KI-StartUps (Bild: Freepik)

Lass dich inspirieren: 5 KI-StartUps, die auf ungewöhnliche, aber wichtige Konzepte setzen

  • Letztes Update:4 Wochen 
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Künstliche Intelligenz ist „in“. Willst du auch ein Unternehmen in diesem Bereich gründen? Dann starte mit einer Idee durch, die neue Akzente setzt – so wie diese KI-StartUps.

Deutsche Hautscreening-App mit viel Potenzial

Kennst du sKIn? Der Fokus der App liegt auf der Früherkennung von Hautanomalien und der Reduktion von Hautkrebserkrankungen. Die Smartphone-Anwendung soll Dermatologen nächste Schritte vorschlagen – zum Beispiel die Entnahme von Gewebe oder die Entfernung des Hautkrebs. Damit das zuverlässig funktioniert, lernt die Künstliche Intelligenz von Bildern, die auffällige Muttermale, Melanome und Hautanomalien enthalten.

Baden-Württemberg fördert die Entwicklung von sKIn mit 16 Millionen Euro und macht damit klar, wie viel Potenzial hinter der einfach zu bedienenden Anwendung liegt. Das Projekt wird unter der Schirmherrschaft eines onkologischen Forschungsteams entwickelt und soll dazu beitragen, die Diagnostik in der Dermatologie zu erleichtern.

Automatisierung von redundanten Aufgaben im Job

Den Namen „Workist“ hast du vielleicht schon gehört. Dahinter verbirgt sich das StartUp Outsmart.ai, das die Mission hat, vor allem Bürojobs zu erleichtern. Selbstlernende Software-Robotern sollen es Unternehmen ermöglichen, sich wiederholende Aufgaben zu automatisieren.

Die KI-Bots können unter anderem Bestellungen erfassen, Kundenanfragen filtern, weiterleiten sowie einfache Antworten geben. Dadurch lassen sich Mitarbeiter entlasten oder gar in neuen, spannenderen Bereichen einsetzen. Und in Zeiten des „War for Talents“ müssen weniger Fachkräfte für redundante Aufgaben gesucht werden.

Outsmart.ai wurde 2019 in Berlin gegründet. Obwohl die Technologie viel Potential birgt, wird sie – wie viele KI-Anwendungen – noch recht zögerlich in Unternehmen eingesetzt. Denn oft fehlt eine Art KI-Guide, der den Entscheidern beratend zur Seite steht.

Weniger Verspätungen bei der Deutschen Bahn

Wenn die Züge der Deutschen Bahn zu spät kommen oder gar stehen bleiben, ist das ärgerlich – für die Bahnkunden ebenso wie für das Staatsunternehmen selbst. Die Gründe für die Probleme sind vielfältig. Einer davon ist, dass auf der Schiene nicht alles rund läuft.

Konux hat es sich zum Ziel gesetzt, ein digitales Schienennetz aufzubauen. Dazu werden spezielle IoT-Sensoren (Internet of Things) und KI-Systeme eingesetzt. Diese liefern Daten für die sogenannte Predictive Maintenance – die vorausschauende Wartung.

Das bedeutet: Die Sensoren geben rechtzeitig Meldung, wenn Schienensysteme überlastet sind. So können diese ausgetauscht werden, bevor es aufgrund von Defekten zu Wartezeiten, verspäteten Zügen und Ärger im öffentlichen Nahverkehr kommt.

KI und Technik für Deutsche Bahn (Bild: Freepik)

Datenanalyse im Rahmen der Gesetze

Daten gelten als das Gold und Öl der Digitalisierung. Die große Herausforderung bei der Datenerhebung und -analyse ist, dass Unternehmen die DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) und andere Regularien beachtet müssen. Dieser Hürde stellt sich Apheris.

Das StartUp bietet eine KI-basierte Software zur Datenanalyse und stellt dabei sicher, dass die Daten geschützt sind. Die Einhaltung von Compliance und Governance wird so gewährleistet. Apheris gelingt das unter anderem damit, dass die Daten nie tatsächlich verschoben werden.

Mit KI gegen Glücksspiel-Sucht

Die dänische Universität Aarhus entwickelte Mindway AI als eine Art Spin-Out und schaffte es damit zu einem Welterfolg. Ein Zusammenspiel aus KI-Technologie und Neurowissenschaft ist die Basis des geschaffenen Programms, das Glücksspiel sicherer gestalten soll. Schon in über 35 Ländern setzt man auf die wissenschaftlich entwickelten Programme, die den Spielerschutz auf ein neues Niveau heben sollen.

Das Ziel dahinter ist es, Spielsucht zu erkennen, bevor sie sich weiterentwickeln kann. Algorithmen finden dafür Muster im Spielverhalten von Menschen und sagen so vorher, bei welcher Person eine Gefahr droht. Schon heute profitieren weltweit rund acht Millionen Glücksspieler von den Lösungen des dänischen Unternehmens – Tendenz steigend.

Fazit

KI ist dank ChatGPT in aller Munde. Machine Learning, Deep Learning, Artificial Intelligence und ähnliche Innovationen sorgen für eine technische Revolution. Das Potenzial war nie so groß wie jetzt, sodass auch in den nächsten Jahren viele Durchstarter zu erwarten sind.

Möchtest du ein KI-StartUp gründen, ist jetzt der beste Zeitpunkt dafür. Suche dir dafür am besten eine Marktlücke, die noch nicht besetzt ist. Solche Nischen gibt es massenweise – man muss sie nur finden.


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