Bezahlmethoden (Bild: Pexels)

Bar oder online: Wie zahlen die Deutschen heutzutage am liebsten?

Bargeld, Kreditkarte oder PayPal: Welche Bezahlmethoden sind in Deutschland im Einzel- und Onlinehandel angesagt?

Bezahlen wird immer digitaler

Im Alltag setzt sich das bargeldlose Zahlen immer mehr durch. Haben die Kunden ihre Kleinstbeträge früher noch mit Münzen bezahlt, begleichen sie ihren Einkauf beim Bäcker oder am Kiosk nun ganz selbstverständlich mit der EC-Karte. Oder per Smartphone, zum Beispiel über Apple Pay.

Ein Grund für den Wandel: Die schnelle und bargeldlose Zahlung im Internet hat auch das Shoppingverhalten in der realen Welt beeinflusst.

Wie wird am liebsten online bezahlt?

Welche Zahlungsarten haben die Nase online vorn und warum? Verschiedene Studien weisen einen klaren Sieger aus: Der Bezahldienstleister PayPal wird von den meisten Onlineshoppern als bewährte und schnelle Überweisungsmöglichkeit genutzt. Das Ergebnis: Das Transaktionsvolumen im dritten Quartal 2019 lag bei stolzen 179 Milliarden US-Dollar.

Nicht nur im E-Commerce, auch im Einzelhandel ist PayPal aktiv und sorgt für eine deutliche Vereinfachung. Zum Beispiel können Einzelhändler über eine Schnittstelle in ihrer TSE Kasse diesen Service anbieten. Unternehmen wie Tillhub, die mit ihren Kassensystemen den Einzelhandel ausstatten, setzen mittlerweile nicht nur auf PayPal, sondern auf eine Vielzahl von verschiedenen modernen Zahlungsoptionen.

Weitere angesagte Bezahlmethoden

Auf dem zweiten Platz der Studien liegt die traditionellere Zahlungsart auf Rechnung. Viele Deutschen nutzen gerne beim Onlineshopping die Kombination aus schnellem Versand der bestellten Waren und dem verlängertem Zahlungsziel. Platz 3 belegt die Zahlung per Lastschrift. Diese klassische Payment-Methode ist vergleichbar mit der EC-Kartenzahlung in Ladengeschäften. Auf dem vierten Platz haben sich Gutscheincodes im Onlinehandel bewährt.

In den Hintergrund rückt dagegen immer mehr die Zahlung per Kreditkarte. Der ehemalige Favorit landet mittlerweile auf dem fünften Platz, wobei Buchungen von Hotels und Flügen den stärksten Anteil einnehmen.

Fazit

Bargeld ist out, digitales Payment “in” – so kann man die Ergebnisse verschiedener Erhebungen zusammenfassen. Interessant dabei ist, dass immer mehr recht neue Bezahlmethoden auf dem Vormarsch sind. Und das die Online- und die Offline-Welt in Sachen Geldverkehr verschmelzen.

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