KI (Bild: Pixabay)

Was bedeutet eigentlich … KI?

KI hier, KI dort. In den Medien ist das Thema seit ein paar Monaten omnipräsent. Unter anderem, weil Deutschland junge Unternehmen fördert, die sich mit KI beschäftigen. Dementsprechend gibt es zunehmend mehr Unternehmen, die sich dem Thema widmen.

KI: Bedeutung

KI ist die Abkürzung für Künstliche Intelligenz, im Englischen spricht man von AI (Artificial Intelligence). Der Begriff AI bzw. KI kann schlecht abgegrenzt werden, deswegen wird er mittlerweile inflationär verwendet. Auch in Bereichen, die nur am Rande damit zu tun haben.

Bei KI geht es darum, Computer, Rechnersysteme oder Roboter so zu programmieren, dass sie bei ihren Entscheidungen wie ein Mensch agieren – oder zumindest recht ähnlich. Dabei geht es meist weniger um echte Intelligenz, sondern um um die Nachahmung von intelligentem Verhalten.

Um eine Künstliche Intelligenz erschaffen zu können, müssen gewaltige Datenmengen gesammelt, verarbeitet und ausgewertet werden werden (Big Data). Nur so sind Machine Learning und Deep Learning, also die Lernprozesse der KI, möglich.

Einsatz von KI: Beispiele

Die Bandbreite dessen, was heutzutage als KI bezeichnet wird, fällt extrem groß aus. Beispiel E-Commerce: Bei Amazon, eBay und anderen Onlineshopping-Portale empfehlen Künstliche Intelligenzen den Kunden was sie kaufen sollen. Die Entscheidungen basieren unter anderem auf Daten, was die Kunden sich angeschaut und gekauft haben.

Die fortschreitende Einbindung von KI macht auch vor der Robotik und und der Freizeitgestaltung nicht Halt. Spiegel Online berichtete über einen chinesischen Roboter, der in kürzester Zeit das Spiel Jenga für sich perfektionierte. Nach nur 300 Versuchen war das Verständnis und die Fähigkeit zum Spiel derart ausgereift, dass der menschliche Gegner fast chancenlos war. Die Kombination aus Geschick und Fingerfertigkeit in einem populären Spiel ist für eine Maschine revolutionär.

Weiteres Beispiel: Um voll autonom fahrende Autos realisieren zu können, muss deren KI extrem ausgereift sein. Immerhin entscheiden die “Robo-Taxis” in Millisekunden darüber, was bei einer Gefahr oder einem drohenden Unfall geschehen soll.

Zeitersparnis als Vorteil

Zeitersparnis und Effizienzsteigerung sind zwei Pluspunkte, die für den Einsatz einer Künstlichen Intelligenz sprechen. So wird beispielsweise die Partnersuche dank KI-Technik zunehmend zeitsparender. Flirt-Apps wie Tinder ersparen uns das möglicherweise langwierige Suchen nach dem oder der Richtigen. Tinder ist nur der Anfang: In einer Betway Umfrage gaben 25% der Millenials an, sich eine Beziehung mit einem Roboter vorstellen zu können.

Eine KI alleine macht wenig Sinn. Im Einsatz mit anderen Technologien, zum Beispiel Robotern oder Drohnen, entstehen ganz neue Potentiale. Hier ein paar Beispiele:

Infografik KI Roboter (Bild: Betway)

Fazit

Das Thema KI wird zwar gerade ziemlich gehypt, es stellt aber kein vorübergehender Trend dar. Künstliche Intelligenzen werden in Zukunft mehr denn je benötigt, da sie ein wichtiger Bestandteil in der zunehmenden Digitalisierung unserer Gesellschaft sowie unseres Privat- und Geschäftslebens sind.

Da Deutschland, die EU und auch andere Nationen die Wichtigkeit von AI/KI erkannt haben, gibt es mittlerweile zahlreiche Förderprogramme. Eine Chance, die StartUps nutzen sollten!

Bilder: Pixabay, Betway

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