Zeiterfassung (Bild: Pexels)

Was bringt eine Online-Zeiterfassung?

Mehr Transparenz, mehr Effizienz: Warum auch dein Unternehmen ein Tool zur Online-Zeiterfassung nutzen sollte.

Online die Arbeitszeit erfassen: Welche Vorteile hat das?

Schon seit einigen Jahren werden stets neue Möglichkeiten zur Zeiterfassung auf den Markt gebracht. Seltsamerweise nutzen nur wenige StartUps die modernen Methoden, da sie lieber nach altbekannten Mustern die Arbeitszeiten erfassen.

Worin liegen bereits in der Gründungsphase die Vorteile der Online-Zeiterfassung und warum ist sie für ein junges Unternehmen so wertvoll?

Die moderne Analyse

Häufig dauert es nicht lange, bis ein Unternehmer dazu in der Lage ist, die ersten Angestellten in das Unternehmen einzubinden. Bereits mit den ersten Mitarbeitern müssen entsprechende Richtlinien für die erbrachte Arbeitsleistung geschaffen werden. Wer nun auf die historische Variante (=Excel-Liste) setzt, mag zu Beginn noch den Überblick behalten.

Doch je mehr das Wachstum des Unternehmens voranschreitet, desto größer wird auch der zeitliche Aufwand, welcher damit in Verbindung steht. Aus diesem Grund bieten die gängigen Tools zur Online-Zeiterfassung wie beispielsweise ein durchdachtes System, das in Kombination mit einem übersichtlichen Interface selbst von Laien schnell zu durchschauen ist. 

Mehr Transparenz für die Mitarbeiter

Besonders in StartUps gibt es oft keine Stelle, welche sich zentral mit den erbrachten Arbeitszeiten der Angestellten auseinandersetzt. Daher ist es von Vorteil, wenn die gesammelten Daten auf vielfältige Art und Weise von der Geschäftsführung abgerufen werden können. Moderne Zeiterfassungssysteme halten die Möglichkeit bereit, die Daten auf unterschiedlichen Geräten anzuschauen. Selbst auf dem Smartphone oder Tablet gibt es die Möglichkeit, einen Blick in die Zeit-Bilanzen zu werfen.

„Um mit der digitalen Zeiterfassung loszulegen, benötigt man weder einen Informatiker, noch viel Zeit“, sagt Lukas Schöngut von Crewmeister.com. Verständlich: Die meisten modernen Programme zur Zeiterfassung laufen in der Cloud – also im Web.

Diese besondere Transparenz kommt auch bei den Mitarbeiter gut an. Diese können sich selbst online über ihr Zeitkonto informieren und erhalten deshalb einen Einblick in die Grundlagen der Lohnabrechnung. Eventuelle Streitigkeiten, die sich um die Abrechnung entwickeln und das Klima im Unternehmen verschlechtern könnten, werden auf diese Weise direkt verhindert.

Bessere Organisation von freien Tagen und Urlauben

Der wohl größte Vorteil der Online-Zeiterfassung ist im Bereich der Organisation angesiedelt: Leerlauf-Zeiten können auf ein Minimum reduziert werden. So kann beispielsweise ein Projektleiter oder ein Geschäftsführer spontan auf anfallende Fehlzeiten reagieren, da diese direkt ins System eingespeist werden. Unterm Strich erhöht sich so der Output der Firma, ohne dabei die Belastung der einzelnen Angestellten unnötig in die Höhe zu treiben.

Diese Effizienzsteigerung steht einer flexiblen Gestaltung der Arbeitszeiten nicht im Wege. Ganz im Gegenteil: Die Angestellten können sich in einem modernen Tool für die Zeiterfassung selbst darüber informieren, an welchen Tagen sie am besten Urlaub nehmen oder Überstunden abbauen können. So ziehen alle an einem Strang.

Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit

Tatsächlich steht die kleine Investition, die für eine Online-Zeiterfassung erbracht werden muss, in keinem Verhältnis zu den vielseitigen Vorteilen, die sie mit sich bringt. Besonders in StartUps ist die notwendige Hardware meist vorhanden, wodurch der Fokus auf die Verrechnung der Zeiten gelegt werden kann.

Wer die Vorteile erkennt, sichert sich auf diese Weise einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil. Bereits dieser kann entscheidend dazu beitragen, dass das Unternehmen weiter wächst und sich so eine neue Erfolgsgeschichte entwickelt.


Bild: Pexels

Ein Kommentar

  1. Hallo,

    ich kann das nur unterschreiben, aber: „Besonders in StartUps ist die notwendige Hardware meist vorhanden, wodurch der Fokus auf die Verrechnung der Zeiten gelegt werden kann.“ Ja, wenn sich das auf PCs und Handys bezieht, die von der Firma gestellt werden. Hier ist natürlich die Buchung am Firmen-PC auch per Software möglich. Schwieriger wird es danach (unsere Erfahrung) wenn es um die Nutzung des Handys geht – hier ist nämlich in der Regel das Privathandy der Mitarbeiter gemeint.

    Und egal wie locker flockig es meist in Start-Ups zugeht: Die wenigsten Mitarbeiter sind ohne Widerrede dazu bereit, Firmensoftware, vor allem eine trackingfähige, auf ihrem Privatgerät zu nutzen. Dazu kommen die neuen Vorschriften des EU-DSVGO. Das heißt in der Praxis eben doch: Anschaffung von zusätzlicher Hardware. 😉

Kommentar verfassen