Brutto Netto Rechner (Bild: Pixabay)

Brutto-Netto-Rechner für StartUp-Mitarbeiter

Gehaltsrechner: Wie viel bleibt am Monatsende von deinem StartUp-Lohn übrig? Berechne es mit unserem Brutto-Netto-Rechner.

Wenn man als Angestellter in einem StartUp oder einem anderen (jungen) Unternehmen beispielsweise 3.000 Euro brutto pro Monat verdient – wie viel bleibt davon netto übrig? Wie viel geht von deinem Gehalt jeden Monat weg, was landet noch in deiner Tasche? Das kannst du mit unserem kostenlosen Brutto-Netto-Rechner* (auch Gehaltsrechner genannt) ermitteln.

Für StartUp-Angestellte: Der Brutto Netto Rechner

Kurz erklärt: Was bedeutet Bruttogehalt und was Nettogehalt?

Brutto, netto – bei diesen Begriffen kommen sogar Politiker immer wieder mal durcheinander. Dabei ist es eigentlich gar nicht so schwer:

  • Brutto: Das ist dein Gehalt, wie du es mit deinem Vorgesetzten vereinbart hast
  • Netto: Das bleibt von deinem monatlichen Gehalt übrig, nachdem alle Sozialabgaben und Steuern abgezogen wurden

Das bedeutet: Der Bruttoverdienst ist das, was dir dein Arbeitgeber ausbezahlt. Davon zieht er dann Sozialabgaben und bestimmte Steuern ab. Dein Nettogehalt ist das, was auf deinem Konto landet.

Brutto minus Netto: Was wird alles von deinem StartUp-Gehalt abgezogen?

Wenn fest angestellte StartUp-Mitarbeiter (und andere Arbeitnehmer) auf ihren Lohnzettel schauen, sind sie meist deprimiert. Denn vom Bruttolohn wird jede Menge abgezogen, so dass am Ende ein deutlich kleinerer Nettolohn übrig bleibt. Wie viel das genau ist, hängt von deinem Einkommen, deinem Familienstand, deiner Steuerklasse, deiner Krankenversicherung und anderen Dingen ab. Das genaue Ergebnis zeigt dir unser Brutto Netto Rechner.

Das geht vom Brutto deines Gehalts ab und ergibt dann den Netto-Betrag:

Die Steuerabgaben

  • Lohnsteuer
  • Solidaritätszuschlag
  • Kirchensteuer (falls du evangelisch oder katholisch bist)

Die Sozialabgaben

  • Krankenversicherung
  • Pflegeversicherung
  • Rentenversicherung
  • Arbeitslosenversicherung

Gehaltsrechner: Wie viel bleibt am Ende übrig?

Hat jeder 50 Prozent Abzüge? Jein. Auch wenn es gefühlt so viel ist, so stimmt diese vereinfachte Aussage nicht. Denn jeder StartUp-Mitarbeiter kriegt von seinem Bruttolohn einen anderen Nettolohn heraus. Und das sogar bei der gleichen Steuerklasse oder ähnlicher Krankenversicherung.

Da man keine pauschale Aussage treffen kann, gibt es diesen Gehaltsrechner. Was und wie viel dir jeden Monat abgezogen wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Diese Punkte sind unter anderem bei der Brutto-Netto-Berechnung wichtig:

  • dein Alter
  • die Anzahl deiner Kinder
  • deine Steuerklasse
  • dein Steuerfreibetrag
  • das Bundesland, in dem du wohnst
  • die Art der Krankenversicherung (gesetzlich oder privat)
  • der Beitragssatz deiner KV
  • Art der Rentenversicherung (West- oder Ost-Deutschland)
  • das Abrechnungsjahr

Brutto-Netto-Rechner: Das musst du bedenken

Damit du bei diesem kostenlosen Tool eine aussagekräftige Aussage erhältst, solltest du die Angaben wahrheitsgemäß beantworten. Nur so kann der Brutto-Netto-Rechner berechnen, wie viel Nettolohn von deinem StartUp-Bruttogehalt übrig bleibt.

Wie viel bleibt nun übrig?

Hier zwei Beispiele, die zeigen, wie unterschiedlich die Ergebnisse ausfallen können.

Beispiel 1: Single ohne Kinder

Ein fest angestellter Mitarbeiter verdient pro Monat 3.000 Euro (das entspricht ungefähr dem durchschnittlichen Gehalt in einem deutschen StartUp), er arbeitet in Berlin, ist 35 Jahre alt, ledig (also Steuerklasse I), hat keine Kinder, keine Freibeträge, ist kirchensteuerpflichtig, in einer gesetzlichen Krankenkasse mit normalem Beitragssatz versichert und erwartet eine West-Rente.

Das Ergebnis: Von seinem Bruttogehalt von 3.000 Euro bleibt ihm 2017 ein monatlicher Nettolohn von rund 1.800 Euro.

Beispiel 2: Verheirateter StartUp-Mitarbeiter mit Kinder

Ändern wir mal ein paar Paremater: Der Festangestellte ist in diesem Beispiel zwar auch 35 Jahre alt, aber verheiratet, mit Kindern und entsprechendem Kinderfreibetrag, konfessionslos und in der PKV. Am Ende bleiben bei ihm laut dem Brutto-Netto-Rechner über 2.000 Euro übrig – ein deutlicher Unterschied!


*) Hinweis: Bei diesem Brutto-Netto-Rechner handelt es sich um ein Partnerangebot von Finanzen.de. Für die Empfehlungen und werblichen Inhalte ist StartUpWissen nicht verantwortlich.

Bild: Pixabay

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