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Think Green: Wie dein Unternehmen nachhaltiger und damit erfolgreicher wird

  • Letztes Update:1 Woche 
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Mit diesen Maßnahmen gelingt es dir, deine Firma ökologischer aufzustellen und damit zugleich Geld zu sparen.

Grünes Unternehmen = sexy Unternehmen

Wer heutzutage erfolgreich sein will, der stellt sein Unternehmen klimafreundlich auf. Ökologische Nachhaltigkeit ist schon längst kein „Nice-to-have“-Pluspunkt mehr, sondern bereits zum „Must-Have“-Aushängeschild avanciert. Viele Führungskräfte haben das mittlerweile verstanden, denn Klimafreundlichkeit steht keineswegs im Widerspruch zu finanziellem Erfolg.

Ganz im Gegenteil: Klimafreundliches Unternehmertum von sogenannten Green StartUps bildet sogar die Grundlage für Sinn und Fortschritt eines modernen Unternehmens. So lässt sich beobachten, wie sich die Spielregeln im internationalen Wettbewerb und auf den Kapitalmärkten zunehmend zugunsten nachhaltig wirtschaftender Organisationen verschieben. Zum Glück.

Die Vorteile von “grünem Unternehmertum”

Abgesehen vom guten Gewissen fördert ökologisch-nachhaltiges Wirtschaften nämlich ein positives Brand-Image. Deine Kunden sind durchaus bereit, für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen mehr Geld auszugeben. Faire Arbeitsbedingungen, Umweltschutz und ein schonender Umgang mit Ressourcen werden von den Verbrauchern also entlohnt.

Die Umstellung auf erneuerbare Energie und Anpassung auf klimaneutrale Prozesse geht oft mit einigen Investitionen einher, sie führt jedoch langfristig zu Kosteneinsparungen. Zusätzlich fördert sie in den meisten Fällen eine langfristige Bindung sowohl auf Kunden- als auch auf Mitarbeiter-Ebene. Ein Vorteil, den du nicht unterschätzen darfst!

Tipps für nachhaltiges Unternehmertum

Nachhaltigkeit im Unternehmen ist daher nicht nur als Herausforderung, sondern auch als Chance zu begreifen: Wer seine Unternehmensprozesse und -kultur fortschrittlich zum Wohle aller ausrichtet, der wird auch langfristig mit Erfolg belohnt werden.

Doch Vorsicht: Du solltet kein Greenwashing zur Image-Aufpolierung betreiben! Dieser Schuss kann schnell nach hinten losgehen und das Vertrauen deiner Kunden komplett zerstören. Damit du auf solche Methoden gar nicht erst zurückgreifen musst, haben wir für dich mehrere wichtige Maßnahmen zur Optimierung deines Unternehmens in Richtung klimafreundliche Zukunft zusammengetragen.

Lokale Kontakte

Weniger Müll produzieren, sorgsam mit den natürlichen Ressourcen umgehen und nachwachsende Rohstoffe verwenden – das alles ist mit nachhaltigen Produktionsverfahren möglich! Anstatt auf eine Wegwerfwirtschaft solltest du besser auf eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft setzen.

Hast du schon deine Lieferkette diesbezüglich überprüft? Den Einkauf über regionale und zertifizierte Anbieter laufen zu lassen ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Klimafreundlichkeit.

Energie & Energiesparen

Einfach umzusetzen und relativ kostengünstig ist der Umstieg auf Ökostrom. Dieser wird aus erneuerbaren Ressourcen gewonnen. Und er unterstützt manchmal auch die lokale Wirtschaft. Empfehlenswert ist zudem das Aufspüren von Einsparpotenzial. Denn das schont nicht nur dein Firmenbudget, sondern ist auch noch gut für die Umwelt.

Es wird geschätzt, dass Bürogebäude bis zu einem Drittel der Energie verschwenden, die sie verbrauchen. Das Heizen und Kühlen von ungenutzten Räumen ist ein häufiger Grund für diese Energieverschwendung. Gibt es in deiner Firma auch solche ungenutzten Räume? Finde es heraus und spare so enorme Heiz- bzw. Kühlkosten ein.

Zusätzlich kannst du korrekt programmierte Thermostate installieren lassen, um die Energienutzung der übrigen Räume so effizient wie möglich zu gestalten. Ein weiterer Tipp ist der Wechsel von allgemeiner Beleuchtung zu intelligenter Beleuchtung mit Bewegungssensoren.

Prozesse & Technik

Um den grünen Fußabdruck deines Unternehmens zu reduzieren, solltest du auf effiziente Systeme für papierlose Prozesse umsteigen. Je nach Branche kannst du zum Beispiel im Büro komplett papierlos arbeiten lassen oder ein digitales Kassensystem (beispielsweise eine Kasse für Gastronomie) für Bezahlungen einführen. Achte bei der deiner Ausstattung zudem auf energieeffiziente Geräte.

Nachhaltige Unternehmenskultur

„Erste Aufgabe von Führung ist es, Zusammenarbeit zu organisieren” – heißt es. Anders ausgedrückt: Du erzielst größere Erfolge in Sachen Nachhaltigkeit, wenn dein Team begeistert mitzieht. Deshalb lohnt es sich, eine positive Unternehmenskultur zu etablieren, bei der nachhaltiges Handeln wirklich gelebt wird.

