Big Data (Bild: Pixabay)

Was bedeutet eigentlich … Big Data?

Was haben digitale Daten mit Öl gemeinsam? Warum ist Big Data auch für StartUps wichtig? Das und mehr erklären wir hier.

Big Data: Definition und Bedeutung

Worauf basiert das Geschäftsmodell von Facebook oder Google? Stellen die Internet-Giganten etwas her, produzieren sie etwas Handfestes? Nein. Im Grunde handeln diese Unternehmen mit dem wichtigsten Gut der Moderne: mit Daten.

Daten – gerade private – wurden schon immer erfasst, zum Beispiel im Handel oder bei Versicherungen. Doch heutzutage sind die Möglichkeiten und Wege, wie Informationen gesammelt werden, fast ins Unermessliche gestiegen. Wenn wir mit der Kreditkarte bezahlen, im Internet surfen, unser Smartphone benutzen, in unser Connected Car einsteigen oder Videos auf Netflix anschauen: Immer und überall nehmen Sensoren, Cookies oder andere Tracking-Verfahren gigantische Datenmengen auf.

Dieser steil anwachsende, komplexe, schnelllebige und oft auch schwer zu strukturierende Berg an Daten nennt man Big Data. Im Deutschen spricht man auch von Massendaten.

Big Data Infografik (Bild: Voucercloud)

Daten treiben die Wirtschaft an

Der ehemalige Xing-Manager Stefan Groß-Selbeck sagte mal: “Daten sind das Öl des 21. Jahrhunderts”. Damit hat er recht: Zum Beispiel basiert der Erfolg von Google auf der massenhaften Erhebung und Verarbeitung von Daten, weswegen die US-Company als “Datenkrake” verschrien ist. Mittels Big Data werden Dienste wie beispielsweise Google Maps oder die Google-Suche ständig verbessert und den Nutzern personalisierte Werbung ausgespielt.

Nur das Erheben und Speichern von Informationen jeder Art ist noch kein valides Geschäftsmodell. Deswegen geht das bekannte Zitat von Groß-Selbeck folgendermaßen weiter: „Selbst die besten Daten nützen nichts, wenn die Anwender damit nicht umgehen können.

Was beim Thema Big Data nicht vergessen werden sollte: Hierbei geht es nicht nur um die Erhebung, ebenso ist es wichtig, die unglaubliche Fülle an Input zu bereinigen, um die Datenqualität zu steigern.

> Datenbereinigung steigert die Datenqualität

Big Data mit Business Intelligence analysieren

Wenn ein Unternehmen Massendaten erhebt, muss es diese Fülle an Informationen auch richtig auswerten und interpretieren können. Hier kommt die Business Intelligence (BI) ins Spiel. Die Business Intelligence bietet “Verfahren und Prozesse zur systematische Analysen”, so Wikipedia, “das Ziel ist die Gewinnung von Erkenntnissen, die in Hinsicht auf die Unternehmensziele bessere operative oder strategische Entscheidungen ermöglichen.”

Big Data und BI sind nicht nur für große Unternehmen, sondern ebenso für StartUps wichtig. Warum? Das erklärt t3n:

> Big Data für StartUps: So holst du das beste aus deinen Daten heraus

Weitere interessante Ansätze bietet das Forbes-Magazin:

> How Big Data, Business Intelligence and Analytics are fueling Development

Bild: Pixabay, Vouchercloud

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