StartUpWissen Podcast - Stress (Bild: Character vector created by vectorjuice - www.freepik.com)

Wie können Selbstständige besser mit Stress umgehen? Und wie ihn vermeiden?

Ein Selbstständiger, Gründer oder StartUp-Mitarbeiter ohne Stress? Unvorstellbar! So kannst du stressige Zeiten besser bewältigen.

Wiederkehrender Stress gehört zum Freelancer-Dasein dazu

Wenn eine Deadline näher rückt, wächst der Stresspegel enorm. Dann ist Benedikt Plass-Fleßenkämper unter Strom. Diese besondere Art der Anspannung kennt er sehr gut, denn er hat sie häufig. Kein Wunder, Benedikt arbeitet als freier Journalist, leitet seine eigene Agentur und baut nebenher mit einem Podcast ein weiteres Standbein auf.

Doch Benedikt weiß mittlerweile sehr gut, wie er mit Zeitdruck und anderen stressigen Situationen umgehen kann. Wie, das erfährst du in der ersten regulären Folge unseres neuen StartUpWissen Podcasts.

Hinweis: Die Folge kannst du auch bei Apple Podcast, Google Podcasts, Spotify, Deezer, Podigee und über Alexa bzw. Amazon Echo anhören.

Stress haben Arbeitnehmer und Selbstständige gleichermaßen

Unter Druck zu stehen, dieses Gefühl kennen sehr viele Deutsche. Für ein Drittel der deutschen Arbeitnehmer nimmt der Stress zu, fand 2019 eine Studie des DGB (Deutscher Gewerkschaftsbund) heraus. Unter Selbstständigen scheint der Stresspegel noch höher zu sein, so zeigt es unter anderem eine Analyse von GULP.

Doch: Stress ist nicht gleich Stress! Neben der allseits bekannten, negativen Belastung gibt es auch eine positive Form.

Die unterschiedlichen Arten von Stress

Gestresst zu sein, ist kein absoluter Zustand. Denn Stress erlebt jeder von uns unterschiedlich. Was für eine Person extrem belastend sein kann, mag für eine andere weniger schlimm erscheinen. Nicht nur das: Forscher unterscheiden zwischen Distress und Eustress.

    • Der Distress ist das, was allgemein unter Stress verstanden wird: eine starke Belastung, die unter anderem in Überforderung mündet.
    • Unter Eustress versteht man eine positive Anspannung. Diese kann dafür sorgen, dass wir sinnbildlich Berge versetzen.

Warum sind Selbstständige gestresst?

Es gibt viele Gründe, warum Freelancer ihre Selbstständigkeit als stressig erleben. Straffe Deadlines und ein ständiger Termindruck sind ein häufiger Auslöser.

“Das, was mich am meisten stresst, ist das Gefühl, dass man nie fertig wird”, erklärt Benedikt im StartUpWissen Podcast ergänzend. “Man hat immer eine lange To-Do-Liste.”

Das Gegenteil einer langen To-Do-Liste ist das Ausbleiben von Aufträgen. Wenn es wenig zu tun gibt, wirkt sich das meist direkt auf die finanzielle Situation aus. Geldnot oder gar Schulden und eine drohende Insolvenz sorgen für einen enormen psychischen Druck.

Viele Selbstständige kokettieren ja gerne mit dem alten Spruch “Selbstständig zu sein heißt, selbst und ständig zu arbeiten”. Das stimmt. Doch sich über einen langen Zeitraum 12, 15 oder mehr Stunden pro Tag nur mit seinem Business zu beschäftigen, das kann nicht lange gut gehen!

Was sind die Folgen von dauerhaftem, negativem Stress?

Meist kommen die Folgen schleichend. Deine Stimmung schwankt, du fühlst dich ständig müde, deine Konzentration lässt nach, und aus einem Glas Wein zum Feierabend wird irgendwann eine ganze Flasche.

Meist zeigt sich die Überbelastung auch körperlich: Es kommen Schlafprobleme auf und der Rücken schmerzt. Im Ohr piepst der Tinnitus und die Schulterschmerzen gehen selbst mit Tabletten kaum noch weg. Die schlimmsten Folgen können Panikattacken, ein Burn-out, eine Berufsunfähigkeit oder gar der Tod, beispielsweise durch einen Herzinfarkt, sein.

Stress ist also etwas, was du unbedingt ernst nehmen musst! Denn darunter leidet dein Körper und auch dein Business. Bist du kaum noch belastbar, kommt auch deine Selbstständigkeit ins Stocken – ein Teufelskreis beginnt.

Wie kannst du Stress vermeiden oder ihm besser begegnen?

Dafür gibt es – zum Glück – eine breite Palette an Maßnahmen. Zum Beispiel bewältigst du mit speziellen Zeitmanagement-Methoden wie der Eisenhower-Matrix oder der ALPEN-Methode deine Aufgaben strukturierter und schneller.

Zudem kannst du mit besseren Briefings an deine Mitarbeiter oder Sub-Unternehmer dafür sorgen, dass die Projekte besser laufen. Zeitfresser zu beseitigen, deine Urlaubszeit genau zu planen und ein positives Denken (“Eine Krise ist noch keine Katastrophe!”) helfen ebenso.

Zudem empfiehlt Benedikt in der Podcast-Folge die Stopp-Technik. Er klatscht dabei in die Hände, um damit gedanklich einen Stressfaktor zu beenden.

Was bietet der StartUpWissen Podcast?

Unser Podcast richtet sich wie StartUpWissen.biz an Selbstständige, Gründer, Unternehmer und StartUp-Mitarbeiter. In kurzen Episoden von 20 bis 30 Minuten Länge beleuchtet unser Chefredakteur Jürgen Kroder zusammen mit jeweils einem Gast verschiedene Aspekte des Unternehmertums.

Sie reden über ungewöhnliche Geschäftsmodelle und über die vielen, vielen Herausforderungen der Selbstständigkeit. Das Ziel jeder Folge ist es, deinen Horizont zu erweitern, dir neue Inspirationen zu geben und zugleich wichtige Tipps zu vermitteln.

Wie entstand das neue Podcast-Format?

Der StartUpWissen Podcast ist eigentlich keine neue Idee, sondern eine Weiterentwicklung des USP Marketing Podcast. Den startete Jürgen spontan im Frühjahr 2020, passend zum Beginn der Corona-Pandemie. Aus dem grob skizzierten Konzept wurde eine Podcast-Serie, die es auf 40 Folgen brachte.

Doch im Laufe der Zeit ging das Konzept, sich mit den Gästen hauptsächlich über den USP und über Marketing-Themen zu unterhalten, verloren. Somit war klar: Eine Anpassung des Konzeptes musste her! Gesagt, getan: Der USP Marketing Podcast ging in Rente und der StartUpWissen Podcast war geboren.

Die besten Folgen des USP Marketing Podcast wie auch alle Folgen des StartUpWissen Podcast findest du unter www.startupwissen.biz/podcast

 

Bilder: IDEAL Versicherung, vectorjuice – www.freepik.com

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