Weather Targeting (Bild: Pixabay)

Weather Targerting: Nutze das Wetter fürs Marketing!

Es ist extrem heiß oder arktisch kalt? Super! So nutzt du das Wetter, um deine Umsätze zu steigern.

Der Onlinehandel kann von Sonne und Schnee profitieren

Wenn es zu kalt, zu heiß oder zu nass ist, klagt der Einzelhandel. Dann bleiben die Kunden lieber zuhause oder vertreiben sich Ihre Zeiten woanders, zum Beispiel am Badesee oder im Hallenbad. Die Läden bleiben leer, die Umsätze sinken.

Da viele Dinge aber trotzdem benötigt werden, shoppen die Menschen eben im Netz. Den Onlinehandel freut das.

Betreibst du einen Onlineshop, solltest besondere Wetter-Situationen zu deinem Vorteil nutzen. Der Fachbegriff hierfür lautet Weather Targeting bzw. Wetter Triggering.

Tipps fürs Weather Targeting / Wetter Triggering

Nutze heiße, kalte oder nasse Tage zu deinem Vorteil! Hier ein paar Anregungen, wie du das Weather Targeting im E-Commerce einsetzen kannst:

  • Wann ist Sommer-Anfang? Für wann ist besonders viel Schnee angesagt? Spricht der Wetterbericht von Rekordhitze? Bleibe wettertechnisch immer am Ball!
  • Nimm Produkte passend zu den wechselnden Wetter-Situationen in dein Angebot auf. Zum Beispiel Regenschirme, Sonnencremes, Ventilatoren, dicke Socken, wasserdichte Handyhüllen oder Gummistiefel.
  • Eignen sich die Produkte aus unseren Beispielen nicht für deinen Onlineshop? Dann sei kreativ! Kreiere eigene Produkte wie einen “Winter-Gute-Laune-Tee” oder “Willkommen-Frühling-Bio-Drink”.
  • Reagieren schnell auf aktuelle Besonderheiten: Gibt es überraschend einen Regenschauer, fällt spontan Schnee oder wird es wärmer als 35 Grad? Dann setze die besonderen Produkte auf die Startseite, in die Cross- und Upselling-Bereiche und bewerbe sie mit massiv, zum Beispiel mit Newslettern und Push-Mitteilungen.
  • Passe nicht nur deinen Onlineshop, sondern alle deine Werbemittel auf die wetterbedingten Situationen an. Dazu zählen unter anderem Facebook- und Google-Ads.
  • Setze auf Geo-Location: Ist dein Onlineshop technisch in der Lage, die Position der einzelnen Kunden zu erfassen, dann nutze das fürs individuelle Weather Targeting. Biete einem Wanderer in den Bergen andere Produkte als dem Urlauber am Strand an.
  • Gleichen derartige Daten so weit wie möglich mit den individuellen Vorlieben deiner Kunden ab. So könnte es für einen Wanderer interessant sein, passend zum Regenwetter eine wasserdichte Jacke seiner Lieblingsmarke offeriert zu bekommen.
  • Auch beim Wetter Triggering solltest du stets die besonderen “Tricks” des Marketings beachten. Das bedeutet: Schreibe attraktive Call to Actions, biete kurzfristige Rabatte und verknappe das Angebot.

Fazit

Die Idee, das Wetter für einen Umsatz-Boost zu nutzen, ist eigentlich alt, trotzdem denken viele Onlinehändler nicht daran. Verknüpfst du aktuelle Wetter-Daten, Geo-Location-Informationen mit den Kundeninteressen, entsteht daraus ein maßgeschneidertes Angebot, das deine Kunden zu schätzen wissen.

Bild: Pixabay

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