StartUp Fehler (Bild: Shutterstock)

Nicht nachmachen: kleine Fehler, große Wirkung

Das sind 5 typische Fehler, welche StartUp-Gründer unbedingt vermeiden sollten.

Gründer haben eine Vision: Sie möchten mit ihrer Idee die Welt verändern. Am besten so schnell und erfolgreich wie möglich, versteht sich. Dabei nehmen sie jedoch oft keine Rücksicht auf Andere oder beachten vermeintlich Unwichtiges einfach nicht.

Hilfe annehmen kostet Geld, keine anzunehmen ebenfalls

Die Steuererklärung selbst zu machen wird ja wohl kein allzu großes Problem sein. Einfach die Einnahmen und Ausgaben angeben, ein paar Rechnungen beifügen und die Sache müsste erledigt sein. Die Einzigen die sich über eine solche Steuererklärung und die daraus resultierende Nachzahlung freuen, sind die Finanzämter. Deshalb gilt: Professionelle Hilfe anzunehmen kostet zwar Geld, keine anzunehmen ist allerdings meistens teurer und kostet Zeit.

Steuerberater achten auf Gesetze, auf die Fristen und können im Notfall auch Verlängerungen beantragen. Jahrelange Erfahrungen ermöglichen ihnen Einsparungen zu generieren, aus denen dann im besten Fall Steuerrückzahlungen resultieren. Es muss zwar eine Bezahlung erfolgen, die Steuererklärung ist allerdings korrekt und der Steuerberater lässt sich im Übrigen auch anrechnen.

Oldschool-Abrechnung anstatt Buchhaltungs-Software

Doppelte Buchführung und Einnahmen-Überschuss-Rechnungen (EÜR) hören sich einfach an, verursachen in der Praxis allerdings oft Zähneknirschen. Da nur ein begrenztes Budget zur Verfügung steht, machen Gründer ihre Buchhaltung oft selbst. Dabei werden Belege teilweise nicht berücksichtigt, Rechnungspositionen vergessen anzugeben und im schlimmsten Fall weist die Rechnung keine Steuer aus.

Eine effektive Buchhaltungs-Software mit Rechnungsprogramm ist selbst mit einem Gründer-Budget drin. Da ja in Zukunft ein Steuerberater beauftragt wird, erleichtert die Buchhaltungs-Software sogar den Datenaustausch. Papierstapel vermeiden und Platz gewinnen ist hier die Devise!

Keinen Überblick über die Termine

Nichts lässt sich schlechter begründen als ein vergessener und nicht abgesagter Termin. Dieser Kunde oder Auftraggeber wird in Zukunft wahrscheinlich die Dienste eines zuverlässigeren Anbieters in Anspruch nehmen. Da sich keiner zweiteilen kann, sind doppelt vergebene Termine ebenfalls fatal.

Ein digitaler Kalender wie Google Calendar ist für jeden Gründer zwingend erforderlich. Abrufbar über das Smartphone, Tablet und den PC, können Termine jederzeit unterwegs oder vor Ort eingetragen werden. Vergeben andere die Termine oder benötigen Einsicht, so kann ihnen die Berechtigung erteilt werden.

Tipps:

    • Wer genug Puffer einplant, der kommt auch nicht verschwitzt beim nächsten Meeting an.
    • Mit unserem Ratgeber “So ist dein StartUp immer erreichbar” vermeidest du verprellte Kunden.

Zu positives Denken kann auch negativ sein

Mittlerweile ist allgemein bekannt: Wer ein hervorragendes Mindset hat, der kann in seinem Leben beinahe alles erreichen. Die Verantwortung für das StartUp hat allerdings nicht das Universum, die Verantwortung trägt der Gründer! Wer ständig mit einer “Das wird schon”-Einstellung durchs Leben geht, fällt spätestens auf die Nase, wenn es dann tatsächlich mal etwas schief geht.

Erfolg muss erarbeitet werden – mal hart und mal weniger hart. Strategien müssen entwickelt, Probleme angegangen und vermeintlich Unwichtiges berücksichtigt werden. Wer dann noch positiv in die Zukunft sieht und an sich und das Unternehmen glaubt, der macht alles richtig.

Mitarbeiter können eben nicht alles lernen

Dieser Aberglaube hat schon so manche StartUps zu Fall gebracht. Natürlich muss das Personal zum Team passen und sich mit dem Unternehmen identifizieren können. Ein neuer Mitarbeiter kann sich allerdings noch so gut mit den Kollegen verstehen, ohne Flugschein wird er kein Flugzeug fliegen können.

Qualifizierte Mitarbeiter und ein harmonierendes Team sind der Schlüssel zum Erfolg. Fehlt einer dieser wichtigen Aspekte, geht es garantiert schief.


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