Onlineshop Onlinemarketing (Bild: Shutterstock)

E-Commerce: Mehr als 15 geniale Onlinemarketing-Tipps für deinen Onlineshop

Wie wird dein Onlineshop bekannt? Wie bekommt er Traffic und damit potentielle Kunden? Mit diesen Onlinemarketing-Tipps.

E-Commerce: Ohne Onlinemarketing geht es nicht

Wie so oft im Leben gibt es auch bei der Bewerbung deines Onlineshops nicht nur einen Weg, um Erfolg zu haben. Und es gibt leider keinen ultimativ besten und immer gültigen Weg zu mehr Kunden und Umsatz.

Was aber sicher ist: Ohne Marketing – besonders Onlinemarketing – geht es nicht! Du musst fleißig investieren und vielseitig agieren, um Aufmerksamkeit zu erhalten. Ohne Schweiß kein Preis.

Hier eine Übersicht an Maßnahmen, die du ergreifen kannst, um deinen Onlineshop bekannt(er) zu machen.

SEA

Google, Bing und andere Suchmaschinen gehören zur modernen Customer Journey dazu. Ohne sie geht es fast nicht mehr. Damit dein Onlineshop hier gefunden wird, kannst du in SEA (Search Engine Advertising = Suchmaschinen-Anzeigen) investieren.

Diese Maßnahme kann aber – besonders bei heiß umkämpften Keywords – sehr teuer werden. Besitzt du ein geringes Budget, solltest du dein SEA-Geld nicht mit der Gießkanne verteilen, sondern dich auf wenige, aber attraktive Keywords konzentrieren.

Google Shopping

Ein weiterer Weg, um bei den Suchtreffern von Google zu erscheinen, ist Google Shopping. Auch diese Platzierung kostet dich Geld. Die Anzeigen schaltest du wie deine SEA-Anzeigen über Google Ads. Wie das geht, erklärt unter anderem Google selbst.

SEO

Ohne SEO (Search Engine Optimization = Suchmaschinen-Optimierung) geht es nicht. Denn dein Onlineshop und seine Unterseiten sollten von den potentiellen Kunden organisch bei Google gefunden werden. Organisch bedeutet: ohne SEA-Maßnahmen.

Jedoch ist SEO nicht umsonst. Du benötigst einen festangestellten Profi oder eine Agentur, die dich dabei unterstützt. Hast du deinen Onlineshop beispielsweise mit Shopware realisiert, so bitte eine spezielle Shopware Agentur um Hilfe.

Social Media

Instagram, Facebook, Pinterest, Twitter, Youtube, TikTok: die Anzahl der sozialen Netzwerke wächst. Hier halten sich deine potentiellen Kunden auf, lassen sich inspirieren und zu einem Kauf verleiten. Sei also aktiv in den Social Networks – aber bitte durchdacht und mit einer guten Strategie!

Versuche nicht gleich in die breite Masse zu gehen, sondern mit nur ein oder zwei Kanälen zu starten. Diese Kanäle müssen zu deinen Produkten und deiner Zielgruppe passen. Baue dir hier Schritt für Schritt eine gute Reichweite auf. Klasse statt Masse, heißt die Devise!

SMA

SMA steht für Social Media Ads. Damit sind Anzeigen auf den sozialen Netzwerken gemeint. Damit gelingt es dir, bei deinen Kontakten präsenter zu sein und neue Zielgruppen zu erreichen. Auch hier gilt: Gehe mit Bedacht vor.

Influencer

Höchstwahrscheinlich wirst du bei deinen Social-Media-Aktivitäten lange Zeit benötigen, um eine große Fangemeinde aufzubauen. Eine gute “Abkürzung” ist das Influencer Marketing. Hierbei präsentieren bekannte Personen auf Instagram und Co. deine Produkte. So erhältst du deren Reichweite – was sich aber die Internet-Stars teilweise auch mit saftigen Honoraren bezahlen lassen.

Display-Werbung

Darunter versteht man das Schalten von Werbebannern auf Webseiten. Das kannst du beispielsweise über Google Ads. Bedenke hierbei: Viele Menschen sind mittlerweile werbemüde und setzen Adblocker ein.

