Gründer Defizite (Bild: Pexels)

Diese 3 Defizite sollten Gründer schnell ausmerzen

Es gibt drei Bereiche, in denen Gründer meist Defizite aufweisen. Welche sind das? Und wie lassen sie sich beheben?

Von der Idee zum Business ist ein harter Weg

An guten und spannenden Ideen mangelt es den deutschen StartUps mit Sicherheit nicht. Die Gründer sind zumeist intelligent, innovativ und bereit, viel Arbeit in die eigene Geschäftsidee zu stecken. Doch klar ist auch: Eine gute Idee reicht nicht aus! Innovation bedeutet nämlich immer Idee plus Umsetzung. Das gestaltet sich meist als ein langer, steiniger Weg.

An diesen drei Hindernissen, die schnell zu einem Defizit werden können, sollten Gründer arbeiten:

Defizit 1 | Recruiting

Ein zentrales Thema für StartUps ist das Recruiting neuer Mitarbeiter. Zu Beginn sind oft nur wenige Personen am Projekt beteiligt. Und während diese zumeist in ein oder zwei Bereichen wie Design, Marketing oder Management bewandert sind, fehlen noch an allen Ecken und Enden Experten für einzelne Unternehmensbereiche.

Wie funktioniert zum Beispiel das Thema Steuern und Abrechnung? Wie soll die Produktion des neuen Produktes ablaufen? Und wie genau managt man Entwicklungen im IT-Bereich?

Recruiting ist entscheidend für den Erfolg des jungen Unternehmens. Daher sollten Gründer sich gut über die größten Hürden bei der Rekrutierung der Mitarbeiter informieren. Und daraus lernen, wie Bewerbungsgespräche ablaufen, wie man potenzielle Mitarbeiter auf Qualität testet – und natürlich wie man die besten Bewerber anzieht.

Das alles kann herausfordernd sein, lohnt sich aber in jedem Fall! Denn je besser die Mitarbeiter, desto höher auch die Chance auf langfristigen Erfolg.

Defizit 2 | IT, Technik & Digitalisierung

Die richtige Technik und damit die Digitalisierung ist ein wichtiger Punkt, an dem viele Gründer schnell ansetzen sollten. Digitale (Management-)Prozesse verschlanken das Unternehmen, erhöhen die Übersicht über wichtige Kennzahlen und machen die Überwachung des eigenen Fortschritts leichter.

Die Digitalisierung gelingt über den raschen Einsatz von Software und Cloud-Lösungen, zum Beispiel im Bereich Marketing, Vertrieb und Support. Es gibt mittlerweile zahlreiche Produkte, die Gründern das Leben leichter machen. Bekannte Anbieter wie SolarWinds haben digitale Lösungen für Access Rights Management, Customer Success bis hin zum Servicemanagement im Angebot.

Es ist ratsam, sich bereits in der Gründungsphase intensiv mit dem Thema IT, Technik und Digitalisierung zu beschäftigen. So kann vermieden werden, dass das StartUp von den Konkurrenten überholt wird, weil diese über digitale – und damit schlankere und effizientere – Prozesse verfügen.

Am besten stellen die Gründer gleich am Anfang Fachkräfte ein, die sich mit dem Thema Digitalisierung auskennen. Diese sorgen dafür, dass bei der Weiterentwicklung Kosten reduziert werden.

Defizit 3 | Finanzierung

Die Finanzierung eines StartUps ist eine gewaltige Herausforderung. Nur wenn Geld da ist, kann der Betrieb aufgenommen und fortgeführt werden.

Es gibt unter anderem folgende Möglichkeiten, um die Finanzierung zu sichern:

    • Eigenfinanzierung
    • Bankdarlehen
    • Business Angels
    • Crowdfunding

Eine Eigenfinanzierung ist für viele Gründer nicht möglich. Ein Bankdarlehen gilt als solider Weg, der aber von der jeweiligen Bank abhängt. Crowdfunding mag ein guter Weg für den Start sein, es eignet sich aber nicht für eine langfristige Finanzierung.

Business Angels können Jungunternehmern sehr gut weiterhelfen. Denn die erfahrenen Unternehmer verfügen über finanzielle Ressourcen und unterstützen tatkräftig bei der Umsetzung des Projektes. Hierfür müssen die Unternehmer aber Anteile an ihrem StartUp abgeben, denn der Business Angel möchte natürlich mit im Boot sitzen.

Fazit

Es gibt viele Bereiche, in denen Gründer sich verbessern können. Während die Idee für ein Produkt oder Dienstleistung meist da ist, hapert es zu Beginn oft bei den Themen Finanzierung, IT und Recruiting. Jeder Gründer sollte sich daher möglichst schnell mit diesen beschäftigen, damit sie ihm nicht auf die Füße fallen und zu einem ausbremsenden Defizit werden.

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