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Mehr Kunden, mehr Verkäufe: So erhöht man die Conversion Rate

Du betreibst fleißig Marketing, kümmerst dich um die Themen SEO und SEA, analysierst deine Firmenwebseite mit Web-Analytics-Tools, aber trotzdem bleibt der Erfolg aus? Vielleicht liegt das daran, dass du deine Conversion Rate noch optimieren solltest.

Was bedeutet Conversion bzw. Konversion?

Der englische Begriff „Conversion“ – im Deutschen auch „Konversion“ geschrieben – bedeutet so viel wie „Umwandlung“. Im Marketing heißt das, dass ein User (z.B. der Benutzer einer App) oder ein Webseiten-Besucher zu einem Interessenten oder gar zahlenden Kunden wird.

Wie berechnet man die Conversion Rate bzw. Konversionsrate?

Die Konversionsrate (im Fach-Denglisch „Conversion Rate“ genannt) beschreibt das Verhältnis der Käufer bzw. Kunden zu der Anzahl der Besucher bzw. User. Die einfache Formel für die Conversion Rate lautet:

Conversion Rate = (Käufe x 100) / (Anzahl der Besucher)

Das heißt: Hast du an einem Tag 1.000 Besucher in deinem Webshop und davon kaufen 10 ein Produkt, so ergibt sich daraus eine Conversion Rate von 1,0%.

Was ist eine gute Konversionsrate?

Das lässt sich so pauschal nicht beantworten. Einerseits, weil ein „gute“ Conversion Rate eine Ansichtssache ist – jede Person und jedes Unternehmen definiert das anders. Andererseits hängt die Bewertung in „gut“, „mittelmäßig“ oder „schlecht“ auch von Faktoren wie dem Umfeld und den eingesetzten Mitteln ab.

Aber: Üblich sind Konversionsraten zwischen 1% und 5%, Werte von 10% gelten allgemein als sehr gut.

Wie misst man die Conversion Rate?

Bevor du die Konversionsrate bestimmst, sollte du vor deinen (Marketing-)Aktionen genau festlegen, was du erreichen möchtest. Derlei Key Performance Indikatoren (KPI), also Kennzahlen, können zum Beispiel sein:

  • Visits auf einer Webseite
  • Likes auf der Facebook-Seite
  • Käufe im Onlineshop
  • Downloads einer App
  • Anmeldung zu einem Newsletter

Definiere möglichst spitz, was dein Ziel ist. Je genauer, desto besser. Dann geht es an die Messung.

Die entsprechenden KPI erhältst du durch Google Adwords oder den Facebook Anzeigenmanager (z.B. die Anzahl der Anzeigen-Views oder -Klicks) sowie durch Analyse-Tools wie Google Analytics oder Piwik (z.B. Webseiten-Views, Newsletter-Anmeldungen, Käufe, etc.).

Wie erhöht man die Konversionsrate?

Hierfür gibt es nicht einen Königsweg. Stattdessen musst du an verschiedenen Stellschrauben drehen und regelmäßig Optimierungen inklusive überprüfender Tests durchführen. Folgende Ratgeber erklären dir mit ihren Tipps ganz ausführlich und anhand von Beispielen, wie du die Conversion Rate in verschiedenen Bereichen erhöhen kannst.

> 10 Tipps zur Steigerung der Conversion Rate im E-Commerce

> 8 Neuromarketing-Tipps für mehr Conversions

> 100 Conversion Optimization Case Studies

> Zum Beitrag „Wie gut ist meine Unternehmens-Webseite? Der Selbstcheck“

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