Digital out of home (Bild: Pixaybay)

Was bedeutet eigentlich … Out of Home? Was macht OoH-Werbung so besonders?

Out of Home ist eine klassische Werbeform, die aber heutzutage immer noch sehr wichtig ist. Das steckt dahinter.

Ohne Marketing und Werbung geht es nicht!

Im Jahr 2019 gab es in der Bundesrepublik Deutschland rund 3,3 Millionen steuerpflichtige Unternehmen. Diese Zahl lässt erahnen, wie hoch der Konkurrenzkampf unter den einzelnen Betrieben sein muss. Dazu kommen noch zahlreiche Mitbewerber aus dem Ausland.

Das bedeutet: Produkte existieren in vielfacher Ausführung, die Kunden können sich vor Angeboten kaum noch retten.

Aus diesem Grund ist es wichtig, dass jedes Unternehmen, das in diesem Haifischbecken überleben möchte, eine starke Marketingstrategie benötigt. Ein wichtiger Faktor ist dabei die Erhöhung der eigenen Sichtbarkeit, um in der Masse des Überangebots nicht unter zu gehen. Das gelingt zum Beispiel über Out-of-Home-Werbung.

Out of Home: Bedeutung und Definition

Out of Home, kurz: OoH, umfasst alle Maßnahmen, die im öffentlichen Raum ergriffen werden, um die Aufmerksamkeit der Kundschaft auf sich zu ziehen. Im Deutschen ist der Begriff als Außenwerbung bekannt.

Bei der Out-of-Home-Werbung setzt man in der Regel auf sehr große Formate, die auch aus größerer Entfernung gut erkennbar sind. Unternehmen bringen zudem ihre Werbebotschaften gerne an besonders häufig besuchten Orten an, damit sie von einer Vielzahl an Menschen gesehen werden können. Beispiele: Litfaßsäulen in unmittelbarer Nähe zu Einkaufszentren oder stark befahrenen Bushaltestellen.

Die verschiedenen Formen der Außenwerbung

Bei OoH-Werbung bzw. Außenwerbung unterscheidet man zwischen folgenden Maßnahmen:

Digital Out of Home

Der Times Square gehört zu den bekanntesten Sightseeing-Highlights in New York. Warum? Weil hier gigantische, digitale Werbeflächen angebracht sind, die den Platz Tag und Nacht kunterbunt illuminieren. Diese Form der Außenwerbung nennt man Digital Out of Home (DooH).

Mittlerweile sind die digitalen Installationen  – egal in welcher Größe – aus den öffentlichen Plätzen nicht mehr wegzudenken und treffen den Zahn der Zeit. Denn: Mit dieser Art des Out of Home Marketings können Kampagnen in Minutenschnelle erstellt und gelauncht werden.

Verkehrsmittelwerbung

Ein altbewährtes, aber noch immer relevantes Mittel, besonders für Lokalwerbung: die Verkehrswerbung.

Dabei bringt man Plakate, Banner und Werbebotschaften auf öffentlichen Verkehrsmitteln an. Der Vorteil: Die Busse, Züge und Straßenbahnen drehen ihre Runden durch die Städte und verbreiten so die “Message” – und das bei zahlreichen Zielgruppen. Zudem können auch Plakate in Bussen und Bahnen gebucht werden.

Wie in unserem Beitrag “Was kostet Werbung?” beschrieben, ist Verkehrsmittelwerbung gar nicht so teuer, wie oft vermutet wird. Selbst StartUps können sich kleine Maßnahmen leisten.

Ambient Media

Bei Ambient Media, auch Ambient Marketing genannt, geht es darum, die Werbebotschaften in die Umgebung “einzubetten”. Dazu gehören beispielweise bedruckte Bierdeckel und witzige Postkarten in Bars.

Oder ein Unternehmen wird kreativ, indem es beispielsweise so einen Zebrastreifen umgestaltet:

Plakatwerbung

Die gute, alte Plakatwerbung ist das Aushängeschild der Außenwerbung. Sie leistet seit langer Zeit gute Dienste.

Werbeplakate findet man an Litfaßsäulen und Häuserfassaden. Sie ziehen durch ihr XXL-Format die Blicke auf sich. Obwohl die Plakatwerbung durch DooH und Co. starke Konkurrenz bekommt, stirbt der “Werbedinosaurier” nicht aus.

Die Vorteile von Out of Home

Unternehmen, die sich für Außenwerbung entscheiden, profitieren von diesen Pluspunkten:

    • Hohe Akzeptanz von OoH-Werbung
    • Große Reichweite durch gute Platzierung an stark frequentierten Stellen
    • Aufmerksamkeit durch XXL-Formate und digitale, animierte Werbung
    • Stärkung des Brandings / des Images
    • Verschiedene Preisklassen, ideal für jede Unternehmensform
    • Vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten

Die Zukunft der Out-of-Home-Werbung

Während die klassische Außenwerbung wohl weiterhin relevant bleiben wird, entwickelt sich die Digital Out of Home Werbung immer weiter. Sie verknüpft schon heute Infotainment (= Informationen wie News) und Werbung, was für Aufmerksamkeit sorgt.

Und DooH bietet neue Optionen: personalisierte Werbebotschaften, Passanten-Tracking, Augmented Reality und vieles mehr.

Das heißt, Außenwerbung ist trotz der vielen neuen Onlinemarketing-Kanäle immer noch relevant. Und keineswegs “out”, auch wenn dieses Wort im Begriff Out of Home steckt 😉

Bild: Pixabay

Ein Kommentar

  1. Hallo,

    wir sind von “normaler” Plakatwerbung auch auf digitale Screens gegangen, da das Problem mit ausgerissenen Plakatecken und schlechter Verklebung damit wegfällt. Leider gibt es aber bei den Screens ein neues Problem der Pixelfehler.

    Alles Gute ist scheinbar nie beisammen.

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