen Suchanfragen und einer niedrigen Wettbewerberanzahl.

Ein weiterer wichtiger Faktor in Sachen SEO sind Backlinks. Backlinks sind Verlinkungen auf anderen Webseiten, die auf deine Webseite verweisen. Du solltest daher idealerweise eine Blogseite mit qualitativ hochwertigen Inhalten haben, in der du interessante Texte für deine Zielgruppe veröffentlichst.

2. Public Relations

Wenn dein StartUp eine innovative und einzigartige Idee entwickelt hat, dann sollte diese unbedingt durch einen Pressebericht in verschiedenen Webseiten platziert werden. Du musst dabei dein Geld nicht für PR-Agenturen ausgeben. Es gibt viele Möglichkeiten Neuigkeiten über dein StartUp online zu veröffentlichen.

Für StartUps gibt es spezielle Seiten, um das Produkt und Unternehmen vorzustellen. Zum Beispiel bieten Gründerszene.de und Startupbrett.de einen kostenlosen Eintrag für StartUps an.

3. Social-Media-Marketing

Social-Media-Marketing ist ein idealer Weg, um die Community zu vergrößern und über Updates zu informieren. Du solltest auf allen größeren Social-Media-Plattformen ein Profil anlegen. Dazu gehörten Facebook, Instagram, Twitter und Reddit.

Auf Facebook solltest du vor allem in relevanten Gruppen Fragen, Updates und interessante Informationen posten, um auf dein StartUp aufmerksam zu machen. Durch Facebook Gruppen kannst du zudem Beta-Tester für dein Produkt finden, Rabattaktionen ankündigen und Feedback zu deinem StartUp sammeln.

4. Gastbeiträge & Content Marketing

Qualitativ hochwertige Gastbeiträge und sehr gut Inhalte auf anderen Webseiten können vor allem durch niedrigere Kosten einen hohen ROI (Return On Invest) erzielen. Guter Content steigert die Reputation und Bekanntheit deiner Marke, bringt neue Kunden auf deine Webseite und erhöht die Interaktionen auf deiner Webseite. Ein netter Nebeneffekt dabei ist, dass der SEO-Wert deiner Webseite gleichzeitig verbessert wird.

Für eine gute Content-Strategie solltest du dem Leitsatz “Qualität ist immer besser als Quantität“ folgen. Dies bedeutet natürlich, dass du sehr viel Zeit investieren musst.

5. Persönliches Branding

Du solltest beim Vermarkten deines StartUps nie dich selbst vergessen, denn du bist die wichtigste Marketing-Plattform! Du kannst leicht deine Erfahrungen und Fähigkeiten in allen Social-Media-Plattformen (z.B. LinkedIn) und in Blogs präsentieren. Insbesondere durch das Beantworten von Fragen, die inhaltlich und thematisch zu deinem StartUp passen, kannst du deine Community von deinen Fähigkeiten überzeugen.

Fazit

StartUps müssen trotz eines geringen Budgets heutzutage nicht mehr auf Marketing-Maßnahmen verzichten. Ein kostengünstiges StartUp-Marketing ist möglich, kann aber sehr viel Zeit in Anspruch nehmen. Schätze daher immer ab, ob die Zeit für eine bestimmte Strategie das geplante Ergebnis wert ist.

Zudem solltest du von Anfang an deine Unique Selling Points (USP) ermitteln, also die Eigenschaften oder Merkmale, die dein Unternehmen von der Konkurrenz abheben. Vergiss zudem nicht, dass Unternehmen heutzutage nicht mehr als gefühllose Objekte angesehen werden. Kunden wollen immer eine Geschichte hinter dem Produkt oder dem StartUp vermittelt bekommen.


Über die Autorin:

Nadine Kohlbrenner arbeitet als Content Creator und Marketing-Assistent bei dem dänischen StartUp Morningscore. Morningscore hat ein neues SEO-Analyse-Tool entwickelt, dass dir Verbesserungsvorschläge für dein SEO anzeigt und den ROI für deine SEO-Maßnahmen errechnen kann. 

Bild: Unsplash

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