Stempelkarten (Bild: Shutterstock)

Bonuskarten: Tipps für den Einsatz von Stempelkarten

Bonussysteme wie Stempelkarten sind ein sehr guter Weg, um Kunden zu binden. Das gilt es bei der Umsetzung zu beachten.

Bonuskarten und Bonussysteme sind “in”

Payback, DeutschlandCard, IKEA Family, Bahn Bonus, Miles & More und so weiter: In Deutschland gibt es zahlreiche Anbieter von Bonussystemen. Und es kommen ständig neue hinzu.

Für die Treue mit Rabatten, Sonderangeboten oder Boni belohnt werden – das mögen die Kunden. Und für die Unternehmen, welche die Bonuskarten und -systeme anbieten, rechnet es sich, da sie Kunden zu Stammkunden machen. Stammkunden, die – so zeigen es verschiedene Erhebungen – mehr als Kunden ohne Bonuskarten ausgeben. So entsteht eine Win-Win-Situation.

Sind Bonuskarten auch etwas für StartUps?

Payback hat über 30 Millionen Nutzer, die DeutschlandCard kommt auf mehr als 20 Millionen. Das klingt verlockend, oder?

Doch die Teilnahme an derartigen Bonussystemen ist für Unternehmen nicht kostenlos – ganz im Gegenteil! Möchte dein StartUp daran mitmachen, muss es zuerst die Aufnahmebedingungen der Anbieter meistern. Ist dein Unternehmen dabei, musst du für die Teilnahme an den Bonussystemen Geld zahlen, technische Voraussetzungen erfüllen und so weiter. Einfach ist das alles nicht. Und für ein StartUp meistens “too much”.

Denke einfacher. Und versuche, das Bonussystem in eigener Hand zu halten! Zum Beispiel mit den ganz klassischen, analogen Stempelkarten, wenn du viel Laufkundschaft hast.

Wie funktionieren Stempelkarten-Systeme?

Sicherlich hast du sie schon beim Bäcker, beim Cafè um die Ecke oder beim Massage-Studio gesehen: kleine Pappkärtchen, auf denen fünf, zehn oder 20 freie Felder sind. In diese stempelt die Bäckerei oder das Massagestudio sein individuelles Stempelmotiv, nachdem du einen Einkauf getätigt oder eine Dienstleistung in Anspruch genommen hast.

Sind alle Felder vollgestempelt, erhältst du ein Goodie – zum Beispiel eine Gratis-Massage oder ein kostenloses Brot deiner Wahl.

Die Funktionsweise ist ganz simpel: Du wirst dafür belohnt, dass du ein treuer Kunde bist. Um das zu überprüfen, gibt es die Stempelkarte.

Die Vorteile von Stempelkarten

    • Sie sind einfach umzusetzen. Die Gestaltung kriegst du im Zweifelsfall auch ohne Grafiker hin.
    • Der Druck fällt ebenso günstig aus. Bei Onlinedruckereien kannst du hunderte oder tausende Stück für kleine Euro-Beträge bestellen.
    • Stempelkarten werden vom Kunden sofort verstanden, da sie seit vielen Jahren etabliert sind.
    • Das System (Bonus gegen Stempel) lässt sich easy bewerkstelligen.
    • Weder du, noch deine Kunden benötigen irgendwelchen Technikkram wie Smartphones, Kartenleser oder Ähnliches.
    • Durch die analoge Einfachheit kannst du auch Zielgruppen ansprechen, die wenig technikaffin technikfeindlich sind – unter anderem die Silver Generation.

Tipps zur Umsetzung

    • Damit deine Kunden die Stempelkarten nicht fälschen können, solltest du dir einen Firmenstempel mit einem individuellen Motiv zulegen. Der kostetnur wenige Euro.
    • Mache dein Bonussystem so einfach und verständlich wie möglich, zum Beispiel: pro Massage gibt es einen Stempel.
    • Es muss für den Kunden jederzeit ersichtlich sein, wie das System funktioniert und wie er seine Treuepunkte einlösen kann. Beispielsweise kannst du auf der Stempelkarte auf eine Webseite verweisen, wo die Teilnahmebedingungen genau erklärt werden.
    • Der Bonus sollte innerhalb weniger Wochen oder Monate erreichbar sein. Eine Stempelkarte, deren Belohnung erst in ein-zwei Jahren einlösbar ist, wirkt unattraktiv.
    • Das Goodie muss wertig sein, so dass sich das Sammeln der Punkte lohnt. Aber es darf natürlich auch nicht zu teuer ausfallen, ansonsten schneidest du dir ins eigene Fleisch.
    • Achte auf ein attraktives, modernes Design der Stempelkarte, so dass sie im Geldbeutel (da werden die Karten meist verstaut) auffällt und zur Nutzung einlädt.
    • Zum muss die Karte eine Größe haben, mit der sie 1) in einen Geldbeutel passt und 2) leucht abgestempelt werden kann.

Bild: Shutterstock

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