Wusstest du, dass das Newsletter-Anmeldeformular der größte “Showstopper” sein kann? