Freelancer (Bild: Shutterstock)

Remote-Zusammenarbeit mit Freelancern: 4 Experten-Tipps

Freelancer sind eine besondere Form von Mitarbeitern. Damit deine Zusammenarbeit mit ihnen gelingt, gilt es, ein paar Dinge zu bedenken.

Ein Gastbeitrag von Lina Korb

Freelancer sind Menschen wie wir alle

Es spielt keine Rolle, wie vielversprechend ein Markt ist, wie viele Stunden du an einem Projekt arbeitest und wie viel Geld du investierst. Entscheidend sind die Menschen, mit denen du zusammenarbeitest.

Damit dies gelingt – insbesondere mit Freelancern -, solltest du die folgenden Ratschläge beherzigen.

Tipp 1 | Raum für Gespräche schaffen

Im Büro essen Kollegen zusammen Mittag, teilen den gleichen Heimweg oder unterhalten sich an der Kaffeemaschine. Diese Art von Nähe lässt sich gerade bei Freelancern nur schwer schaffen, auch wenn regelmäßige Videokonferenzen per Skype & Co. stattfinden.

Deshalb kann es sinnvoll sein, für diese Gesprächen extra Termine freizuhalten. Am besten regelmäßig. Und mit dem klaren Ziel, die Arbeit auszuklammern.

Tipp 2 | Asynchrone Kommunikation

Scheinbar irrelevante Informationen schnappen Kollegen im Büro täglich auf. Ohne direkte Berührungspunkte zu haben, bekommt ein Mitarbeiter mit, woran der Sitznachbar arbeitet, wann er kommt, wann er geht und woran er aktuell verzweifelt. All das fällt bei der Arbeit auf Distanz weg, kann aber durchaus wertvoll sein.

Tägliche Stand-Up-Meetings sind gleichzeitig aber sehr zeitraubend. Hilfreich kann hingegen eine asynchrone Kommunikation sein. Mitarbeiter beantworten bestimmte Fragen täglich kurz per Slack, Mail oder Skype.

Tipp 3 | Dokumentation ist das A und O

Freelancer haben zu Beginn einer Zusammenarbeit meist viele Fragen – und oft die gleichen. Um dir und deinen Mitarbeitern Zeit zu sparen, kannst du ein geteiltes Dokument (zum Beispiel mit Google Docs) aufsetzen, in dem jeder Freelancer seine Fragen aufschreibt – und auch die Antworten, die er bekommen hat. Wenig Aufwand und eine umfangreiche FAQ-Liste sind das Ergebnis.

Tipp 4 | Ausführliches Feedback

Was ist etwas, was du starten solltest? Was ist etwas, was du nicht mehr tun solltest? Was ist etwas, was du häufiger tun solltest? Diese Fragen sind ein gutes Schema für regelmäßige Feedback-Gespräche. In Zweierpaaren beantworten die Mitarbeiter diese Fragen zum einen für sich, zum anderen für das Gegenüber.

Im Anschluss werden die Fragen ausgetauscht und darüber diskutiert. Eine einfache Struktur, die regelmäßige Feedbacks ohne viel Zeitaufwand ermöglichen.


Über die Autorin

Lina Korb ist fasziniert von der Arbeit von Cédric Waldburger. Cédric ist Gründer zahlreicher StartUps, auf der ganzen Welt unterwegs und immer auf der Suche nach den besten Leuten. In seinem eBook „Go Digital! Wie dein Unternehmen mit Hilfe von Remote Freelancern digital erfolgreich wird“ schreibt Cédric über seine Erfahrung bei der Zusammenarbeit mit Freelancern und gibt praxisnahe Tipps, die du direkt umsetzen kannst.


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