Facebook Ads (Bild: Pexels)

Facebook Ads: 8 Fehler, die du bei der Umsetzung unbedingt vermeiden solltest

Wenn du Facebook Ads ein paar Dinge falsch oder gar nicht einstellst, verbrennst du Geld. Hier sind Tipps, wie es besser geht.

Hörtipp: Podcast zum Thema Facebook Ads

Die Ratschläge in diesem Beitrag und weitere erhältst du auch im USP Marketing Podcast.

Fehler 1 | Facebook unterschätzen

“Ach, Facebook, das ist doch mittlerweile tot!” oder “Auf Facebook finde ich meine Zielgruppe nicht”: Kennst du derlei Aussagen? Dann ignoriere sie!

Facebook ist trotz vieler Unkenrufe immer noch das beliebteste soziale Netzwerk in Deutschland. Eingeholt und teilweise überholt wird es von Instagram – das ja auch zum Facebook-Konzern gehört.

Reichweite sozialer Netzwerke (Bild: ARD ZDF Onlinestudie)

Somit sind Facebook Ads weiterhin ein wichtiger Baustein in einer Onlinemarketing-Strategie.

Fehler 2 | Ungenaue Zielgruppe

Wen möchtest mit deinen Facebook Ads ansprechen? Wer ist deine Zielgruppe?

Wenn du deine Zielgruppe nicht genau definierst, gibst du wahrscheinlich unnötig viel Geld aus. Denn du sprichst mit deinen Anzeigen Personen an, die überhaupt nicht zu deinen (potenziellen) Kunden gehören.

Fehler 3 | Unklare Ziele

Warum schaltest du Anzeigen auf Facebook? Möchtest du damit Reichweite aufbauen, Fans gewinnen, Likes erhalten, Leads generieren oder deine Umsätze steigern?

All das sind teilweise komplett verschiedene Ziele. Für die Erreichung benötigst du unterschiedliche Strategien, Herangehensweisen und spezielle Formen von Facebook Ads.

Fehler 4 | Vanity Metrics verfolgen

Vanity Metrics sind Kennzahlen, die toll klingen und deiner Eitelkeit gut tun, aber wenig bis gar nicht zu deinem Erfolg beitragen.

Eine derartig unnütze Metrik ist das Steigern der Likes. Denn nur die wenigsten Personen, die einem Bild oder einem Post von dir einen Daumen hoch geben, kaufen danach ein Produkt bei deinem Unternehmen.

Fehler 5 | Blindflug

Du schaltest bei Facebook Anzeigen, die beispielsweise deine Umsätze steigern sollen. Erreichen sie das auch?

Wenn du genau messen möchtest, ob deine Facebook Ads das gesetzte Ziel erreichen, musst du ein saubere Analyse aufbauen. Zum Beispiel über die Integration von Tracking-Pixel.

Fehler 6 | Adsmanager nicht nutzen

Wenn du eine Facebook-Anzeige schalten möchtest, geht das theoretisch ganz einfach. Bei vielen deiner Posts wird ein Button “Beitrag bewerben” eingeblendet. Darüber kommst du zu einem recht simplen Tool, bei dem es nur wenig Einstellungsmöglichkeiten gibt.

Nutze dieses Tool nicht! Verwende besser den Facebook Ads Manager, den du unter facebook.com/adsmanager erreichst. Damit kannst du deine Kampagnen und Anzeigen ganz genau festlegen und ausspielen.

Fehler 7 | Unflexible Strategie

Du erarbeitest eine Strategie für deine Facebook Ads und diese ziehst du dann konsequent über viele Monate oder gar Jahre durch? Ein Fehler!

Taste dich besser über Experimente und A/B-Tests an deine Zielgruppe und die optimalen Ergebnisse heran. Deine verschiedenen Testläufe kannst du im Ads Manager abspeichern und jederzeit anpassen.

Fehler 8 | Unpassende Inhalte

Wenn du Facebook Ads für eine spezielle Zielgruppe schaltest, solltest du auch ganz genau wissen, wie diese “tickt”. Was gefällt den angesprochenen Personen, was nicht? Kannst du sie besser über Bilder oder Videos ansprechen? Wie müssen die Inhalte aufbereitet sein? Sind vielleicht lustige Memes der richtige Weg, um deine Conversion Rate zu verbessern?

Das findest du unter anderem durch Experimente und deren genaue Messung heraus.

Fazit

Verfalle nicht dem Irrglauben, jeder könne einfach so und nebenher Facebook Ads schalten. So verbrennst du nur unnötig Geld und Zeit. Das bringt deinem Unternehmen nichts. Somit gilt die Devise: Mach es richtig oder gar nicht!

Bild: Pexels

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