StartUp Iinternationalisierung (Bild: Pixabay)

Internationalisierung: Tipps für dein StartUp

Neue Länder, neue Märkte, neue Chancen, neue Herausforderungen: StartUps sollten die Internationalisierung nicht unterschätzen!

Auf zu neuen Ufern: Das musst du bei der Internationalisierung deines StartUps beachten

Warum möchtest du selbstständig sein oder ein Unternehmen mit mehreren Mitarbeitern gründen? Um deinen Lebenstraum zu verwirklichen, ein innovatives Konzept umzusetzen oder etwas Gutes für die Menschheit zu tun? Das sind legitime Gründe.

Wenn dein Vorhaben ein echtes StartUp sein soll und kein gewöhnliches Unternehmen, dann musst du von Anfang an ein paar Dinge bedenken. Ein wichtiger Aspekt ist, dass du die Skalierbarkeit deines Produktes oder deiner Dienstleistung sowie die Vergrößerung deiner Firma einplanst. Denn ein schnelles Wachstum, oft in Verbindung der Disruption bekannter Strukturen, gehört zu den essentiellen Dingen, die ein StartUp ausmacht.

Wer wachsen will oder muss, für den reicht es bald nicht mehr aus, nur im eigenen Teich zu fischen. Dein Produkt muss regional und schnellstmöglich bundesweit “rocken”. Und danach folgt der internationale Rollout. Gerade der entpuppt sich oft als große Hürde, da andere Märkte komplett anders funktionieren als die, die du schon kennst.

Eintritt in neue Märkte: Das gilt es zu bedenken

Die Liste mit Dingen, die man beim Wachstum seines jungen, agilen und innovativen Unternehmens in andere Länder bedenken muss, ist lang. Wir nennen dir hier ein paar wichtige Aspekte, weitere findest du in den verlinkten Artikeln am Ende des Beitrages.

Internationale Märkte genau analysieren

Bayern besitzen ein anderes Kaufverhalten als Sachsen, im Norden gibt es andere Gewohnheiten wie im Süden. Kurz: Alle Deutschen sind verschieden, obwohl wir im gleichen Land wohnen. Das macht die Vermarktung schwierig.

Noch schwieriger wird es, wenn du mit deinem StartUp in ein anderes Land expandierst. Auch wenn Österreicher und Schweizer zu großen Teilen die gleiche Sprache sprechen (mit krassen dialektischen Färbungen) und wir alle ein Teil Europas sind, so funktionären die Märkte in den einzelnen Ländern teilweise komplett anders. Deswegen ist es unerlässlich, eine genaue Marktanalyse durchzuführen – am besten zusammen mit einem Profi -, bevor du blindlings eine Internationalisierung durchführst.

Sprachbarrieren überwinden

Wenn du ein Produkt in Deutschland, Österreich und in der Schweiz anbietest, dann ist klar: Die Sprache deiner Zielgruppe ist höchstwahrscheinlich Deutsch. Dementsprechend müssen unter anderem deine Firmenwebseite, deine Print-Werbemittel oder deine Facebook-Ads zielgerichtet, pointiert und sprachlich korrekt geschrieben und formuliert sein. Wer kein Faible für die deutsche Rechtschreibung besitzt, merkt schnell, wie wichtig ein Lektorat ist.

Das Gleiche gilt für den Schritt in fremde Länder: Wer kein Muttersprachler ist, kann weder die Rechtschreibung, noch bestimmte Eigenarten der Sprache (z.B. Redewendungen) beherrschen. Wer mit seinem Unternehmen internationalisieren will, benötigt dementsprechend professionelle Übersetzungen. Hierbei werden die Texte nicht nur 1:1 übersetzt, sondern am besten neu geschrieben, um die Eigenarten der neuen Zielgruppen anzupassen. Denn: Ein Chinese tickt anders als ein US-Amerikaner oder ein Spanier!

Networking und Kooperationen 

Ohne “Vitamin B” geht es nicht – weder im heimischen Markt, noch im internationalen Business. Somit ist es ratsam, sich Kooperationspartner zu suchen, die einen beim Eintritt in einen neuen Markt unterstützen. Das können Vertriebspartner sein, aber auch Medienunternehmen (z.B. um eine Marke bekannt zu machen).

Zudem solltest du jedes Land, in das du mit deinem StartUp expandieren möchtest, regelmäßig vor Ort sein, um potentielle Geschäftspartner und die möglichen Kunden kennen zu lernen. Hierfür eignen sich zum Beispiel Messen, Tagungen und andere Fachveranstaltungen.

Zeitpunkt, Kapitalfrage und mehr

Die Expansion in ein neues Land kann am Ende mindestens genau so schwer sein wie der Start im Heimatmarkt. Unter Umständen sind sogar noch größere Anstrengungen nötig, weil die fremden Märkte und ihre Begebenheiten dich vor ungeahnte Herausforderungen stellen.

Welche Dinge du bei einer Internationalisierung deines StartUps noch bedenken musst, kannst du in folgenden Texten von Förderland, Firma.de und Gründerszene nachlesen:

> Förderland: Internationalisierungsstrategien für StartUps

> Firma.de: Die Internationalisierung von StartUps

> Gründerszene: Checkliste für die Internationalisierung

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