Büro Kosten Hardware (Bild: Pexels)

Kosten im Büro sparen – so geht’s

Heizung, Drucker, Internet und mehr: Mit diesen Tipps kannst du deine Bürokosten verringern.

Nicht vergessen: Reduziere die Kosten in deinem Büro

Geld ist gerade für Gründer ein seltenes Gut. Wer zum Start noch kein Einkommen hat (was meistens der Fall ist), benötigt eine passende StartUp-Finanzierung. Und im Geschäftsbetrieb muss stets darauf geachtet werden, dass die Ausgaben möglichst gering ausfallen.

Ein recht großer Kostenblock neben dem Gehalt für die StartUp-Mitarbeiter kann das Büro sein. Hier fallen nicht nur Ausgaben für die Miete, sondern auch für die darin befindlichen Geräte an – von den Arbeitsplatz-Computern über die Drucker und Scanner bis hin zum Geschäftskühlschrank.

Tipps, um Bürokosten und andere Ausgaben zu sparen

In deinem Büro gibt es allerlei Sparpotentiale. Manche mögen auf den ersten Blick klein erscheinen, aber wie heißt es so schön: Auch Kleinvieh macht Mist. Zusammengerechnet ergeben sich hunderte oder gar tausende Euro im Jahr – da lacht der StartUp-Geldbeutel!

Hier kannst du Geld im Büro sparen:

  • Heizung: Reduzierst du die Temperatur nur um wenige Grad oder steuerst du deine Heizung mit einem Smart-Home-Kit, verringert das die Heizkosten.
  • Kostenlose Getränke gehören mittlerweile zu den Standard-Goodies von StartUps. Für die Mitarbeiter, die mit Sprudelwasser zufrieden sind, lohnt sich eine Wassersprudler oder eine Filteranlage. Denn nichts ist günstiger als Leitungswasser.
  • Trotz der voranschreitenden Digitalisierung fällt heutzutage noch jede Menge Papierkram an. Reduziere zum Beispiel Druckkosten, indem du gute Geräte mit einem geringen Energieverbrauch kaufst oder mietest. Druckerpatronen und Toner von Drittanbietern verringern deine Büro-Ausgaben zusätzlich.
  • Wenn sich dein StartUp mit anderen Unternehmen zu einer Einkaufsgemeinschaft zusammenschließt, könnt ihr bei Händlern für Office-Zubehör gute Rabatte aushandeln. Oder ihr kauft über folgende Aktionscodes ein, um Geld zu sparen.
  • Ohne Strom und Internet geht es nicht. Vergleiche verschiedene Anbieter und versuche mit ihnen spezielle Rabatte auszuhandeln.
  • Computer, Drucker, Scanner und andere elektronische Geräte besitzen einen praktischen Standby-Modus. Doch dieser frisst über die Zeit ganz schön viel Energie. Also: abschalten!

Weitere nützliche Ratschläge, wie du die Bürokosten senken kannst, erfährst du in dieser Infografik:

Weniger Umzüge = weniger Kosten

Ein weiterer Tipp, um Bürokosten zu sparen, ist, sich bei der Wahl des Büros genügend Gedanken zu machen. Das bedeutet: Die meisten Unternehmen – gerade StartUps – möchten von Anfang an ihre Kosten gering halten. Deswegen ziehen sie zu Beginn in kleine Büros und mit dem Wachstum zieht das Team ständig um

Jeder Umzug kostet Zeit und Geld. Deswegen ist es ratsam, eine nachhaltige Wachstumsstrategie zu verfolgen, bei der auch genügend Arbeitsplätze für die kommenden Monate bedacht werden.

Es muss nicht immer ultraschick sein

Bezieht ein StartUp seine neuen Arbeisträume, muss ein Tischkicker, eine Couch und eine bunte Wandbemalung her. Das gehört sich so, denken viele Gründer.

Ist das so? Selbstverständlich nicht! Wie ein StartUp eingerichtet wird, ist jedem Gründer und seinem Team selbst überlassen. Für eine gute Arbeitsatmosphäre können auch Möbel vom Second-Hand-Markt sorgen.

> Tipps für die Einrichtung eines StartUp-Büros

Kein Büro = keine Kosten

Wenn du als Gründer noch radikaler sparen möchtest, solltest du dir eine grundlegende Frage stellen: Brauchst du überhaupt ein Büro? Coworking-Spaces oder ähnliche mietbare Büros reichen besonders am Anfang sicherlich aus, oder?

Bilder: Pexels, Budget-Erklärfilme

2 Kommentare

  1. Ich sehe die Kosten für die Ausstattung für ein Büro etwas zwiegespalten: Auf der einen Seite sollte man unnötige Kosten vermeiden. Auf der anderen Seite ist das Büro aber auch ein Aushängeschild. Den Tischkicker, den du oben erwähnst: Der könnte den Unterschied machen, ob sich ein Uni-Absolvent für dich oder einen Mitbewerber entscheidet. Wenn der Kicker 500,- kostet, der Mitarbeiter in seiner Karriere aber dir einen Reingewinn von 1000,- pro Monat zusätzlich erwirtschaftet, dann ist der Kicker unerlässlich.
    Ähnliches gilt für Kunden.
    Ich würde es immer davon abhängig machen, ob du Kundenkontakt hast. Ich war mal PC Doc, alles rein mit Kundenbesuch. Irgendwann war der Punkt erreicht, dass ich ein Ladengeschäft hätte öffnen müssen, um weiter zu wachsen. Ich habe mich dagegen entschieden und als Angestellter verdiene ich heute deutlich mehr, als wenn ich auf der Schiene des PC Docs geblieben wäre.
    Darum sollte man gleich schauen, etwas zu machen, was keinen Kundenkontakt oder Mitarbeiter maximal auf virtueller Basis erfordert. Dann kann man in Buxtehude im letzten Keller arbeiten und seine Kosten auf einem absoluten Minimum halten.

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