AIDA Funnel (Bild: Fotolia)

Was bedeutet eigentlich … AIDA?

Wir erklären das Werbewirkungsprinzip, das sich um Aufmerksamkeit und gelenkte Kundenaktionen dreht.

Wofür steht AIDA?

Wenn ein Marketing-Profi von AIDA redet, meint er damit in der Regel weder eine Oper, noch ein Kreuzfahrtunternehmen. Mit dem englischen Akronym wird in der Werbung ein Modell beschrieben, dessen vier Buchstaben für Folgendes stehen:

  • A für Attention / Attraction / Awareness (Aufmerksamkeit)
  • I für Interest (Interesse)
  • D für Desire (Wunsch)
  • A für Action (Aktion bzw. Kauf)

Das altbekannte Werbewirkungsprinzip beschreibt die vier Stufen im Kontakt mit einem potentiellen Kunden, der durch deine Werbemaßnahmen „gekördert“ werden soll.

Wie wendet man AIDA an?

Von Flyern und Werbebannern über TV- und Radio-Spots bis hin zu deiner Webseite: Das AIDA-Modell kann in allen Bereichen des Marketings angewendet werden.

So setzt du das Attention-Interest-Desire-Action-Modell um:

  • Da auf jeden von uns jeden Tag Tausende Informationen einströmen, ist es wichtig, sich Aufmerksamkeit zu verschaffen, zum Beispiel durch eine attraktive Werbebotschaft. Was „attraktiv“ ist, hängt von deiner Zielgruppe und deinem Produkt ab. Das kann eine ungewöhnliches Bild sein, ein frecher Slogan oder ein lauter Ton, aber auch angenehme Düfte.
  • Nachdem du Aufmerksamkeit erhalten hast, gilt es, das Interesse beim Empfänger zu wecken. Sorge dafür, dass sich der Betrachter, Leser, Zuschauer oder Zuhörer mit deiner Werbebtschaft beschäftigt. Je länger, desto besser. Beispiel: Vermittle möglichst schnell und einfach die Vorteile deines Produkts (USP).
  • Verführe den potentiellen Kunden, dessen Aufmerksamkeit und Interesse du nun hast. Das Ziel ist es, dass der „Fisch am Haken“ den Wunsch bekommt, dein beworbenes Produkt unbedingt haben zu wollen. Hierzu kannst du unter anderem Begriffe wie „selten“, „exklusiv“ oder „kostenlos“ einsetzen.
  • Das alles mündet in einer Aktion, die aus einem Interessenten einen Kunden oder Fan deines Produktes macht. Setze hierbei auf typische Call-to-Action-Elemente.

> Call to Action: Was bedeutet das und wie setzt man die Aufforderung ein?

Beispiele für den Einsatz von AIDA

Das folgende Video erklärt nochmals die Wirkungsweise der AIDA-Formel und gibt dabei ein gutes Beispiel für die Umsetzung:

Hier sind weitere Beispiele, wie man das AIDA-Modell richtig anwendet:

aida beispiel

  • FMFoundry beschreibt anhand von AIDA den „ultimativen Marketing Funnel“ …

aida marketing funnel

  • … und getsatisfaction.com, wie man mit der Werbewirkungsformel seinen Social-Media-Funnel bedient:

AIDA Social Media

Die AIDA-Formel und ihre Nachfolger

Obwohl die AIDA-Formel bereits 1898 vom US-amerikanischen Autor und Lehrer Elmo Lewis erdacht wurde, hat sie bis heute nicht an Bedeutung verloren. Doch im Laufe der Zeit wurde sie ergänzt, zum Beispiel reden Marketer auch von AIDAS (das S steht für Satisfaction) oder AIDCAS (Attraction, Interest, Desire, Conviction, Action, Confidence, Satisfaction).

Bilder: Fotolia,  Green Eye For Design, FMFoundry, getsatisfaction.com

Kommentar verfassen