Stelle zum Beispiel für deine Mitarbeiter gesunde Lebensmittel im Büro bereit: Achte bei der Wahl des Kaffees auf das Fairtrade Siegel und befülle den Obstkorb hauptsächlich mit regionalem Obst. Eine praktische Alternative für die Getränkeversorgung  kann eine Osmoseanlage für sauberes Trinkwasser direkt aus dem Hahn sein! Auf diese Weise sparst du nicht nur die Kosten für Abholung, Befüllung und Lieferung, sondern reduzierst zusätzlich den CO2-Fußabdruck deines Unternehmens.

Sauberes Reisen

Auch beim Reisen und Fortbewegen lässt sich viel Energie einsparen. Du kannst das ÖPNV-Ticket deiner Mitarbeiter bezuschussen oder ein E-Bike für den täglichen Weg zur Arbeit zur Verfügung stellen. Eine Fahrzeugflotte mit E-Mobilen betont ebenso die Klimafreundlichkeit deines Unternehmens.

Home-Office anbieten und gleichzeitig Energie sparen

Was uns die Corona-Pandemie gezeigt hat: Viele Termine lassen sich dank zahlreicher Videokonferenz-Tools digital durchführen. Damit werden zahlreiche unnötige Fahren eingespart.

Und ein Modell mit flexiblem Home-Office tut nicht nur der Work-Life-Balance gut, sondern lässt den täglichen Weg zur Arbeit entfallen. So schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe!

Grünes Geschäftskonto

Mit Geld die Welt verändern: Dieses Ziel haben nachhaltige Banken, die ihre Geldgeschäfte fair, ethisch und ökologisch abwickeln. Inzwischen gibt es mehrere Banken, die dein Geld nur für bestimmte Zwecke investieren – oder bei denen du dir die Geldempfänger aussuchen kannst! Ein Geschäftskonto bei einer nachhaltigen Bank zu eröffnen, ist ein einfacher Weg, die eigene Nachhaltigkeitsbilanz zu verbessern.

CO2-Kompensation

Seien wir ehrlich: Nicht immer können wir alle CO2-Emissionen vermeiden, die durch Reisen mit dem Auto oder Flugzeug sowie durch die Produktion entstehen. Für diese Fälle gibt es allerdings die Möglichkeit, seinen CO2-Fußabdruck zu kompensieren.

Dein Unternehmen kann Klimaschutzprojekte finanziell entsprechend der Menge des CO2-Ausstoßes unterstützen. Spezielle Zertifikate bescheinigen den Ausgleich.

Spendenmodell etablieren

Viele Unternehmen spenden einen Teil ihres Umsatzes an nachhaltige Projekte. Auf diese Weise tust du der Umwelt etwas Gutes und kannst die Spenden sogar noch steuerlich absetzen.

Jetzt loslegen: In fünf Schritten zur Nachhaltigkeitsstrategie

Wenn du dein Unternehmen nachhaltiger gestalten möchtest, gehst du im Grunde genauso vor wie bei jedem anderen Unternehmensprojekt. Das heißt:

IST-Aufnahme

Prüfe zunächst deine Geschäftsbereiche auf die hier vorgestellten grünen Maßnahmen. Analysiere und verschriftliche, wie nachhaltig dein Unternehmen zum jetzigen Zeitpunkt wirklich ist.

Zieldefinition

Ganz im Sinne von „You can’t manage what you can’t measure“ solltest du nun spezifische Nachhaltigkeitsziele setzen, um den jeweiligen Fortschritt messen zu können. Neben deinen Zielen solltest du auch feste Nachhaltigkeitsstandards innerhalb deines Unternehmens etablieren.

Projekte & Prozesse

Auf Basis der IST-Analyse und den Nachhaltigkeitszielen und -standards überlegst du dir geeignete Maßnahmen, um das Klimabestreben deines Unternehmens noch effektiver und effizienter zu gestalten. Das gilt sowohl für die Optimierung bereits bestehender Prozesse, als auch für die Planung komplett neuer Projekte.

Umsetzung

Nun geht es in die Umsetzung: Um die Motivation deiner Mitarbeiter zu steigern, empfiehlt es sich, bei der Umsetzung deiner Maßnahmen mit kleinen, gut sichtbaren Programmen zu beginnen, die messbare Ergebnisse liefern. So wird dein Team auch in Zukunft begeistert mitziehen und ihr könnt gemeinsam größere Projekte realisieren.

Controlling

Klar ist: Klimaschutz darf keine einmalige Sache sein! Wenn Green Economy eine große Wirkung haben soll, muss es ein Prozess sein, der sich stetig weiterentwickelt und verbessert. Im Controlling musst du deshalb die Umsetzung der selbst gesetzten Nachhaltigkeitsziele anhand konkreter Kennzahlen stetig überprüfen, analysieren und nachjustieren.

Fazit

Klimaschutz und Nachhaltigkeit bei gleichzeitiger Wirtschaftlichkeit ist das Gebot der Stunde. Wer im internationalen Wettbewerb und auf den Kapitalmärkten erfolgreich sein und „nebenbei die Welt retten“ will, sollte sein Unternehmen ganzheitlich auf Klimaschutz und Nachhaltigkeit ausrichten. Think Green und habe Mut zur Innovation!


Hinweis zur Transparenz: Bei diesem Ratgeber handelt es sich um einen bezahlten Beitrag, auch Sponsored Post genannt.

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