Was bedeutet eigentlich … ROI?

Was steckt hinter der betriebswirtschaftlichen Kennzahl ROI? Wie wird sie berechnet? Und was sind gute ROI-Werte? 

Lohnen sich die Investments?

Ist dein StartUp profitabel? Oder verbrennst du mit deinem Business das Geld deiner Investoren? Lohnen sich die Marketing-Aktivitäten? Oder fallen die Ausgaben im Verhältnis zum Ertrag zu niedrig aus?

Das sind Fragen, die sich jeder Gründer immer wieder stellen muss. Um die Rentabilität seiner Unternehmung zu berechnen, gibt es verschiedene Kennzahlen. Eine der bekanntesten ist der ROI.

Definition: Was bedeutet ROI?

Was ROI – manchmal auch RoI geschrieben – genau bedeutet, beschreibt Gründerszene.de ganz gut: „Ob sich eine Investition gelohnt hat, zeigt die Errechnung des Return-on-Investment, was im deutschen Sprachgebrauch so viel bedeutet wie Kapitalrendite und mit ROI abgekürzt wird. Die Kennziffer des ROI beschreibt das prozentuale Verhältnis zwischen dem investierten Kapital und dem Gewinn, den das Unternehmen erwirtschaften konnte.“

Oder um es mit den Worten von Wikipedia zu sagen: „Der Begriff Return on Investment (kurz RoI, auch Kapitalrentabilität, Kapitalrendite, Kapitalverzinsung, Anlagenrentabilität, Anlagenrendite, Anlagenverzinsung) ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl zur Messung der Rendite einer unternehmerischen Tätigkeit, gemessen am Gewinn im Verhältnis zum eingesetzten Kapital.“

Wie berechnet man den ROI?

Die Formel für die Berechnung des Return On Investment lautet:

roi-formel

Wie man die ROI-Formel anwendet, verstehst du sehr gut anhand folgender Beispiele:

> Zum ROI-Beispiel bei Controlling-Portal.de

> Weitere ROI-Beispiele bei Unternehmerlexikon.de

Einen ganz einfachen ROI-Rechner findest du bei Blitzrechner.de:

> Zum ROI-Online-Rechner

Was ist ein guter ROI?

Vereinfacht gesagt: Wenn die errechnete Kennzahl größer als 100% bzw. größer als 1,0 ausfällt (je nachdem, welche Art der Berechnung man verwendet), ist das Ergebnis positiv. Je höher, desto besser. Denn hier wird deutlich mehr erwirtschaftet als ausgegeben.

Doch: Man darf bei der Berechnung des Return On Investment nicht den Fehler begehen, die Zahl isoliert zu betrachten! Zum Beispiel solltest du den ROI um eine zeitliche Dimension erweitern. Und es muss auch bedacht werden, von welchen Summen die Rede ist – dementsprechend verändert sich der Blick auf das Risiko einer Investition.

Bei Computerwoche.de wird anhand von IT-Beispielen erklärt, welche Schwächen die Berechnung des ROI haben kann:

> Zum Beitrag „Der ROI sagt nur die halbe Wahrheit“

Was ist der ROMI?

Die Berechnung des Return on Investment wird je nach Branche und Anwendungsfall etwas abgeändert bzw. an die Gegebenheiten angepasst. So redet man bei einem ROI im Bereich des Marketings vom ROMI – dem Return On Marketing Investment.

Wie der ROMI berechnet wird, zeigt die Taiber Unternehmensberatung in ihrem Blog anhand von praktischen Beispielen:

> Zum Beitrag „Wie kann ich den ROI einer Marketing-Kampagne berechnen?“

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