Firmenwebseite (Bild: Pexels)

Was eine Firmenwebseite bieten muss

Design, Usability und mehr: Diese Punkte müssen bei der Erstellung einer Firmenwebseite unbedingt beachtet werden.

Darum sollte eine firmeneigene Webseite mit Bedacht umgesetzt werden

Schnell bei einem Anbieter das Paket „Homepagebaukasten“ ausgewählt, ein paar Menüpunkte zusammengeklickt, noch etwas Text dazu, hier und da ein Bild – fertig ist die Firmenwebseite. So einfach geht das heutzutage.

Aber ist es sinnvoll, „mal nebenbei“ eine Homepage fürs Unternehmen zusammen zu schustern? Nein!

Eine Firmenwebseite ist nicht nur eine Visitenkarte, sondern auch das Schaufenster des Unternehmens. Die Web-Präsenz mussunter anderem Interessenten, Kunden und Bewerber gleichermaßen ansprechen.

Deswegen sollte die Erstellung der Firmenwebseite nicht übers Knie gebrochen werden. Das Design wie auch die Inhalte müssen durchdacht sein. Einerseits aus Marketing-Sicht (Stichwort: Zielgruppe), andererseits aus technischer Sicht.

5 grundlegende Tipps für die Umsetzung einer Firmenwebseite

Folgende Ratschläge zeigen, worauf bei einer Unternehmenspräsenz im Internet geachtet werden muss:

Domain

Die meisten Gründer machen sich sehr viele Gedanken über den Firmennamen. Dieses Brainstorming muss auch auf die Webseite bezogen werden. Meist lautet die Domain genau so wie der Firmennamen. In manchen Fällen kann es sinnvoll sein, mehr Hirnschmalz in die Wahl der Internetadresse zu stecken. Ein www.kidspower.de ist unter Umständen besser als www.kinderladen-maier-hamburg.de.

„Weniger geeignet ist ein zu komplizierter Name. Also einer, der schwer zu buchstabieren oder anfällig für Rechtschreibfehler ist. Aber auch für einen Namen, der zu austauschbar ist, solltest du dir eine Alternative überlegen“, so Ann-Kathrin Gräfe von dotBerlin.

> So findest du die richtige Internetadresse

Design

Das Auge isst mit: Getreu diesem Motto darf das Design einer Webseite nicht vernachlässigt werden. Eine schnell zusammengeschusterte Seite, der man sofort ansieht, dass der Ersteller kein Gefühl für Gestaltung hat, bringt keinem etwas.

Eine schlecht designte Firmenwebseite wirft ein schlechtes Licht auf das Unternehmen, was sich dann auch aufs Business auswirken kann.

Usability

Genauso wichtig wie das Design ist die Bedienung einer Webseite. „Eine intuitive Benutzer­führung ist nur eine von vielen Voraussetzungen, die eine längere Verweildauer der Website-Besucher unterstützen“, erklären die Kommunikationsspezialisten von www.team-drei.de . „Nutzer sollten auf den ersten Blick und Klick die Marktposition, die Alleinstellungs­merkmale und die Kundennutzen Ihres Unternehmens erkennen“.

Anders ausgedrückt: Die Usability darf auf keinen Fall unterschätzt werden!

> Wo sollten die Kontaktdaten platziert werden?

Optimierung für Smartphones

Zum Thema Usability gehört auch die Optimierung der Homepage für mobile Endgeräte, sprich Smartphones und Tablets. Webseiten müssen unbedingt auf modernen Handys abrufbar und ohne Hürden nutzbar sein. Um das zu gewährleisten gibt es das sogenannte Responsive Webdesign.

Beim Responsive Webdesign passt sich eine Webseite, die für den Desktop (also stationäre Computer) erstellt wurde, automatisch an die Display- bzw. Browser-Größe auf Smartphones und Tablets an. Das reicht vielen Designern mittlerweile nicht mehr, deswegen arbeiten sie nach dem Mobile-First- oder gar Mobile-Only-Prinzip.

Suchmaschinen-Optimierung

Wie kommen die meisten Menschen auf eine Webseite? Indem sie zuvor nach einem Thema gegoogelt haben. Damit Webseiten in Google, Bing & Co. möglichst weit oben in den Trefferlisten erscheinen, müssen sie für die Suchmaschinen optimiert werden.

Die Disziplin der Search Engine Optimization (SEO) ist heutzutage eine eigene Wissenschaft für sich, wofür man hochbezahlte Spezalisten benötigt. Doch auch Laien können durch das Bedenken gewisser Punkte bereits SEO betreiben.

> Mehr zum Thema SEO bei uns

Fazit

Zugegeben: Es ist verführerisch, mit wenigen Klicks schnell und einfach eine Webseite mit einem Homepage-Baukasten zu erstellen. Wenn allerdings der Ersteller wenig Ahnung von Design oder Aspekten wie SEO hat, sollte er lieber die Finger davon lassen. Im schlimmsten Fall fällt eine unprofessionell umgesetzte Webseite geschäftsschädigend aus.

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