E-Commerce Fulfillment Onlineshop (Bild: Shutterstock)

Was bedeutet eigentlich … Fulfillment? Was sind 1PL, 2PL, 3PL und 4PL Fulfillment?

Wichtiges Wissen für Onlinehändler: Wenn du im E-Commerce tätig bist, solltest du die Bedeutung von Fulfillment kennen.

Als Onlineshop-Betreiber hast du viel um die Ohren

Der E-Commerce boomt – nicht erst seit der Corona-Krise. Fortwährend steigen StartUps, Mittelständler und Großkonzerne in den lukrativen Onlinehandel ein. Dabei gibt es von Jahr zu Jahr immer mehr zu beachten.

Zum Beispiel musst du das passende Shopsystem finden, dich mit dem Verpackungsgesetz beschäftigen, die richtigen Bezahlmethoden anbieten und deinen Onlineshop mit Onlinemarketing pushen.

War das alles? Nein, definitiv nicht! Einen wichtigen Punkt darfst du auf keinen Fall vergessen und vernachlässigen: das Fulfillment.

Fulfillment: Bedeutung und Definition

Unter Fulfillment versteht man viele Prozesse, die du als Onlinehändler oder Versandhändler vor und nach der Bestellung eines Produktes erledigen musst. Dazu gehören unter anderem die Lagerhaltung, Rechnungsstellung, Kommissionierung, Verpackung, Frankierung und der Versand der Pakete. Ebenso zählen der Kunden-Support, das Retouren-Management und ein Reparatur-Service zum Fulfillment.

Der Begriff kommt aus dem Englischen. Er bedeutet unter anderem Erfüllung, Vertragserfüllung, Ausführung und Befriedigung. Im British English schreibt man Fulfilment mit zwei L, im American English mit drei L (Fulfillment). Falsch, aber häufig zu sehen, ist die Schreibweise mit vier L (Fullfillment).

Was bedeutet 3PL Fulfillment?

3PL ist eine Abkürzung, die für Third Party Logistics Provider steht. Damit gemeint sind Logistik-Dienstleister, welche für Unternehmen – beispielsweise für Onlineshop-Betreiber – das Fulfillment übernehmen. Diese besitzen oft die Bezeichnung Fulfillment Center.

Was ist 1PL, 2PL und 4PL?

Diese Begriffe sind im E-Commerce ebenso häufig zu hören. Das steckt dahinter:

  • 1PL: First Party Logistics heißt, dein Unternehmen erfüllt zu 100% alle Fulfillment-Aufgaben selbst. Dazu gehört auch der Versand bzw. die Auslieferung der Produkte.
  • 2PL: Bei der Second Party Logistics lagerst du den Transport und die Lieferung der bestellten Waren aus (zum Beispiel an DHL oder DPD), der Rest des Fulfillments bleibt aber weiterhin inhouse.
  • 3PL: Ein Third-Party-Dienstleister nimmt dir alle Fulfillment-Aufgaben ab. Er betreibt unter anderem ein eigenes Lager.
  • 4PL: Bei der Fourth Party Logistics gibt es einen vorgelagerten Dienstleister, der 3PL und 2PL managt, aber beispielsweise keine eigenen Lagerhallen besitzt.

Was bietet ein E-Commerce Fulfillment Partner an?

“Von der Lagerung deiner Produkte bis zur richtigen Pick- und Pack-Strategie. Von der Kommissionierung bis hin zum Retourenmanagement. Das gehört zu unseren Fulfillment-Services. Und noch vieles mehr!”, erklärt MH Direkt. Der Fulfillment-Anbieter aus Österreich bietet alles an, was Onlinehändler benötigen, um schlank und wendig agieren zu können.

Neben der reinen Abwicklung des Fulfillments sollte ein guter Partner auch Zusatzleistungen bieten. Dazu gehören beispielsweise ökologische Verpackungen, Same Day Fulfillment oder der Zugriff auf alle relevanten Zahlen.

“Jeder unserer Kunden bekommt sein eigenes Dashboard. Dort kannst du in Echtzeit deinen aktuellen physischen Lagerbestand aufrufen. Natürlich werden auch täglich die Lagerbestände an den Shop zurückgemeldet”, so MH Direkt. Ein Punkt, der extrem wichtig ist. So vermeidest du unter anderem, dass du online Produkte verkaufst, die nicht mehr auf Lager sind.

Vorteile: Was bringen Fulfillment-Dienstleister?

Die Vertragserfüllung ist ein aufwändiger und teurer Prozess. Einer, den StartUps und mittelständische Unternehmen oft nicht stemmen können. Deshalb macht es Sinn, wenn sie Tätigkeiten wie Kommissionierung, Verpackung, Versand und Retouren-Abwicklung an einen Experten auslagern.

So können du und dein Team sich auf das Wesentliche konzentrieren. Zum Beispiel auf die Entwicklung innovativer Produkte und deren Vermarktung.

Die Fokussierung auf die Kernkompetenzen gilt besonders unter StartUps und E-Commerce-Einsteiger als wichtig. Denn wie bereits erwähnt, ist der Onlinehandel mit zahlreichen Tätigkeiten gespickt, die auch einige (rechtliche) Stolpersteine bieten.


Hinweis zur Transparenz: Bei diesem Ratgeber handelt es sich um einen bezahlten Beitrag (Werbung).

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