Berufsunfaehigkeit (Bild: Pexels)

Berufsunfähigkeit bei StartUp-Gründern

Egal wie motiviert du bist und wie viel Gas du gibst: Es kann jederzeit passieren, dass du berufsunfähig wirst. Und dann?

Der Worst Case kann immer eintreten

Das Leben als Gründer ist spannend. Als Entrepreneur musst du dich tagtäglich um tausende Dinge kümmern und Probleme lösen. Auf die Dauer kann diese Art von Spannung aber auch ziemlich nervenaufreibend und anstrengend sein. Trotzdem heißt die Devise bei vielen StartUp-Inhabern “Augen zu und durch”, immerhin ist das ganze Team hochmotiviert. Sie ackern deswegen Tag und Nacht durch, auch wenn sie krank sind. Kennst du das?

Eine Erkältung steckst du vielleicht noch locker weg. Was ist aber, wenn aus kleinen Zipperlein richtige Krankheiten werden? Und was ist, wenn diese so schwerwiegend sind, dass du gar nicht mehr arbeiten kannst? Dann hast du ein riesengroßes Problem!

Risiko Berufsunfähigkeit

Wenn du komplett ausfällst, kann das ein Ende für dein junges Unternehmen bedeuten. Zugleich ist eine schwere Krankheit oder eine plötzliche Behinderung meist auch das Aus für dein Berufsleben. Damit fehlt dir deine Existenzgrundlage, um deinen Lebensunterhalt weiter zu sichern.

Wenn du deinen Job nicht mehr ausüben kannst, bist du berufsunfähig. Das kommt – leider – ziemlich häufig vor. Rund ein Viertel der Deutschen wird vor ihrer Rente berufsunfähig. In solchen Fällen reichen staatlichen Leistungen wie die Erwerbsminderungsrente nicht aus, um den Lebensstandard zu halten. “Die Hilfe vom Staat ist völlig unzureichend”, sagt die Cosmos Direkt. Das gilt gerade bei Selbstständigen und Freiberuflern, denn sie haben meist keinen Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente.

Das bedeutet: Wirst du als selbstständiger StartUp-Inhaber mal berufsunfähig, kann ein sozialer Abstieg die Folge sein.

Die häufigsten Ursachen für eine Berufsunfähigkeit

Beim Thema Berufsunfähigkeit denken viele sofort an schlimme Krankheiten wie Krebs oder an einen Herzinfarkt. Doch viel häufiger sind andere Gründe, die zum vorzeitigen Ausscheiden aus dem Berufsleben führen können:

Wie kann man sich gegen eine Berufsunfähigkeit schützen?

Achte auf dich und deinen Körper. Mute dir nicht zu viel zu, deine Gesundheit sollte trotz Stress immer dein wichtigstes Gut sein. Lebe möglichst gesund, indem du dich ausgewogen ernährst, Sport treibst, Drogen wie Nikotin oder Alkohol vermeidest und Extremsportarten nicht unbedingt zu deinem Hobby machst.

Verzicht ist aber nicht alles. Ebenso wichtig ist es, dein Leben und deine Zeit als Gründer zu genießen. Habe Spaß mit deinen Kollegen, deinen Freunden und deiner Familie!

Doch selbst wenn du dich an all diese Ratschläge hältst, kann das Schicksal gnadenlos zuschlagen. Deshalb solltest du dich bereits in jungen Jahren mit dem Thema Erwerbsunfähigkeit auseinander setzen und für den Fall der Fälle vorsorgen! Wie? Indem du eine Berufsunfähigkeitsversicherung (kurz: BU) oder einen ähnlichen Berufsunfähigkeitsschutz abschließt.

Was bringt eine Berufsunfähigkeitsversicherung?

Kannst du aufgrund einer Erkrankung oder eines Unfalls deinen Beruf – also die Arbeit in deinem StartUp oder die Tätigkeit als Freelancer – über mehrere Monate hinweg und auch zukünftig nicht mehr ausüben, bist du ein Fall für die Berufsunfähigkeit.

Eine BU sorgt dafür, dass du keinen anderen Beruf zwangsweise ausführen musst. Stattdessen erhältst du eine monatliche Rente. Diese kriegst du bis zu deinem 67. Lebensjahr (danach beginnt die gesetzliche Rente) oder bis zum vertraglich vereinbarten Ende deiner Berufsunfähigkeitsversicherung.

Wie hoch ist eine BU-Rente?

Diese Antwort kann man nicht pauschal beantworten. Deine Bezüge richten sich nach deinen Einzahlungen und den Vertragskonditionen. Das bedeutet, je nach Vertragswerk kann eine BU-Rente 500 Euro oder auch 5.000 Euro pro Monat betragen.

Versicherungsexperten empfehlen, dass du dich so versichern solltest, dass deine Berufsunfähigkeitsrente deinen aktuellen und auch späteren Lebensstandard ungefähr abdecken kann.

Was kostet eine BU?

Auch das hängt von verschiedenen Faktoren ab. Einerseits ist dein Eintrittsalter und deine gewünschte Höhe der BU-Rente entscheidend. Andererseits bieten die zahlreichen Versicherungsanbieter unterschiedliche Konditionen an, die du auf jeden Fall vergleichen solltest. Am besten holst du dir Rat durch einen neutralen Berater.

Fazit

Den Deutschen sagt man nach, sie seien ein Volk, das überversichert sei. Das mag sein. Aber eines ist klar: Es gibt ein paar Versicherungen, die sollte jeder Mensch haben – dazu gehört definitiv eine BU.

Auch wenn du vielleicht noch jung bist und “voll im Saft stehst”, solltest du auch an spätere und eventuell schlechtere Zeiten denken! Deswegen ist es ratsam, schon in jungen Jahren eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen, da die Tarife günstiger sind. Mit fortschreitendem Alter wachsen nämlich auch die Beiträge für Neueinsteiger.

Bilder: Cosmos Direkt, Pexels

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