Remarketing

Ein guter Weg für Display-Advertising ist das sogenannte Remarketing bzw. Retargeting. Das bedeutet: Wenn ein potentieller Kunde in deinem Onlineshop war und sich dort ein Produkt angeschaut hat, “verfolgt” ihn ein passender Werbebanner über mehrere Webseiten hinweg.

Gewinnspiele

Möchtest du viel Traffic haben? Dann veranstalte ein Gewinnspiel und verbreite das über große Gewinnspiel-Seiten.

Achtung: Durch Gewinnspiele kannst du zwar recht günstig und einfach deine Visits steigern, doch wahrscheinlich sind 95% der Besucher nur an den Gewinnspiel-Preisen und nicht an deinen Produkten interessiert.

Rabatt-Aktionen

Sommer-Schlussverkauf, Black Friday, Cyber Monday: Die Menschen lieben Rabatte und Preisnachlässe. Auf diesen Zug kannst du auch aufspringen. Versuche deine günstigen Preise über verschiedene Kanäle und Marketing-Maßnahmen bekannt zu machen.

PR

Die gute, alte Pressearbeit solltest du auch bei deinem Onlineshop nicht vernachlässigen. Versuche aber kreativ und ungewöhnlich zu sein, denn die Redaktionen werden tagtäglich überschüttet mit (belanglosen) Pressemeldungen. Überlege dir coole Aktionen und thematisch spannende Aufhänger.

Nimm für deine PR-Arbeit Kontakt zu passenden Medien auf. Und platziere deine Pressemeldungen auf Online-Portalen wie OpenPR und Pressebox.

Blog

Ein Blog ist kein Kanal, um schnell und einfach viel Traffic zu erhalten. Stattdessen zahlt er auf langfristige Ziele ein. Dazu gehören unter anderem die Positionierung, die Markenbildung und die Reputation. Außerdem ist ein Blog sehr gut für deine SEO-Maßnahmen.

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eZines, eBooks & Kundenmagazine

Um aus der Masse an Onlineshops herauszustechen, benötigst du einen Mehrwert. Einer kann es sein, dass du deinen Kunden wichtige Tipps rund um deine Produkte gibst. Diese Ratschläge vermittelst du mit Videos, Blogbeiträgen oder mit kostenlosen eBooks, eZines oder Kundenmagazine.

Also Modeanbieter könntest du ein Kundenmagazin mit Mode-Trends anbieten, als Fotozubehör-Hersteller ein kostenloses eBook zum Thema Portrait-Fotografie.

Newsletter

Obwohl es immer mehr Kommunikationswege gibt, boomen Newsletter. Nutze das, indem du auch einen Newsletter aufbaust und darüber beispielsweise Angebote promotest. Allerdings benötigst du dafür zuerst Interessenten und Kunden, die du über andere Marketing-Maßnahmen generieren musst.

Marktplätze

Amazon ist mittlerweile die größte Produktsuchmaschine der Welt. Viele Kunden starten hier ihre Customer Journey, um sich einen Überblick über das Angebot und die Preise zu machen. Und viele kaufen auch hier gleich ein.

Ebenso beliebt sind eBay, Otto, Zalando und andere große Marktplätze, auf denen sich zahlreiche Mitbewerber von dir tummeln. Das mag dir nicht gefallen – aber so ist das nuneinmal. Die Großen locken die Kunden an, also solltest du hier aktiv sein. Zum Beispiel, indem du deine Produkte über das Amazon FBA-Programm anbietest.

Preisvergleichsportale

Idealo, Billiger.de und andere Preisvergleichsportale sind ebenfalls ein Touchpoint der Customer Journey, an dem du aktiv sein kannst. Informiere dich bei den verschiedenen Plattformen, wie du hier deine Produkte oder eine Auswahl davon listest.

Fazit: Viele Onlinemarketing-Möglichkeiten für deinen Onlineshop

Viele Wege führen nach Rom, doch nicht alle sind sinnvoll. Lote genau aus, was für dich machbar ist – und was du dir leisten kannst.

Wenn du ordentliche Umsätze generieren möchtest, benötigst du auch ein ordentliches Budget. Ohne Werbeausgaben geht es nicht! Selbst vermeintlich kostenlose Maßnahmen wie Social Media, Newsletter oder Blogs kosten etwas: deine Zeit.

Bild: Shutterstock

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