Existenzgründer (Bild: Pixabay)

5 wichtige Tipps für Existenzgründer

Viele träumen vom eigenen Business und können es kaum erwarten, eigene Entscheidungen als Chef zu treffen. Doch statistisch betrachtet scheitern 30% der Existenzgründungen in Deutschland. Wenn du ein erfolgreicher Existenzgründer werden willst, solltest du die folgenden Ratschläge beherzigen.

Tipp 1: Gute Vorbereitung schützt vor bösen Überraschungen

Der Boss im eigenen Unternehmen zu sein, ist reizvoll. Du kannst deine Arbeitszeit individuell gestalten und Visionen realisieren. Zukünftige Existenzgründer sollten jedoch beachten, dass eine Vielzahl von Faktoren den Erfolg des zukünftigen Unternehmens beeinflussen.

Sinnvoll ist ein Check der persönlichen und fachlichen Voraussetzungen. Viele offene Fragen werden in einem der Existenzgründerseminare angesprochen. Sie sind eine unverzichtbare Unterstützung für alle, die den Sprung in die Selbständigkeit wagen.

Tipp 2: Finanzielle Grundlagen prüfen

15% Eigenkapital und etwaige Reserven sind kein Zeichen von Schwäche, sondern zeigen, dass du für den Worst Case vorausschauend planst. Schließlich leben Existenzgründer nicht von unmittelbaren Einnahmen, die das Geschäft abwirft. Sondern von dem, was am Ende des Monats nach Abzug aller Steuern, Versicherungen und laufenden Kosten für Miete, Wareneinkauf u.ä. übrig bleibt.

Du solltest dir bewusst machen, dass das gewohnte fixe Gehalt am Ende des Monats wegfällt. Und dass es saisonal bedingte Schwankungen in den Einnahmen gibt. Diese gilt es auszugleichen, denn du kannst als Selbständiger weder mit einem fixen Kundenstamm rechnen, noch mit einer steten Nachfrage nach deinen Dienstleistungen, Produkten oder Angeboten.

Tipp 3: Businessplan – Eine gute Planung ist das A & O

Keine Gründung ohne Businessplan! Das raten erfahrene Experten. Der Businessplan stellt nicht nur die wichtigste Grundlagen deiner geplanten Existenzgründung dar. Er hinterfragt auch harte Fakten zur Geschäftsidee, deinen Produkten sowie Markt und Standort. Denn: Der beste Standort ist nur die halbe Miete wert, wenn er nicht zum Unternehmen oder deinen Produkten passt.

Der beste Markt ist unbedeutend, wenn du nicht die unternehmerischen Maßnahmen kennst, die dahinterstehen. Eine realistische Finanzplanung ist die Basis für einen erfolgreichen Start!

Tipp 4: Marketing-Mix aus werblichen Maßnahmen und Social-Media-Strategien

Kaum ein Unternehmen kann es sich heutzutage leisten, auf Werbung zu verzichten. Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, für deine Produkte zu werben oder die angebotene Dienstleistung attraktiv zu präsentieren. Dafür benötigst du ein Onlinemarketing-Konzept, dass zu deinem StartUp passt.

Hinzukommen kommen Onlineaktivitäten in den sozialen Medien. Die können je nach Gründungsidee und Marketing-Engagement eine Vielzahl von neuen Kunden generieren oder grundsätzlich das Interesse an der neuen Geschäftsidee fördern.

Tipp 5: Informationen über Fördermittel und Kredite einholen

Für Neugründer gibt es diverse Förderungen (zum Beispiel den Gründungszuschuss) und kostengünstige Beratungen. Auch die Frage nach einem Kredit solltest du frühzeitig klären. Ein Unternehmen mit einem hohen Wareneinsatz oder Ladenkosten kann mit einem Gründerkredit leichter finanziert werden als mit einem teuren Dispo-Kredit.

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