Werbeartikel (Bild: Pixabay)

Darum solltest du Werbeartikel einsetzen

Sie sind meist recht günstig, haben aber eine große Strahlkraft: Werbemittel wie USB-Sticks, Kugelschreiber oder Tassen. Das solltest du bei der Auswahl beachten.

Die große Wirkungskraft von Incentives

Feuerzeuge, Buttons, USB-Sticks, Kugelschreiber, T-Shirts oder Tassen: Das sind die bekannten Geschenke, die man Geschäftspartnern oder potentiellen Kunden überreicht. Derlei Incentives mögen vielleicht unkreativ wirken, doch sie kommen immer noch an. Laut einer Erhebung des ZAW (Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft e.V.) sind Schreibinstrumente mit 39% die beliebtesten Werbeartikel in Deutschland, dahinter folgen unter anderem Shirts (37%), Kalender (31%), Taschen (29%), Schreibtischzubehör (28%) und USB-Sticks (18%).

Obwohl auf Messen und anderen Veranstaltungen gefühlt massenweise Incentives verteilt werden, können die Deutschen davon nicht genug kriegen: 76% der Bundesbürger freuen sich immer über Werbeartikel und 73% denken, viel zu selten welche zu bekommen. 95% der Deutschen besitzen Werbeartikel, 93% nutzen sie, reichen sie weiter (z.B. Kugelschreiber) oder verschenken sie – und das im Büro wie auch zuhause. Hierdurch generieren Werbegeschenke eine größere Reichweite (z.B. durch Blickkontakte) als Massenmedien wie Plakate, Werbespots oder Anzeigen in Zeitungen.

Hieraus resultiert, dass sich die beworbenen Marken fester ins Gedächtnis einbrennen. Das Ergebnis, das alle Marketing-Verantwortlichen gerne hören, ist: Die eingesetzten Werbemittel spielen bei der Entscheidung für ein Unternehmen oder Produkt bei knapp 40% der beschenkten Menschen eine Rolle.

Kurz: Diese Art der Werbung wirkt. Das ist deine Chance!

Breites Sortiment an Werbeartikeln

Von Traubenzucker- und Gummibärchen-Tütchen über Mauspads und iPad-Hüllen bis hin zu Regenschirmen und Rucksäcken: Die Auswahl an möglichen Werbemitteln ist extrem groß und vielfältig. Zumal es innerhalb der Kategorien viele Unterschiede gibt. Ein Kugelschreiber ist beispielsweise eben nicht nur ein Kugelschreiber. Ihn gibt es als günstiges Plastikmodell für wenige Cent, als Edelstahl-Variante für mehrere Euro oder als Modell mit Öko-Touch.

Den passenden Werbeartikel zu finden ist somit gar nicht so einfach, gerade wenn du einen eng gesteckten Budgetrahmen hast. Deswegen ist es wichtig, dass du dir eine Art Fahrplan zur Werbemittelauswahl zulegst.

So findest du das richtige Werbemittel

Mit einer Checkliste findest du schneller und einfacher die passenden Goodies, um die Empfänger zielgerichtet beschenken zu können. Bedenke hierbei zum Beispiel folgende Aspekte:

  • Zielgruppe: Wen möchtest du beschenken? Wie ticken die Empfänger, was könnte ihnen gefallen? Was benötigt die Zielgruppe, wie kannst du ihr mit deiner kleinen Aufmerksamkeit helfen? Was kommt an, was geht überhaupt nicht? Was ist die Erwartungshaltung in Sachen Qualität?
  • Grund: Warum möchtest du ein Werbemittel einsetzen? Sollen damit neue Kontakte generiert werden, dient es fürs Branding oder zum Verkauf? Ist es ein Geschenk für Neukunden, Bestandskunden oder für Mitarbeiter?
  • Zeitplanung: Wann soll der Werbeartikel eingesetzt werden? Ist er so schnell lieferbar? Wie sieht es mit Sonderwünschen (z.B. Prägungen) aus?
  • Budget: Was kosten die anvisierten Werbemittel? Sind größere Mengen deutlich günstiger? Welche Mehrkosten fallen bei Sonderwünschen an?

Hier eine Infografik, die alle Punkte übersichtlich darstellt:

Werbemittelfahrplan_schneider

Was du unbedingt beachten solltest

Mit einem gut gewählten Werbegeschenk kannst du dich von den Konkurrenten abheben. Achte bei der Auswahl nicht nur auf die Kosten, sondern auch auf die „Story“, die du vermitteln möchtest. Ist dein StartUp beispielsweise in der Gastro- oder Nachtleben-Szene aktiv, kann ein Feuerzeug ein besseres Geschenk als ein Kugelschreiber sein; und als App-Hersteller wirkt eine originelle Handyhülle eventuell besser als eine Tasse.

Wichtig ist auch, dass du nie den Punkt Qualität außer Acht lässt. Es mag zwar verlockend sein, 10.000 Stück der Billig-Kugelschreiber anstatt nur 7.000 der besseren Modelle zu ordern, doch die Quantität sollte nicht immer die oberste Priorität haben. Denn ein Kugelschreiber, der schon nach kurzer Zeit den Geist aufgibt, wirft kein gutes Bild auf das Nobel-Hotel, das ihn verschenkt hat.

Bilder: Pixabay, Schneider.de

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