Sperrgut (Bild: Pixabay)

Sperrgut versenden: Das ist zu beachten

Wie kannst du als Onlinehändler große Waren – sogenanntes Sperrgut – an deine Kunden versenden?

So verschickst du Sperrgut

Bist du mit deinem StartUp in den E-Commerce eingestiegen? Dann kannst du im besten Fall vom starken Onlinehandel profitieren, der seit einigen Jahren jährlich um 10 % wächst – und ein Ende scheint nicht in Sicht.

Selbstverständlich ist der E-Commerce kein Selbstläufer, du musst dich hierbei um allerlei Dinge kümmern. Dazu gehört unter anderem der Versand der Waren. Verschickst du Waren, die größer oder schwerer als die Standardmaße ausfallen, handelt es sich um Sperrgut. Das zu versenden ist gar nicht so einfach.

Was gilt als Sperrgut?

Eine gute Frage, die nicht so genau beantwortet werden kann. Je nachdem, wen du fragst, erhältst du eine andere Definition. So beschreibt zum Beispiel die DHL Sperrgut als Gegenstände, die “in Quaderform größer als 120 x 60 x 60 cm, in Rollenform schwerer als 5 kg und weder quader- noch rollenförmig sind.” Zudem gilt bei der Post-Tochter als Sperrgut, was “abstehende Teile oder lose Umschnürungen aufweist oder keine formstabile Außenverpackung aus Wellpappe, Vollpappe oder Papier hat”.

Hermes macht es bei der Definition einfacher. Bei dem Unternehmen mit dem blauen Logo heißt es: “Als Sperrgut gelten alle Sendungen, die nicht quaderförmig sind oder herausragende Teile aufweisen.”

Vereinfacht gesagt: Du musst beim Versand von großen Produkten die Sperrgut-Maße der verschiedenen Versanddienstleister genau studieren.

Was kostet der Versand?

Das kommt darauf an, was du versendest und wohin. Und auch, in welchen Stückzahlen du mit wem die Waren von A nach B bringen lässt.

Kompaktes oder leichtes Sperrgut kannst du ab rund zehn bis 20 Euro versenden, dagegen kosten beispielsweise schwere E-Bikes pro Paket zirka 40 bis 50 Euro. Und richtig überdimensionale Produkte können nur mit einer Spedition versandt werden und pro Sendung auch mal als 100 Euro kosten.

Was ist beim Verpacken zu beachten?

Weißt du, mit wem du das Sperrgut an deine Kunden verschicken willst, musst du dafür sorgen, dass die Ware unbeschadet ankommt. Das ist einerseits wichtig, um deine Kunden zufrieden zu stellen (mit beschädigten Produkten ruinierst du dir schnell deinen Ruf). Und andererseits können die Transportkosten je nach Ware recht hoch ausfallen – das drückt die Marge bzw. deinen Gewinn.

Verpacke deswegen deine Waren so sicher wie möglich. Zum Beispiel, indem du sie in große Kartons mit ausreichend Luftpolster-Taschen oder Schaumstoff packst. Weitere Tipps zum sicheren Verpacken kriegst du in diesem Video:

Bild: Pixabay

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