Storytelling (Bild: Freepik)

Was bedeutet eigentlich … Storytelling?

Storytelling erzeugt Kopfkino und baut eine emotionale Bindung zwischen Unternehmen und Kunden auf. Wie Startups derartige Geschichten erfolgreich einsetzen, erklären wir hier.

Was ist Storytelling?

Storytelling bedeutet, dass rund um ein Produkt, eine Dienstleistung oder eine Marke spannende Geschichten erzählt werden. Oder anders erklärt: Anstatt beim Marketing und bei der Werbung auf nackte Fakten zu setzen, werden Informationen in mitreißende Geschichten eingebettet.

Auf diesem Weg lassen sich die Gefühle der Zielgruppe ansprechen. Dabei ist es egal, ob sich Werbetreibende eine fiktive Geschichte rund um ihr Angebot ausdenken, oder ob sie eine reale Geschichte erzählen – zum Beispiel aus der Unternehmenshistorie oder dem Firmen-Alltag. Letzteres hat den Vorteil, dass das Storytelling besonders authentisch wirkt. Diese Geschichten unterhalten und sprechen den Betrachter auf emotionaler Ebene an. Dadurch bauen sich Sympathie und eine Bindung zwischen ihm und dem Unternehmen auf.

Gleichzeitig merken sich Menschen Geschichten nachhaltiger als lieblos aufgezählte Produkteigenschaften. Die Informationen, die über das Storytelling transportiert werden, prägen sich also besser ein. Davon profitiert auch das Image eines Unternehmens.

Wie lässt sich Storytelling im Marketing einsetzen?

Zunächst muss sich ein Unternehmen überlegen, welches Ziel und welche Zielgruppe es über Storytelling erreichen möchte. Daraus lässt sich ableiten, welche Inhalte und Form eine Geschichte haben muss, um zu wirken.

Beim Storytelling kommt nicht nur Text zum Einsatz. Über visuelle Medien wie Videos und Fotos lassen sich Geschichten besonders einprägsam erzählen. Sinnvoll ist es, einen oder mehrere passenden Protagonisten für seine Story auszuwählen. Das kann jeder von einem echten Mitarbeiter oder Kunden über den Unternehmensgründer bis hin zu einer niedlichen Comicfigur sein.

Auch die Kanäle, über die die Geschichten der Zielgruppe erzählt werden, müssen gewissenhaft ausgewählt werden. Welche das sein können,  wird unter anderem in “Crashkurs Storytelling” des Marketingexperten Werner T. Fux erklärt. Das Buch behandelt alle wichtigen Grundlagen, gut aufbereitet für Anfänger, und wird durch praktische Arbeitshilfen ergänzt. So gelingen jedem Unternehmer die ersten Schritte im Storytelling.

Warum ist Storytelling heutzutage so wichtig?

Immer mehr Produkte und Dienstleistungen unterscheiden sich kaum oder gar nicht von ihrer Konkurrenz. Märkte sind gesättigt und Waren austauschbar. Wer sich als Hersteller mit seiner Werbung und seinem Marketing von der Masse abheben möchte, muss deshalb neue Wege gehen und kann sein Angebot nicht nur auf Basis der reinen Fakten bewerben.

Storytelling ist hier ein wandelbares Mittel, um Werte, immaterielle Eigenschaften und Emotionen mit einem Produkt zu verknüpfen. So lassen sich potentielle Kunden dauerhaft begeistern. Eine Kaufentscheidung wird längst nicht nur auf Grund des Preises oder der Funktionalität getroffen. Auch emotionale Faktoren wie die Verbundenheit und Identifikation mit einem Produkt oder einer Marke tragen entscheidend dazu bei, dass sich ein Käufer für eine bestimmte Ware statt für deren Konkurrenz entscheidet.

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