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Venture Capital: Die wichtigsten Fragen & Antworten

Crowdfunding, Familiendarlehen oder Bankkredit: Es gibt verschiedene Arten, wie du dein StartUp finanzieren kannst. Einer, um an viel Geld zu gelangen, ist Venture Capital.

Was bedeutet Venture Capital?

Venture Capital, kurz VC, bedeutet zu Deutsch Risiko- oder Wagniskapital. Gesellschaften investieren hierbei ihr Geld in aussichtsreiche StartUps.

Bei VC wird oft unterschieden in Micro Venture Capital Fonds und Venture Capital Fonds. Die Micro Capital Fonds besitzen weniger Kapital (zwischen zehn und 25 Millionen Euro) als die “richten” VC-Fonds (50 bis 300 Millionen Euro), dementsprechend erhalten sie kleinere Anteile an den StartUps, in die sie investieren.

Was sind die Vorteile von VC?

Vereinfacht ausgedrückt, sind VC größere Business Angels (BA). Das bedeutet, ein Venture Capital investiert in dein StartUp zu Beginn mehrere Hunderttausend Euro, es können je nach Potential auch mehrere Millionen sein. Neben der Geldsumme wird dein junges Unternehmen mit KnowHow versorgt, damit es schnell wachsen kann. Zudem erhältst du Zugang zu wichtigen Geschäftspartnern – Stichwort: Networking.

Was sind die Nachteile?

Um an Venture Capital zu gelangen, musst du eine recht hohe Beteiligung an deinem StartUp abgeben. Üblich sind mind. 15 bis 35%. Deine Entscheidungsgewalt wird demnach eingeschränkt, da die VC-Gesellschaft bei strategischen Entscheidungen mitreden möchte.

Das Ziel von VC ist es, das Investment zu vergolden. Das bedeutet: Das StartUp muss seinen Marktwert innerhalb weniger Jahre deutlich steigern, damit bei einem Verkauf der Anteile (Exit) eine möglichst hohe Rendite herausspringt. Ein Exit erfolgt in der Regel nach zwei bis sieben Jahren.

Wie kommen StartUps an VC?

Dafür gibt es verschiedene Wege. Zum einen sind Vertreter von VC-Gesellschaften auf StartUp-Events anzutreffen. Zudem kannst du nach ihnen im Internet suchen und dich direkt bei ihnen bewerben. Doch die meisten Anfragen von StartUps bei Business-Angels und VC-Fonds führen zu keinem Erfolg.

Ein valider Weg geht über Vermittlungsplattformen wie Capmatcher, wo du StartUp-Investoren findest. Hier erhältst du Kontakt zu Business Angels, Angel-Groups und Venture Capital. Ein Weg, der sich lohnen kann.

Was ist das Besondere an Capmatcher?

Bei der deutschen Plattform kannst du dich kostenlos anmelden und ein Exposé erstellen. Das wird manuell geprüft und verbessert, damit du mit einem passenden Investor zusammenkommst. Das geschieht, indem entweder du pro-aktiv die Captmatcher-Datenbank durchforstest, oder indem sich ein BA oder VC bei dir meldet.

Die Vermittlung zwischen deinem StartUp und den VC-Investoren kostet dich im Basis-Tarif kein Geld, der Premium-Account schlägt mit einmalig 390 Euro netto zu Buche. Das war’s. Capmatcher erhält weder eine zusätzliche Vermittlungsprovision, noch Anteile an deinem Unternehmen.

Wie lange dauert es, bis ein VC investiert?

Das kommt auf verschiedene Faktoren an. Wenn dein StartUp-Konzept die Interessenten überzeugt und sie eine überschaubare Summe (zum Beispiel 250.000 Euro) in dein innovatives Unternehmen investieren, kann es recht schnell zu einem Vertragsabschluss kommen. Im besten Fall reichen wenige Meetings. Bei größeren Investments fällt der Prozess verständlicherweise länger und komplizierter aus.

Wie sieht der Ablauf bis zum Vertragsabschluss aus?

Bis ein VC Geld in dein StartUp investiert, müsst ihr zusammen mehrere Phasen durchlaufen. Diese sehen so aus:

  • Vorprüfung: Anhand deines Businessplans und eines Pitch wird das Potential und der Unternehmenswert geschätzt.
  • Letter of Intent: Es finden vorläufige Vertragsverhandlungen statt, bei dem eine Absichtserklärung (Letter of Intent) und ein Vorvertrag (Term Sheet) abgeschlossen werden.
  • Due Dilligence: Will die VC-Gesellschaft wirklich mit deinem Unternehmen zusammenarbeiten, gibt es eine genauere Prüfung und eine Risikobewertung.
  • Vertragsabschluss: Nun ist alles in trockenen Tüchern, das Geld fließt und die Zusammenarbeit geht richtig los.

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