Boss oder Leader: Wie ist dein Führungsstil?

Es gibt zwei Arten von Führungskräften: den Boss und den Leader. Das sind die Unterschiede.

Teamführung ist kein Zuckerschlecken

Sobald dein StartUp die ersten Mitarbeiter eingestellt hat, bist du nicht nur für dich, sondern auch für dein Team verantwortlich. So musst du unter anderem dafür sorgen, dass genügend Umsatz bzw. Gewinn gemacht wird, um die Gehälter bezahlen zu können.

Ein Team zu führen ist nicht leicht, sehr wichtig ist das Zwischenmenschliche. Und auch die Art und Weise, wie gearbeitet wird und wie du als Vorgesetzter die Aufgaben verteilst. Bei Vorgesetzten gibt es zwei Typen von Führungskräften: den Boss und den Leader. Beide unterscheiden sich in ihrer Art und Weise, wie sie mit den ihnen untergebenen Menschen umgehen.

Was unterscheidet die beiden Arten von Führungskräften?

Der Boss-Typ ist der klassische Bestimmer. Er ist der Chef, verteilt die Aufgaben, kritisiert, treibt an und redet in der Regel im Ich-will-Befehlston. Der Leader ist ein Teamleiter, der sich als Teil des Teams sieht, auf Augenhöhe mit seinen Kollegen kommuniziert, in der Wir-Form redet und sich für jeden Einzelnen interessiert.

Die folgende Infografik zeigt die Unterschiede zwischen Boss und Leader:

Infografik Unterschiede Boss und Leader (Bild: Wrike)

 

Was ist besser?

Gerade in kleinen Unternehmen mit flachen Hierarchien ist der Leader die bessere Führungskraft. Denn in StartUps kennen sich alle gegenseitig, das An-einem-Strang-Ziehen wie auch das gemeinsame Feierabend-Bierchen sind hier extrem wichtig.

Wenn ein Unternehmen wächst, richtige Abteilungen entstehen und die Aufgaben zunehmend komplizierter werden, müssen auch entsprechende Strukturen geschaffen werden. Ein freundschaftliches Miteinander ist zwar gut für die Stimmung, doch mit der zunehmenden Professionalisierung müssen auch die Kompetenzen deutlicher geregelt und die Aufgaben strukturiert verteilt werden.

Das heißt nicht, dass du plötzlich zum Chef mit “Arschlochfaktor” werden sollst. Doch es ist von Vorteil, wenn du auch mal eine harte Kante zeigst. Nichtsdestotrotz muss es immer dein Bestreben sein, ein möglichst guter und sympathischer Vorgesetzter zu sein.

Bilder: Pixabay, Wrike

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