Jedi (Bild: Pixabay)

Bist du auch ein Marketing-Jedi oder Finance-Prophet?

Kreative Job-Bezeichnungen sind nicht nur Spinnerei, sondern sagen viel über dich und dein StartUp aus. Und es stärkt die Leistungsbereitschaft.

Der CEO einer Klitsche

Wenn du viel auf Events oder Networking-Veranstaltungen unterwegs bist, kennst du dieses Spiel: Man kommt mit jemandem ins Gespräch und tauscht irgendwann Visitenkarten aus. Auf dem Stück Pappe steht dann eine Jobbezeichnung wie Grafiker oder Senior PHP Developer.

Englische Titel sind schwer in Mode, gerade in der StartUp-Szene. Da heißt ein Geschäftsführer dann CEO. Das klingt wichtig. Ist aber in vielen Fällen ziemlich übertrieben, wenn das junge Unternehmen nur aus ein bis zwei Mitarbeitern besteht.

Und irgendwie wirkt es auch altbacken, wenn Unternehmen der New Economy hochtrabende Job-Bezeichnungen der Old Economy kopieren. Deswegen raten wir: sei kreativ! Denn Kreativität und Individualität sollten Elemente deiner StartUp-DNA sein!

Was ist, wenn du für viele verschiedene Aufgaben zuständig bist?

Besonders in kleinen Unternehmen ist es manchmal sehr schwer zu sagen, was du und deine genau Kollegen machen. Es gibt Tausende Aufgaben, die jeder irgendwie erledigt.

Denn in StartUps ist es vollkommen normal, dass der Gründer und Geschäftsführer auch noch programmiert, sich um die Finanzen und nebenbei um das Marketing kümmert. Ist “Geschäftsführer” dann die richtige Bezeichnung? Oder ist man “nur” ein Grafiker, wenn man sich auch noch um Neukunden-Akquise, Events und Personalangelegenheiten kümmert? Nein.

Deswegen sollte deine Job-Titel deine Vielfältigkeit wiederspiegeln. Und das gerne kreativ, verspielt oder humorvoll.

Zum Jedi du werden kannst

Es gibt StartUp-Inhaber und -Mitarbeiter, die haben deswegen Titel wie “Important Person” oder “Master of Everything” auf ihren Visitenkarten. Das sagt irgendwie alles und nichts aus – und bringt dein Gegenüber zum Schmunzeln. Ein Lächeln ist im bierernsten Business viel Wert.

Möchtest du dagegen, dass du und deine Kollegen bei ihren Job-Bezeichnungen einerseits “bodenständig” bleiben, aber trotzdem kreativ sein können, empfiehlt sich eine Mischung. Eine, bei der der Tätigkeitsbereich mit einem coolen Begriff kombiniert wird. Zum Beispiel:

  • Marketing-Jedi
  • WordPress-Ninja
  • Finance-Prophet
  • HR-Wizard
  • PHP-Titan

Interessant ist: Solche “abgehobenen” Job-Titel sind nicht nur eine Spinnerei, sie haben auch eine positive Wirkung. Es gibt Untersuchungen, die feststellten, dass jemand, der eine gute klingende Position innehält, sich mit dieser mehr als mit einer normalen Bezeichnung identifiziert. Verständlich: Wer will als Jedi aufgeben oder gar versagen?

Was hältst du von diesen Ideen? Setzt ihr in deinem StartUp bereits solche kreativen Job-Titel ein? Wir sind sehr auf dein Feedback in Form eines Kommentars gespannt!

Bild: Pixabay

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