Trading (Bild: Pixabay)

Selbstständig als Trader: Leicht verdientes Geld?

Als Trader verdient man ganz leicht sein Geld – heißt es. Stimmt das? Und was musst du können, um dich so selbstständig zu machen?

Trader sind reiche Zocker, oder?

Der Handel am Finanzmarkt zieht jedes Jahr immer mehr Menschen in seinen Bann. Die Aussichten auf schnelle Gewinne wirken sehr vielversprechend. Somit liegt es auf der Hand, dass viele junge Menschen das Ziel vor Augen haben, Trader zu werden, um mit dem Onlinehandel ihr Leben zu finanzieren.

Im Internet findest du zahlreiche Videos von erfolgreichen Händlern, die innerhalb weniger Minuten Gewinne im vierstelligen Bereich einfahren. Und während sie innerhalb einer Minute mehr Umsatz machen, als so mancher in einem Monat verdient, erklären sie ganz lässig, was sie gerade tun.

Das klingt einerseits verlockend. Andererseits haben Trader auch einen extrem schlechten Ruf. Passend dazu titelte mal das Handelsblatt: “Das sind doch alles Zocker! Oder?”

Was muss man als Trader können?

Sind die “Geldjongleure” wirklich Zocker? Also Spieler, die Geld von links nach rechts schieben und dabei auf einen schnellen Gewinn hoffen? Ist der Finanzhandel so einfach?

Oder anders gefragt: Warum ist nicht jeder von uns ein selbstständiger Trader, und verdient sich sein Geld bequem und einfach von Zuhause aus?

Nun, wie alles im Leben hat auch der Onlinehandel einen kleinen Haken, beziehungsweise Herausforderungen, Schwierigkeiten und Risiken.

Der Finanzmarkt und seine Produkte

Es gibt viele verschiedene Wege und Mittel, um sein Geld gewinnbringend zu investieren. Dem einen kommt der Kauf einer Immobilie in den Sinn, ein anderer konzentriert sich auf Edelmetalle wie Gold. Und der Dritte wird am Finanzmarkt tätig.

Der Finanzmarkt unterteilt sich in mehrer Bereiche wie den Aktien- oder den Forex-Markt. Teilnehmen kann jeder, der ein Computer oder ein anderes Gerät mit Internetanschluss besitzt. Selbstverständlich gibt noch weitere Kriterien, die du erfüllen solltest, falls du übers Trading nachdenkst.

Der Handel findet global und in Echtzeit ab. Es ist ein komplexer Markt mit schier unendlich vielen Produkten und Teilnehmern. Genau das ist das Problem!

Schnell ja – aber einfach nicht unbedingt

Wie zuvor erwähnt, gibt es unterschiedliche Arten, wie du am Finanzmarkt tätig werden kannst. Durch den Kauf einer Aktie hast du als Anteilhaber das Recht auf einen Gewinnanteil. Oder du kannst, wenn der Wert des Wertpapiers steigt, es gewinnbringend verkaufen. Das kann aber Tage bis hin zu mehreren Jahren dauern.

Schneller geht es beim Forex. “Der ist ein Teilmarkt des Finanzmarktes, an dem Devisenangebot und Devisennachfrage aufeinandertreffen und zum ausgehandelten Devisenkurs getauscht werden”, erklärt Wikipedia.

Der Handel mit Währungen funktioniert selbst innerhalb weniger Sekunden. Würdest du beispielsweise in einer Minute vier Optionen mit je 100 Euro und einer Rendite von 80 Prozent tätigen, hast du in 60 Sekunden einen Gewinn 320 Euro eingefahren. Natürlich nur, wenn alle Optionen nach deinen Erwartung laufen.

Doch wie gesagt, hat alles einen Haken. Währungskurse sind das Ergebnis von vielen verschiedenen Einflüssen, woran unter anderem die Politik, Finanzwelt und Gesellschaft mitwirken. Du musst diese Einflüsse kennen und einschätzen können, wie sich die Entwicklungen und Geschehnisse auf dem Markt wiederspiegeln.

Infografik: Handel mit Währungen - ein Tag am Devisenmarkt | Statista Mehr Infografiken findest du bei Statista und Dreamworx

Die Voraussetzungen für den erfolgreichen Handel

Die erste Grundlage für deinen Erfolg am Finanzmarkt ist das allgemeine Wissen über den Finanzmarkt an sich. Zudem solltest du bei der weltweiten Nachrichtenlage immer up to date sein. Auf dieser Basis kann es möglich sein, den Markt einzuschätzen und Prognosen zu entwickeln.

Fehlt dir aber das Interesse an der Politik oder hast du dazu nicht die nötige Zeit, solltest du extrem vorsichtig sein. Allerdings helfen zumindest anfangs einige Tools, welche von großen Brokern wie Forexbroker.de bereitgestellt werden. Mit ihnen bist du in der Lage, Prognosen zu entwickeln und erfolgreiche Trades einzufahren.

So schön derartige Hilfestellungen auch sind: Du brauchst trotzdem genügend Zeit und Geduld, um die einzelnen Tools kennen zu lernen, zu verstehen und anwenden zu können!

Ab in die Selbstständigkeit?

Wenn du eine Zeit lang am Finanzmarkt tätig bist und auch Erfolge nachweisen kannst, kommt dir sicherlich der Gedanke dich in diesem Bereich in Vollzeit selbstständig zu machen. Der Traum, sein eigener Chef zu sein sowie nicht mehr das Haus verlassen zu müssen, um Geld zu verdienen, ist verlockend.

Aber: Wenn man sich selbstständig macht, bedeutet dass, das man selbst und ständig arbeiten muss. Zwar hast du keine festen Arbeitszeiten mehr, aber es kommt sehr oft vor, dass du mehr als acht Stunden vor dem Computer sitzt.

Außerdem musst du dir klar machen, dass du kein fixes Gehalt erhältst. Du bist als Selbstständiger selbst für deinen Umsatz und Gewinn verantwortlich. Läuft mal ein Monat nicht so gut, brauchst du finanzielle Sicherheiten.

Kurz: Ein selbstständiger Trader ist im Grunde ein Selbstständiger wie jeder andere!

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Fazit

Möchtest du dich als Trader selbstständig machen? Dann vergiss niemals, dass dieser Job kein Zuckerschlecken ist. Das Geld mag in manchen Fällen vielleicht recht leicht verdienst sein, aber du kannst es genauso schnell wieder verlieren.

Wichtig ist, dass du dich bestens mit den verschiedenen Trading-Plattformen auskennst, die Nachrichtenlage immer Blick hast und die Fähigkeit besitzt, Analysetools richtig zu verwenden. Wenn das alles der Fall ist, kannst du über eine Selbstständigkeit in der Finanzbranche nachdenken.

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