MFP (Bild: Pixabay)

Was bedeutet eigentlich … MFP?

  • Letztes Update:7 Monaten 
  • Lesezeit:2Minuten

Wenn du schnell testen möchtest, ob deine StartUp-Idee oder dein Produkt bei den potentiellen Kunden ankommt, benötigst du ein MFP.

Wofür steht MFP?

Das Akronym kann für verschiedene Dinge stehen. Zum Beispiel versteht man unter einem „MFP“ einen „Multifunction Printer“ – zu deutsch: „multifunktionaler Drucker“. Damit sind Geräte gemeint, die verschiedene Eigenschaften wie Drucken, Faxen und Scannen vereinen. Daher verwendet man auch gerne die Begriffe „Multifunktionsdrucker“ oder „Multifunktionsgeräte“.

Doch in diesem Beitrag geht es nicht um Drucker mit vielen Features!

Was ist ein MFP in der StartUp-Szene?

„MFP“ steht in der StartUp-Szene und in der agilen Entwicklung für „minimal funktionierendes Produkt“. Der Begriff wurde durch den Bestseller-Autoren Eric Ries in seinem Buch The Lean StartUp bekannt.

Da Ries ein US-Amerikaner ist, verwendet er in seinem Buch wie auch in seinen Vorträgen nicht das Wort „MFP“, sondern das Englische „MVP“ (= „Mininum Viable Product“).

Was macht ein MFP so besonders?

„Im Gegensatz zur Produktentwicklung der klassischen Art, die eine lange, sorgfältige Inkubationsperiode und eine Produktfektionierung anstrebt, besteht das Ziel eines MFP darin, den Lernprozess in die Wege zu leiten, anstatt ihn zu beenden“, so Eric Ries.

Das minimal funktionierende Produkt „zielt darauf ab, grundlegende Geschäftshypothesen zu überprüfen.“ Damit kann es ein Bestandteil des sogenannten Pretotypings und des Design-Thinking-Prozesses sein.

Das bedeutet: Anstatt monatelang oder gar jahrelang an einer Idee herum zu tüfteln und bis ins letzte Detail zu planen, geht es beim MFP darum, schnell seine Annahmen zu überprüfen. Dafür entwickelt man eben das minimal funktionierende Produkt, zum Beispiel eine Dummie-Website oder einen Onlineshop mit wenigen Produkten.

Diese erste Fassung der Produktvision wird von echten Kunden getestet. Das StartUp sammelt in dieser Phase direktes Feedback der User ein und erhebt zudem so viele Daten wie möglich, beispielsweise mit Tracking- und Analysetools. Aus den Erkenntnissen lässt sich recht schnell ableiten, ob die Produkt- und Geschäftsidee tendenziell eine Zukunft hat oder eher nicht.

Möchtest du mehr darüber wissen?

Was hinter dem MFP genau steckt und wie man es anwendet, erfährst du in unserem Beitrag „Was bedeutet eigentlich … MVP?“ und in diesem Buchtipp*:

Hinweis: Weitere Fachbegriffe-Erklärungen findest du in unserer Rubrik „Was bedeutet… ?“ und in unserem StartUp-Glossar.

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