Krankenkassen Vergleich (Bild: Pixabay)

Gesetzliche Krankenkasse versus private Krankenkasse

Private Krankenkasse oder gesetzliche Krankenkasse: Welche Art der Krankenversicherung ist besser für dich? 

Die Wahl der richtigen Krankenkasse ist extrem wichtig

Als StartUp-Gründer muss man sich nicht nur um das Wohlergehen seines Unternehmens kümmern, sondern auch darauf achten, dass einem selbst gut geht. Neben einer gesunden Ernährung, Sport als Büro-Ausgleich und genügend Schlaf gehört ebenso die Wahl der richtigen Versicherungen zu deinen Vorsorgemaßnahmen.

> Versicherungen für StartUps: Welche braucht man (nicht)?

Eine der wichtigsten Entscheidungen ist die Wahl der Krankenkasse. Das mag vielleicht seltsam klingen, hat aber seinen Grund: Als Selbstständiger oder Freiberufler kann man sich in der Regel einen längeren Ausfall durch Krankheit nicht leisten. Jeder Tag ohne deine Arbeitskraft bedeutet im Zweifelsfall, dass du kein Geld verdienst.

Dementsprechend ist es essentiell für das Fortbestehen deiner Unternehmung, dass du fit bist und auch fit bleibst. Zum Beispiel, indem du Beschwerden schnellstmöglich untersuchen lässt und dass Krankheiten von Experten behandelt werden. Diese Voraussetzungen werden dir hauptsächlich in einer privaten Krankenkasse (PKV) gewährleistet, dagegen fahren viele gesetzlichen Krankenkassen (GKV) seit einigen Jahren ihre Leistungen herunter.

Private Krankenversicherung oder gesetzliche Krankenversicherung: Was ist besser für Selbstständige?

Ist somit die PKV die einzige Wahl für Selbstständige und StartUp-Inhaber? Jein. Bei der Wahl der Krankenkasse entscheiden (leider) nicht nur die Leistungen, sondern auch die Kosten. Jede Art der Versicherung besitzt ihre spezifischen Vor- und Nachteile.

Zudem musst du bestimmte Vorgaben erfüllen, um wirklich wählen zu können, bei welcher Krankenversicherung du dich anmeldest. “Grundsätzlich kann sich jeder privat versichern (PKV), der nicht versicherungspflichtig in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist – sondern versicherungsfrei”, erklären die Versicherungsexperten von Wefox.

Bist du beispielsweise schon seit einige Jahre selbstständig und in einer PKV, kannst du nicht mehr in die GKV zurückwechseln. Bist du fest angestellt, muss dein Jahresverdienst für den Wechsel in die “Privaten” über der Beitragsbemessungsgrenze liegen (2018: 59.400 Euro brutto).

Und gehst du als Selbstständiger in die gesetzliche Krankenversicherung, dann bemisst sich dein Beitrag nicht wie bei der PKV nach einem Leistungspaket, sondern meist nach einem fiktiven Gehalt. Die TK erklärt sehr gut, wie sich ihre Tarife für Freelancer berechnen:

> GKV: Häufige Fragen für Selbstständige

Und nun: PKV oder GKV?

Das liegt in deinen Händen. Grundsätzlich ist es so, dass die GKV fast jeden Menschen aufnehmen, die “Privaten” allerdings nicht – hierfür musst du mehrere Kriterien erfüllen. Welche das genau sind, fasst Finanztip.de zusammen:

> Wer sich privat versichern sollte – und wer nicht

Immer noch unschlüssig? Dann vergleiche die Leistungen der verschiedenen Anbieter. Homöopathische Behandlungen, Zahnersatz oder Fitnessstudio-Zuschüsse: Was ist dir wichtig, was nicht?

Am Ende solltest du eine Pro- und Contra-Liste haben und damit abwägen können, welche Art der Krankenversicherung die beste für dich ist.

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