Corporate Design (Bild: Pixabay)

Was bedeutet eigentlich … Corporate Design?

Braucht ein StartUp unbedingt ein Corporate Design? Was bedeutet das? Und was muss hier beachtet werden?

Eine einheitliche Designsprache ist wichtig

Wenn du von einem professionellen Designer das Logo deines StartUps designen lässt, wird er bestimmt bald auf ein Thema zu sprechen kommen: auf das Corporate Design. Das ist essentiell, gerade wenn du dein junges Unternehmen nachhaltig bekannt machen willst.

Warum? Das erklären wir dir hier.

Corporate Design: die Definition

Das Corporate Design (abgekürzt: CD) ist zusammen mit dem Corporate Behaviour (CB), der Corporate Communication (CC) oder der Corporate Language (CL) ein wichtiger Bestandteil der Corporate Identity (CI). Die CI ist das Gesamtbild, wie eine Firma von außen wahrgenommen wird.

Das CD ist in der Regel das prägnanteste Merkmal einer CI. Das Corporate Design, was in Deutsch so viel wie Unternehmens-Erscheinungsbild bedeutet, beinhaltet die Gestaltung der Kommunikationsmittel. Farben, Formen und andere Design-Elemente sollen dafür sorgen, dass ein Unternehmen einheitlich auftritt und so ein bestimmtes Image bei den Kunden und Geschäftspartnern entsteht.

Was gehört alles zum CD?

Es gibt nicht das Corporate Design. Was alles gestaltet werden muss und kann, ist mannigfaltig. Das beginnt beim Logo und dem Briefpapier, geht über die Firmen-Webseite und deinem Produkt an sich weiter, und es endet nicht erst bei den Werbematerialien und den Verpackungen. Deswegen solltest du nie „einfach mal so“ ein Logo von Designer A und dann von Designer B eine Webseite entwerfen lassen. Alles, was entworfen und gestaltet werden kann, sollte bestmöglich aus einem Guss sein bzw. aus einer Feder stammen. Deswegen ist es wichtig, dass zuerst das Corporate Design entwickelt und festgelegt wird, danach sollte die Gestaltung der verschiedenen „Bausteine“ erfolgen.

Warum? Da das Auge stets „mit-isst“. Das bedeutet: Potentielle Kunden, Investoren oder Geschäftskontakte nehmen die Gestaltung deines Logos und deiner Website oder die grafische Umsetzung deiner App wahr. Unterbewusst entsteht so ein wichtiger Ersteindruck. Fällt dieser unsympathisch oder verwirrend aus, weil es beispielsweise kein durchgehendes Design gibt, kostet dich das wertvolle Sympathiepunkte.

Zum Corporate Design gehört auch, wie dein Team in der Öffentlichkeit auftritt. Auf einer Messe kann das zum Beispiel durch eine gemeinsame und dabei vor allem attraktive Kleidung gezeigt werden – zum Beispiel durch einheitlich gestaltete Polo-Hemden, Blusen, Firmenkrawatten oder Einstecktücher.

Brauchen StartUps ein Corporate Design?

Ja, definitiv. Die Entwicklung einer Corporate Identity mit einem Corporate Designs ist nicht nur eine Sache von Großkonzernen. Jedes Unternehmen – am besten auch Solo-Preneure, Freiberufler und Selbstständige – sollten ein CD besitzen.

Ein zentrales Element bei der Entwicklung eines CD ist die Wahl der Unternehmensfarbe. Sie sagt unterbewusst unheimlich viel über den Gründer, das Team, das Unternehmen, die Branche, das Produkt und die Zielsetzung aus. Denn jede Farbe weckt im Betrachter eine andere Assoziation.

Wie die „Psychologie der Farben“ funktioniert, zeigt diese Infografik:

Bilder: Pixabay, Bags&Bows

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