StartUp Büro (Bild: Pixabay)

Braucht dein StartUp ein eigenes Büro?

Benötigst du für dein frischgebackenes Unternehmen gleich ein Office? Oder reicht dein Wohnzimmer als Büro-Ersatz? Welche Möglichkeiten gib es noch?

Büro oder kein Büro, das ist hier die Unternehmer-Frage

Warum werden in Berlin so viele StartUps gegründet? Dafür gibt es verschiedene Gründe: In der deutschen Hauptstadt findest du viele Kreative sowie Business Angels und Investoren vor, die Gehälter fallen relativ niedrig aus und die die Büromieten sind im Vergleich zu anderen Großstädten ebenfalls recht günstig. Infografik StartUp Büros (Bild: ImmobilienScout24(

Trotzdem kann oder mag nicht jeder sein Unternehmen in Berlin oder ähnlichen StartUp-Hotspots starten. Es gibt viele Gründer, die sich die grundsätzliche Frage stellen, ob sie überhaupt ein echtes Büro benötigen. Immerhin ist ein Office stets mit einigen Kosten verbunden.

Home-Office versus eigenes Büro. Oder: Welche Lösungen gibt es für Gründer noch?

Die günstigste Art, ein Unternehen zu gründen, ist es in den eigenen vier Wänden zu starten. Das kann eine Ecke im Wohnzimmer sein, ein Kellerraum oder typisch StartUp die eigene Garage. Oder du arbeitest als digitaler Nomade, der im Café um die Ecke, im Zug oder am Strand arbeitet.

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Trotz der Möglichkeit, theoretisch überall auf der Welt sein Business betreiben zu können, möchten viele Entrepreneure nicht auf ein Büro verzichten. Immerhin kommt ein Firmensitz – am besten in einer namhaften Großstadt – immer gut an, zum Beispiel bei (potentiellen) Investoren und Kunden. Ein möglicher Kompromiss aus repräsentativem Firmensitz und überschaubaren Kosten ist eine Briefkastenadresse. Solche “virtuelle Geschäftsadressen” lassen sich bei verschiedenen Anbietern (zum Beispiel bei MailboxNow) mieten, sie sind meist mit einem Telefonservice oder der Weiterleitung der eingehenden Post verbunden.

Eine weitere Mischform aus Home-Office und einem eigenem Büro sind Coworking-Spaces. Hier kannst du ganz flexibel stunden- oder tagesweise einen Arbeitsplatz oder Meeting-Räume buchen. Der Vorteil: Du mietest dir den benötigten Büro-Ersatz je nach Bedarf an und kommst schnell mit Gleichgesinnten zusammen – ideal für Solopreneure.

Doch spätestens wenn du die ersten Mitarbeiter einstellst oder dich regelmäßig mit Freelancern und Agenturen treffen musst, geht kaum ein weg um ein eigenes StartUp-Büro herum. So kriegst du auch besser die dauerhafte Trennung zwischen Arbeits- und Privatleben hin, kannst wichtige Dinge verstauen (zum Beispiel Akten und Promo-Materialien) und hast zudem einen Ort, den du für repräsentative Zwecke wie Pressetermine nutzen kannst.

So hältst du die Büro-Kosten in einem überschaubaren Rahmen

Ein Büro kostet Geld. Der wohl größte Kostenpunkt ist in der Regel die Miete, kurz danach folgen die Investitions- und Mietkosten für Möbel und Geräte (Computer, Drucker, Scanner, Kopierer, etc.). Auch andere Kostenblöcke solltest du nicht vernachlässigen, wenn dein Budget begrenzt ist. Angefangen von den Strom- und Heizkosten über den Internetanschluss bis hin zu den Getränken: Du kannst an verschiedenen Stellen sparen. Wie, das verrät dir folgende Ratgeber:

> Kosten im Büro sparen – so geht’s

Bilder: Pixabay, ImmobilienScout24

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