Marketing Kampagne (Bild: Pixabay)

Marketing-Tipps: 4 Basics für die Kampagnen-Erstellung

Grundlagen-Wissen für Einsteiger: Diese essentiellen Dinge musst du bei der Erstellung einer Marketing-Kampagnen beachten.

Ein Gastbeitrag von Annie Brieg

Die W-Fragen für deine Marketing-Kampagne

Jeder Werbetreibende verfolgt die Absicht, eine möglichst effiziente Marketing-Kampagne zu starten, um damit einen Werbeerfolg feiern zu können. Aber wie gelingt das?

Ordnung ist die halbe Miete. Ein universelles Motto, das sich auch auf die Planung von Online-
Kampagnen anwenden lässt. Denn essentiell für deren Erfolg ist eine eindeutige Zielvorstellung, die
sich maßgeblich in deren Gestaltung niederschlägt.

Damit deine Marketing-Aktionen erfolgreich werden, musst du zuerst ein paar grundlegende Fragen klären. Diese sind:

1) „Was will ich eigentlich tun?“

Verfügst du über Restposten eines Produktes, die ich durch großzügige Preisnachlässe möglichst schnell abgesetzt werden sollen? Soll den Kunden mit Werbeproben ein bestimmtes Produkt schmackhaft gemacht werden? Muss ein neuer Onlineshop beworben werden? Oder soll eine komplett neue Käuferschicht angesprochen werden?

Klärst du die grundsätzlichen Ambitionen deiner Kampagne, fügen sich die übrigen Puzzle-Teile deutlich leichter zusammen.

2) „Wen will ich ansprechen?“

Die Zielgruppe sollte eindeutig definiert werden. Möchtest du mit deiner Aktion Bestandskunden zum Agieren bringen oder dein Klientel vergrößern, indem du Neukunden anwirbst? Sollen spezielle Altersgruppen oder Geschlechter angesprochen werden? Das Design der Kampagne sowie deren Platzierung werden hiervon maßgeblich bestimmt.

3) „Wie groß ist mein Budget?“

So ernüchternd es auch klingen mag: Geld regiert die Welt und bestimmt dementsprechend auch die Struktur deiner Marketing-Kampagne. Folglich solltest du dir zu Beginn im Klaren sein, welcher Gesamtbetrag zur Verfügung steht.

Welche Summen genau in welchen Bereich fließen, hängt davon ab, welche Werbestrategie am effektivsten für dich und dein Business ist. Besitzt deine Marke einen relativ niedrigen Bekanntheitsgrad, kann es sinnig sein, so zu werben, dass möglichst viele Leute erreicht werden. Dazu eignet sich zum Beispiel eine Kooperation mit einem Affiliate-Netzwerk, bei dem dem Werbetreibenden ein Ansprechpartner zur Seite gestellt und die Kampagne seitens des Netzwerkes auf zahlreichen Webseiten vorgestellt wird.

4) „Wie soll die Kampagne aussehen?“

Zu guter Letzt muss selbstverständlich auch das Format der Marketing-Aktionen festgelegt werden. Display-Kampagnen mit auffällig-ästhetischen Werbebannern sind ein absoluter Eye-Catcher und besonders lukrativ, wenn sie auf Webseiten mit hohem Traffic eingebaut werden.

Newsletter bewähren sich als Medium zum Erreichen der Massen, wenn man sie über Verteiler versendet, die sich durch eine hohe Reichweite und/oder eine sehr feine Zielgruppen-Auswahl auszeichnen.

Fazit

Hast du dich intensiv mit diesen Leitfragen auseinander gesetzt, sollte dir die Kampagnen-Entwicklung keine großen Schwierigkeiten bereiten.

Tipp: Weitere Ratgeber zum Thema Marketing erhältst du in der StartUpWissen.biz-Rubrik “Marketing & PR“.


Über die Autorin:

Annie Brieg studiert gegenwärtig National and Transnational Studies an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Seit April 2018 ist sie als Verantwortliche für Social Media und PR bei der Active Response UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG tätig. Die in Haltern am See niedergelassene IT-Firma hat sich auf aktives Kooperationsmanagement spezialisiert und bietet diverse Produkte mit Bezug zum Affiliate Marketing an, darunter die Affiliate-Software PAREBA und das gebührenfreie Kampagnennetzwerk KAMPARE.

Bild: Pixabay

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