Onlinemarketing Basics (Bild: Pixabay)

Mit diesen Onlinemarketing-Maßnahmen gewinnst du deine erste Kunden

SEO vs. Google Adwords vs. Werbebanner: So kannst du recht einfach und kostengünstig deine Zielgruppen ansprechen und zu deinen Kunden machen.

Onlinemarketing-Tipps für Einsteiger

Du hast lange an einer coolen Idee gearbeitet, ein tolles Produkt entwickelt, ein ansprechendes Angebot formuliert und eine schicke Website gestaltet. Jetzt kann der Rubel rollen. Nein, denn ohne Interessenten bzw. Kunden wird sich der Aufwand nicht bezahlt machen!

Wie kannst du den Rubel rollen lassen? Indem du deine ersten Besucher auf deine Website lockst, um sie von deinem StartUp-Konzept zu überzeugen. Das gelingt dir mit deinen ersten Onlinemarketing-Aktionen.

Organische Reichweite: Das langfristige Ziel

Ein zentraler Baustein im Onlinemarketing ist der Aufbau von organischer Reichweite. Das bedeutet, dass Besucher von ganz alleine auf deine Website kommen, weil sie dich entweder in einer Suchmaschine oder in einem sozialen Netzwerk entdeckt haben.

Die Suchmaschinenoptimierung (Englisch: Search Engine Optimization = SEO) bringt dir potentiell viele „kostenlose“ Besucher pro Monat. Allerdings kann man hier viele Fehler machen, die sich langfristig rächen. Im schlimmsten Fall wird deine Webseite bei Google abgestraft, was dich Besucher kostet, anstatt zu bringen. Daher ist die Zusammenarbeit mit einer professionellen Agentur empfehlenswert.

Auch eine Facebook-Seite ist für jedes Unternehmen Pflicht. Zum einen kannst du hier mit deinen Kunden kommunizieren. Zum anderen ist sie die Basis, um überhaupt Anzeigen bei Facebook schalten zu können. Doch auch hier wirst du nicht von heute auf morgen bekannt, die große Reichweite bleibt somit anfangs aus.

Der Aufbau von organischer Reichweite ist ein langfristiges Ziel. Das wird dir in den ersten Monaten aber vermutlich wenig Kunden einbringen. Allerdings solltest du damit so früh wie möglich damit starten, um später davon profitieren zu können.

Bezahlte Werbung: Erste Erfolge mit überschaubarem Aufwand

Als StartUp-Gründer hast du vermutlich keine prall gefüllten Taschen, um ein großes Werbebudget mit vollen Händen auszugeben. Das musst du auch gar nicht, denn auf Google und Facebook kannst du schon mit wenigen Euro etwas bewegen.

Suchmaschinen-Ergebnisse bei Google Adwords kaufen

Google Adwords ist ein Werbenetzwerk von Google, das bezahlte Kampagnen in den Suchergebnissen ausspielt. Wenn du dich mit Adwords auskennst, kannst du genau bestimmen, zu welchen Suchbegriffen du erscheinen möchtest. Google gibt dir die Möglichkeit, entweder genaue Keywordphrasen vorzugeben oder ein weiteres Themenfeld zuzulassen, in dem deine Anzeigen ausgespielt werden.

Aber Achtung: Jeder Klick auf eine Anzeige kostet dich Geld. Du kannst festlegen, wie viel du maximal pro Besucher zahlen möchtest und wie hoch dein Budget insgesamt ausfällt. Allerdings musst du ganz darauf achten, dass auf der beworbenen Seite wirklich alles stimmig ist, um eine hohe Conversion Rate zu erzielen. Diese misst den Anteil deiner Besucher, die tatsächlich zu Kunden werden.

Auch andere Suchmaschinen bezahlte Sucheinträge an. Neben Google ist allerdings eigentlich nur noch Bing zu erwähnen. Alle anderen besitzen in Deutschland keine Relevanz.

Genau zur Zielgruppe mit Facebook Ads

Werbung auf Facebook funktioniert ein wenig anders. Hier werden dem potentiellen Kunden deine Anzeigen präsentiert, während er durch seinen Newsfeed scrollt. Achte darauf, dass du eine attraktive Gestaltung wählst, damit der User auch wirklich bei deiner Anzeige stoppt.

Bei Facebook zahlt man letztlich immer nach Impressionen (= Einblendungen). Zwar kannst du unterschiedliche Ziele festlegen (z.B. maximaler Preis pro Klick), allerdings passt dies nur den Algorithmus der Ausspielung an. Selbst wenn kein User auf deine Anzeige klickt, wirst du – wenn auch nur wenig – zahlen müssen.

Besonders interessant: Besucher, die schon einmal auf deiner Website waren, kannst du mithilfe des sogenannten Facebook-Pixels identifizieren und erneut ansprechen. Derartige Werbekampagnen werden „Retargeting-Anzeigen“ genannt und funktionieren besonders gut. Hast du genügend User „gesammelt“, kann der Facebook-Algorithmus auf dieser Basis sogar andere Personen finden, die deinen bisherigen Besuchern bzw. Kunden ähnlich sind. So wird die Ausspielung deiner Werbeanzeigen zunehmend effizienter.

Was ist mit Werbebannern?

Gerade anfangs solltest du Abstand halten von Display-Anzeigen wie Bannerwerbung auf Websites. Diese sind oftmals weniger lukrativ als die vorgestellten Werbeformate und werden erst eingesetzt, wenn du die anderen Varianten voll ausgereizt hast.

Tipp: Erste Kunden gewinnen und langsam skalieren

Ohne ein bisschen Geld in die Hand zu nehmen, wirst du vermutlich keine Kunden finden. Google Adwords und Facebook Ads bieten dir jedoch die Möglichkeit, auch mit schmalem Budget interessierte Personen anzusprechen. So kannst du Stück für Stück erste Kunden gewinnen und dein Business langsam skalieren.

Vergiss aber nicht, frühzeitig in den Aufbau organischer Reichweite zu investieren. Langfristig betrachtet stellen die „natürlichen“ Suchergebnisse von Google & Co. eine hervorragende Quelle für Traffic dar, die du nicht vernachlässigen solltest.

Bild: Pixabay

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