Content ROI (Bild: Pixabay)

Content Marketing ROI berechnen – so geht’s

Content Marketing ist “in”, aber auch nicht ganz günstig. So berechnest du die Rentabilität über den Return on Investment (ROI).

Wie kann man den Wert von Content Marketing berechnen?

Beiträge für den Firmenblog, Whitepaper für die Unternehmenswebseite oder Erklärvideos auf Youtube: Es gibt verschiedene Wege, wie du Content Marketing betreiben kannst. Meist fließt viel Zeit und Energie in die Erstellung, Optimierung und Verbreitung der Inhalte. Aber lohnt sich das alles überhaupt? Kannst du das irgendwie berechnen?

Eine Antwort, die du sicherlich schon gehört hast, lautet: Content Marketing ist vergleichbar zu PR, deswegen sei der Wert des Erfolgs unberechenbar.

Das stimmt so nicht! Deine Content-Marketing-Aktivitäten lassen sich in weiten Teilen schon messen und in Zahlen gießen. Dafür gibt es verschiedene Berechnungsarten. Zum Beispiel die des ROI (Return on Investment), die im Marketing immer wieder eingesetzt wird.

Der ROI von Content Marketing

Wie “profitabel” deine Inhalte sind, kannst du mit folgender simpler Formel ermitteln:

ROI = (Profit – Investitionen) / (Investitionen)

Wir zeigen dir anhand des folgenden Beispiels, wie du das für dein Content Marketing anwendest:

Kosten / Investitionen

  • Ein externer Autor verfasst für deinen Firmenblog drei Texte für insgesamt 300 Euro. Für die Abstimmung mit dem Autoren, die Überarbeitung und Optimierung der Texte (z.B. mit einem Call to Action wie “Möchten Sie mehr über das Thema wissen? Melden Sie sich bei uns!”) sowie das Übertragen in das firmeneigene Redaktionssystem ist in deinem Unternehmen Arbeitszeit angefallen, die umgerechnet rund 200 Euro kostet.
  • Um mehr Leser zu erreichen, schaltest du Anzeigen bei Twitter und Facebook. Diese kosten dich 500 Euro.
  • Unterm Strich hast du insgesamt 1.000 Euro für deine Content-Marketing-Kampagne ausgegeben.

Umsätze / Profit

  • Durch deine Maßnahmen werden die Blogbeiträge zahlreich gelesen. Mehrere Leser melden sich darauf hin bei dir, ein paar Monate später ergeben sich so daraus drei Aufträge.
  • Die drei Aufträge bringen dir zusammen einen Umsatz von 10.000 Euro, die Gewinnmarge lag bei 25%. Du erzielst somit einen Profit von 2.500 Euro.
  • Laut der Formel lautet der ROI des Beispiels: (2.500 – 1.000) / 1.000 = 1,5
  • Das heißt, du hast mit jedem Euro, den du in dein Content Marketing investiert hat, daraus 1,50 Euro erwirtschaftet. Das Ergebnis fällt somit positiv aus.

Das solltest du bedenken

  • Bei diesem Beispiel handelt es sich um eine Modellrechnung. Da Content Marketing eine nachhaltige, langfristige und keine punktuelle Marketingaktivität ist, lassen sich die Ausgaben und Umsätze nicht 1:1 aufschlüsseln. Gerade, da die Leser/Kunden im Rahmen ihrer Customer Journey an verschiedenen Touchpoints mit deinem Unternehmen in Kontakt treten. So gibt es nicht _den einen_ Auslöser für eine Aktion bzw. Konvertierung zum Kunden.
  • Das bedeutet: Die Berechnung des ROI macht zwar Sinn, um zu überprüfen, ob deine Ausgaben tendenziell richtig sind oder nicht. Trotzdem solltest du nicht zu zahlengetrieben agieren.
  • Denn die Wirkung Ihres Content Marketings lässt sich nicht nur mit nackten Zahlen berechnen! Maßnahmen wie kostenlose eBooks, Erklärvideos oder Blogbeiträge beeinflussen unter anderem auch das Image deines Unternehmens und somit die Wirkung der Marke (Stichwort: Branding).

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Bild: Pixabay

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