Omboarding Funnel (Bild: Shutterstock)

Was ist eigentlich ein … Onboarding Funnel? Und warum bringt er zufriedenere Kunden?

  • Letztes Update:1 Woche 
  • Lesezeit:3Minuten

Wenn du dich mit dem Onboarding-Funnel-Prozess beschäftigst, können du und deine Auftraggeber effizienter durchstarten.

Optimierung: Wie erreichst du mehr Effizienz bei Kundenprojekten?

Geben wir es zu: Wenn du mit Geschäftskunden zusammenarbeitest, knirscht es gerne mal. Oft beginnt ein neues Projekt bereits mit einem holprigen Start. Um das zu vermeiden, solltest du über einen Onboarding Funnel nachdenken!

Bedeutung: Was ist ein Onboarding Funnel?

Unter Onboarding Funnel versteht man einen speziellen Prozess, mit dem Selbstständige und Unternehmen – zum Beispiel Agenturen – zusammen mit ihren Geschäftskunden schneller in einen produktiven Arbeitsmodus finden.

Herkunft: Woher stammt der Name?

„Onboarding“ ist ein Begriff, der häufig im Personalwesen zum Einsatz kommt. Er stammt vom Englischen “Taking on Board” (“an Bord nehmen”) ab. Damit gemeint ist die Einarbeitung deiner neuen Mitarbeiter, damit sie möglichst flott und reibungslos in deinem Unternehmen mit ihrer Arbeit beginnen können.

Die Bezeichnung „Funnel“ (englisch für „Trichter“) wird gerne im Marketing und Vertrieb verwendet. Der ist ein Sinnbild dafür, dass du im gesamten Prozess viele Interessenten ansprichst, aber am Ende nur wenige zu deiner Kundschaft zählen.

“Beim Onboarding Funnel geht es aber nicht um einen Trichter, um Kunden heraus zu filtern”, erklärt Alexander Heeg. “Vielmehr hat der Prozess das Ziel, die Bahnen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zu legen”.

Ziel: Was ist der Sinn?

“Onboarding Funnels sparen Zeit, da du alle Informationen, die du vom Kunden brauchst, auf einen Schlag abfragst und die Erwartungshaltung klärst”, so Alexander Heeg weiter. “Das erleichtert das Arbeiten mit den Kunden, führt zu mehr Weiterempfehlungen und weniger Stress”.

Ein Onboard Funnel sorgt also für bessere Abläufe und langfristig für eine Umsatzsteigerung. Mehr und bessere Kunden gewinnen – wer will das nicht?

Umsetzung: Wie sieht ein Onboarding Funnel aus?

Kommen wir von der Theorie zur Praxis. Der Onboarding Funnel erhielt unter anderem deshalb seinen Namen, weil er aus mehreren Schritten besteht – so wie ein Sales Funnel.

Allerdings fällt er bei jedem Unternehmen unterschiedlich aus. Zum Beispiel besteht er aus diesen Schritten:

  • Du erklärst auf einer speziellen Website, zu der nur deine Kunden oder Auftraggeber einen Zugang haben, wie die Schritte des Onboardings aussehen. Diese verdeutlichst du zum Beispiel mit Texten und Bildern und/oder einem Video.
  • Schritt für Schritt fragst du relevante Daten und Informationen ab, die du für die Zusammenarbeit benötigst. Dazu gehören Aspekte wie: Wie heißen die Ansprechpartner? Wie lauten ihre Kontaktdaten? Wie sehen die Zielgruppen deines Geschäftskunde aus? Sind Persona-Definitionen vorhanden? Gibt es Compliance-Vorgaben, an die du dich halten musst?
  • Beim An-Bord-Holen geht es auch darum, wichtige Zugänge auszutauschen. Zum Beispiel die Login-Daten für den Slack-Channel oder die URL zum Cloudspeicher.
  • Darüber solltest du das Erwartungsmanagement klären: Wann ist dein Unternehmen erreichbar und über welche Kanäle? Wann gibt es Reportings und wann ist mit ersten Ergebnissen zu rechnen?

Wie du einen Onboarding Funnel aufsetzen kannst, erfährst du in diesem Video:

Fazit: Was bringt ein Onboarding Funnel?

Obwohl wir in Zeiten der Digitalisierung leben, laufen erstaunlicherweise noch ziemlich viele Dinge analog oder halbdigital ab. Dazu gehört auch das Aufgleisen eines Kundenprojektes: Damit alle Beteiligten auf der Spur sind und gemeinsam loslegen können, wird gerne viel telefoniert, nachgefragt und manuell eingerichtet. Dabei geht es viel einfacher!

Ein Onboarding Funnel hilft dir dabei, die Zusammenarbeit mit einem Kunden automatisiert und besser zu starten. Das schont Zeit, Nerven und Geld. Probier es aus!


Hinweis zur Transparenz: Bei diesem Ratgeber handelt es sich um einen bezahlten Beitrag, auch Sponsored Post genannt.

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