Webdesign-Tipps (Bild: Freepik)

Webdesign-Tipps: 8 Punkte, mit denen deine Website punkten muss, um zu überzeugen

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So sorgst du dafür, dass deine Website auf den ersten Blick ins Auge sticht und einen professionellen Ersteindruck hinterlässt.

Eine Firmenwebsite benötigt ein durchdachtes Design

Ein Unternehmen ohne Website? Ein absolutes No-Go!

Gleichgültig, ob Solopreneur, StartUp, Mittelständler oder Konzern: Jeder sollte heutzutage eine eigene Webpräsenz haben. Damit kannst du die Mission und Vision deines Unternehmens vermitteln, neue Kunden und auch neue Mitarbeiter akquirieren.

Doch “Homepage” ist nicht gleich “Homepage”! Deine Website ist deine Visitenkarte. Das, was deine Besucher hier auf den ersten und zweiten Blick sehen, brennt sich ein. Achte deshalb darauf, dass du diese wichtigen Webdesign-Ratschläge erfüllst:

Tipp Nr. 1 | Ladezeit

Dauert es Sekunden oder gefühlt sogar Minuten, bis deine Website lädt? Dann verspielst du gleich das Vertrauen deiner Besucher. Der moderne Konsument gilt als ungeduldig. Jede Sekunde an Ladezeit ist eine Sekunde zu viel. Denn damit wächst die Wahrscheinlichkeit, dass ein potentieller Kunde abspringt.

Gut zu wissen: Der sogenannte Pagespeed ist mittlerweile auch ein Rankingfaktor bei Google. Somit solltest du auch im Rahmen deiner grundlegenden SEO-Maßnahmen auf eine hohe Ladegeschwindigkeit setzen.

Tipp Nr. 2 | Gestaltung

Ist deine Website geladen, muss sie sofort überzeugen. Bekanntermaßen ist der erste Eindruck das, was zählt. Langweilige Homepages sorgen für ein Gähnen. Sei deshalb kreativ und sorgte für einen Wow-Effekt, so wie Holy Iced Tea, indem du beispielsweise mit bunten Farben und großen Lettern für Aufmerksamkeit sorgst.

Bunte Website (Screenshot: Holy Iced Tea)

Tipp Nr. 3 | Layout

Überzeugt dein Ersteindruck, werden deine Website-Besucher sicherlich nach unten scrollen, um mehr zu sehen. Auch hier entscheiden wenige Sekunden über das Urteil.

Deswegen ist es wichtig, dass :

  • das Layout zum Thema deiner Firmenwebseite oder deines Onlineshops passt.
  • die einzelnen Elemente ein positives Gesamtbild ergeben.
  • die Erwartungen deiner Besucher erfüllt werden.

Ein Beispiel: Verkaufst du online Iced Tea, Dessous oder Druckmaschinen? In jedem Fall sollte das Webdesign unterschiedlich ausfallen. Denn ein B2B-Kunde hat andere Anforderungen und Erwartungen als ein Eistee-Fan oder eine Ehefrau, die ihren Mann verführen möchte.

Tipp Nr. 4 | Navigation

Über die Gestaltung einer Website-Navigation lassen sich ganze Bücher füllen. Gib dem Thema also genügend Zeit! Und gehe es überlegt an, indem du dir zum Beispiel diese Fragen stellst:

  • Welche Aspekte deines Unternehmens und deiner Website sind so wichtig, dass Sie in der Navigation untergebracht werden müssen?
  • Welches Ziel verfolgst du mit deiner Seite? Möchtest du informieren oder deinen Umsatz erhöhen?
  • Wie spricht deine Zielgruppe? Versteht sie die Benennung der Navigationspunkte?
  • Und: Funktioniert die Navigation auf Smartphones einwandfrei?

Tipp Nr. 5 | Mobil-Optimierung

Der Kunde von heute agiert zunehmend digital. Er surft gerne in Bus und Bahn oder abends auf der Couch mit seinem Smartphone durchs Netz. Das bedeutet: Deine Web-Präsenz muss auf modernen Handys einwandfrei funktionieren und überzeugen.

Achte darauf, dass die Schriften und Bilder groß genug sind, und dass sich alle Buttons und Links ohne Probleme anklicken lassen. Und teste ebenso, ob du Formulare, Online-Rechner oder den Warenkorb mobil nutzen kannst.

Tipp Nr. 6 | Technik

Ein absolutes No-Go sind Websites, die mehrere Tage lang offline bleiben oder bei denen Fehlermeldungen erscheinen. So etwas zeugt von einem Unternehmen, das kein Interesse an einem richtigen bzw. fehlerlosen Internet-Auftritt hat. Willst du mit deinem StartUp in solch einem schlechten Licht stehen, gerade in Zeiten der Digitalisierung?

Tipp Nr. 7 | Popups

Was du ebenfalls beim Design deiner Website unterlassen solltest: Deine Seite öffnet sich und der User wird sofort mit einem oder gar mehreren Pop-ups “begrüßt”. So etwas verwirrt und schreckt deine Besucher ab, was sich negativ auf den Ersteindruck auswirkt. Gleiches gilt für den Einsatz von schnell rotierenden Slider-Elementen und blinkenden Werbebannern.

Hier ein Negativ-Beispiel: Die Startseite des Onlinemagazins W&V wird von zahlreichen Einblendungen komplett überdeckt.

Nervige Popups bei W&V (Screenshot: wuv.de)

Tipp Nr. 8 | Trust-Elemente

Nachdem wir dir gesagt haben, was du in Sachen Webdesign nicht machen solltest, kommt abschließend ein Must-have-Tipp: Setze auf sogenannte Trust-Elemente.

Möchtest du deinen Besuchern etwas verkaufen, muss dein Firmenseite oder dein Onlineshop innerhalb weniger Sekunden Vertrauen ausstrahlen. Das gelingt durch den Einsatz von Signets wie Auszeichnungen, Siegel sowie durch gut platzierte Kunden-Statements.

So zeigt Elbenwald.de auf einen Blick, mit welchen Zahlungsarten du dort einkaufen kannst, welcher Dienstleister für den Versand zum Einsatz kommt und wie gut der Onlineshop von den Kunden bewertet wird.

Trust-Signets (Screenshot: Elbenwald.de)

Fazit

“Ach, meine Website, die kann doch ein Praktikant schnell umsetzen!” oder “Der Sohn meines Schwagers macht das billig!”

Denkst du so? Dann solltest du dein Mindset ändern! Das Design deiner Firmenseite kann über Top oder Flop entscheiden. Deshalb ist es ratsam, wichtige Kriterien zu erfüllen und die Umsetzung einem Profi zu überlassen. Es lohnt sich!

Bilder: Freepik, Holy Iced Tea, W&V, Elbenwald

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