ERP System (Bild: Pixabay)

Was bedeutet eigentlich … ERP?

Wenn ein Unternehmen wächst, benötigt es unter Umständen ein ERP. Was bringt das? Wir erklären den Sinn des sogenannten Enterprise Resource Planning.

Was ist ein ERP-System?

ERP ist ein Akronym umd steht für Enterprise Resource Planning. Damit sind in der Regel umfangreiche Tools gemeint.

Wikipedia beschreibt es so: “Ein ERP-System ist eine komplexe Anwendung oder eine Vielzahl miteinander kommunizierender Anwendungssoftware- bzw. IT-Systeme, die zur Unterstützung der Ressourcenplanung des gesamten Unternehmens eingesetzt werden”.

Warum und wofür werden ERP genau benötigt?

Mit wachsenden Aufgaben und einer fortlaufenden Digitalisierung steigen auch die Herausforderungen für Unternehmen. Gerade wenn StartUps wachsen und damit die Geschäftsprozesse komplexer werden, bedarf es modernste technische Hilfsmittel.

Schnittstellen zwischen Produktionsabläufen, Kunden und Lagerhaltung müssen genau definiert und abgebildet werden. Auch der Zugang zu allen nötigen Informationen wie aktuellen Produktionen und Geschäftsprozessen sollten immer gewährleistet sein. Viele Unternehmen nutzen dafür selbst entwickelte Warenwirtschaftssysteme, die sämtliche Geschäftsbereiche einer Firma abdecken. Einfacher und kostengünstiger kann eine am Markt etablierte Enterprise-Resource-Planning-Software sein.

Was macht ein ERP?

Das Ziel des Systems ist ein effizienter und einfacher Arbeitsablauf für unterschiedliche Aufgabenbereiche.

Unabhängig von der Branche eines Unternehmens lassen sich mit einem ERP-System sehr umfassende Geschäftsprozesse steuern, analysieren und abbilden. Dazu gehören Produktionsabläufe, Marketing, Materialbeschaffung, Vertrieb und das Personalmanagement. Selbst das Rechnungswesen und die Planung von Finanzierungen gelingen mit Hilfe eines ERP.

Der große Vorteil des Enterprise Resource Planning wird durch eine zentrale Datenbank geschaffen, die alle Informationen aus unterschiedlichen Abteilungen und Arbeitsbereichen abspeichert. Die Echtzeit-Verknüpfung in verschiedene Arbeitsabläufe wie Lagerhaltung, Produktion oder Anlagenbuchhaltung vereinfacht den Arbeitsalltag für Firmen enorm.

ERP System Schaubild (Bild: erp-system.expert)
Schaubild: So funktioniert ein ERP-System (Bild: erp-system.expert)

Die Einsatzmöglichkeiten und Vorteile

Im Vergleich zu gewöhnlichen Warenwirtschaftssystemen gelingt es mit einem ERP, alle Unternehmensprozesse zu planen, kontrollieren und zu steuern. Je nach Bedarf und Anforderungen kann auch kurzfristig reagiert werden. Dadurch können Leerläufe vermieden und die Leistung eines Unternehmens gesteigert werden. Zudem gibt es durch eine organsierte Lagerhaltung weniger zeitlichen Aufwand, was die Produktivität deutlich erhöht.

Das bedeutet zusammengefasst: Die Firmenkosten werden gesenkt und gleichzeitig Arbeitsprozesse optimiert. Das ERP-System ist demnach eine sehr lohnende Anschaffung für alle Unternehmen, die weiter wachsen und den Markt erobern möchten.

ERP helfen bei der Digitalisierung

Alle Prozesse, die bislang vielleicht noch manuell gesteuert werden mussten, können durch moderne Software automatisiert werden. Dabei gilt: Je größer ein Betrieb ist, desto organsierter sollten alle Arbeitsabläufe sein. Das gilt gerade in Zeiten der Digitalisierung, wo teilweise jede (Milli-)Sekunde zählt.

Apropos: ERP gibt es schon seit einigen Jahren, die Auswahl ist mittlerweile extrem groß. Damit StartUps und andere agile Unternehmen weiterhin handlungsfähig bleiben können, sollten sie unbedingt überprüfen, wie skalierbar ihr System ist. Denn starre ERP-Monolithen bremsen die Digitale Transformation unnöitig aus.

Bilder: Pixabay, erp-system.expert

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