Wissen ist Macht? Ja. Aber Kooperation ist noch stärker! So macht die „Working Out Loud“-Methode dein Team unschlagbar.
Arbeite nicht im stillen Kämmerlein!
Du arbeitest wochenlang an einem Projekt. Aber irgendwie fühlt es sich an, als würdest du im luftleeren Raum agieren. Denn dein Team weiß nicht, was du gerade machst. Du weißt nicht, was die anderen treiben. Und am Ende steht ihr alle vor den gleichen Problemen, ohne voneinander zu profitieren.
Das muss nicht sein! Denn es gibt eine Methode, die alles ändern kann: Working Out Loud, kurz: WOL.
Nein, das ist kein esoterischer Management-Hype, sondern eine bewährte Maßnahme, die erfolgreiche StartUps und Konzerne längst für sich entdeckt haben. Warum? Weil WOL nicht nur deine Produktivität verbessern kann, sondern auch dein Team enger zusammenwachsen lässt. Ganz ohne teure Tools, externe Berater oder komplizierte Schulungen.
Was ist Working Out Loud?
Stell dir vor, du arbeitest nicht mehr im Stillen vor dich hin, sondern teilst deine Gedanken, Fortschritte und sogar deine Fehlschläge – und das ganz offen mit deinem Team, der gesamten Firma oder sogar der ganzen Welt. Klingt ungewöhnlich? Ist es auch. Aber genau das macht die WOL-Methode so besonders.
Working Out Loud bedeutet im Detail:
✅ Du dokumentierst deine Arbeit
Du teilst deine Erkenntnisse. Nicht als trockene Protokolle, sondern als lebendige Einblicke. Wo? In einem Slack-Channel, einem internen Blog oder in einem wöchentlichen Update-Meeting.
✅ Du lädst andere ein, mitzudenken
Statt Probleme allein zu wälzen, holst du dir Feedback, Ideen und Unterstützung von Kollegen, Partnern oder sogar Fremden. Das sorgt für einen kooperativen Austausch.
✅ Du machst Wissen sichtbar
Mach Schluss mit dem „Wissen ist Macht, daher bleibt es mein Geheimnis“-Credo! Stattdessen: Etabliere Transparenz als Standard.
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Wer macht das eigentlich – und warum?
Von kleinen StartUps bis zu Tech-Giganten … immer mehr Unternehmen setzen auf WOL. Warum? Weil es einfach funktioniert! Egal, ob du Gründer bist, in einem 5-Personen-Team arbeitest oder in einem Konzern: Jeder kann Working Out Loud nutzen.
Besonders spannend wird es, wenn du WOL mit agilen Methoden wie Scrum oder Kanban kombinierst. Plötzlich wird aus einem Haufen Einzelkämpfer ein echtes Dreamteam, das voneinander lernt und sich gegenseitig pushen kann. Das steigert nachweislich die Produktivität. Manch einer redet von einer Steigerung um den Faktor 10!
Wer hat Working Out Loud erfunden?
Hinter der WOL-Philosophie steckt John Stepper. Der Managementberater stellte eines Tages fest: Die meisten Menschen arbeiten im Verborgenen – und das bremst sie aus. Sie trauen sich nicht, ihre Ideen zu teilen, scheitern im dunklen Kämmerlein oder erfinden das Rad immer wieder neu.
Seine Lösung? Einfach anfangen, laut zu denken. John Stepper entwickelte dazu Working Out Loud als Methode, um Wissen sichtbar zu machen, Verbindungen zu schaffen und Arbeit effizienter zu gestalten. Das Ergebnis: Es hat geklappt. Heute nutzen Tausende Teams weltweit seine Ansätze.
Bringt Working Out Loud wirklich was?
„Klingt gut, aber was springt für mich dabei heraus?“ – stellst du dir nun diese Frage? Das sind die klar ersichtlichen Vorteile der WOL-Methode:
🔥 Du lernst schneller
Weil du nicht nur deine eigenen Erfahrungen hast, sondern die deines ganzen Netzwerks. Plötzlich siehst du Probleme aus neuen Perspektiven und findest Lösungen, an die du allein nie gedacht hättest.
🔥 Deine Arbeit wird besser
Feedback ist wie Dünger für deinen Acker namens „Projekte“. Je mehr Leute sich beteiligen, desto schneller findest du Fehler, optimierst Prozesse und lieferst bessere Ergebnisse.
🔥 Du vergisst nichts mehr
Wenn du deine Schritte dokumentierst, erstellst du ein Gedächtnisprotokoll. Für dich und alle anderen. Es gibt dann kein „Wie war das nochmal?“ mehr, denn jeder Gedanke lässt sich nachvollziehen.
🔥 Du gewinnst Vertrauen
Wer offen zeigt, woran er arbeitet (inklusive der Fehlschläge!), wirkt authentisch und kompetent. Zudem wird klar: Nobody is perfect!
🔥 Dein Netzwerk wächst
Durch das Teilen deiner Arbeit knüpfst du automatisch Kontakte, intern wie extern. Vielleicht kommt wegen WOL dein nächster großer Investor oder dein Traum-Kollege genau deshalb zu dir?
🔥 Fehler werden zur Chance
Statt Scheitern zu vertuschen, machst du es öffentlich. Damit sorgst du dafür, dass andere nicht die gleichen Fehler machen. Scheiterkultur statt Schamkultur, heißt die Devise!
Wie setzt man Working Out Loud um?
Keine Sorge, du musst nicht dein ganzes (Arbeits-)Leben von heute auf morgen umkrempeln! Fang klein an, aber fang an. So gelingt es dir schrittweise, Working Out Loud in deinen Alltag zu integrieren:
➡ Erkläre deinem Team, worum’s geht
„Leute, ich habe etwas Cooles entdeckt: Working Out Loud. Das heißt, wir arbeiten offen zusammen, lernen voneinander und werden dadurch alle besser. Wer macht mit?“ – sprich: Einfach ausprobieren und schauen, wer mitzieht.
➡ Mach’s vor – und sei das Vorbild
Poste regelmäßig Updates in eurem Team-Chat (Slack, Teams etc.) und zeige, woran du arbeitest. Und bitte um Hilfe, wenn du mal nicht weiterkommst. Aber übertreibe es nicht mit der Kommunikation, das kann schnell nerven.
➡ Schaffe Räume für Austausch
Lade zu wöchentlichen WOL-Meetings ein. 15 Minuten, in denen jeder kurz erzählt, woran er/sie arbeitet und wo es hakt. Dieses Vorgehen kennt man ja von agilen Teams.
➡ Feiere die kleinen Erfolge
Hat jemand durch WOL ein Problem gelöst? Gratuliere dem Kollegen per Chat oder persönlich. Bei größeren Meilensteilen solltet ihr euch zum Feierabend-Bier treffen.
➡ Mach’s zum Virus
Du hast Working Out Loud in deinem Team etabliert? Super! Aber warum nicht noch einen Schritt weitergehen? Lade andere Abteilungen ein, bei euren Updates mitzulesen oder sogar mitzumachen. Oder dokumentiere eure Learnings öffentlich, zum Beispiel bei LinkedIn.
Fazit
Working Out Loud ist kein Hexenwerk. Es ist einfach nur clever. Und es geht nicht darum, perfekt zu sein. Es geht darum, offen zu sein.
Das Schönste? Du kannst heute noch anfangen. Keine komplizierten Regeln, keine teuren Tools – nur der Wille, laut zu denken und andere mitzunehmen. Also, worauf wartest du?
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Bilder: Freepik

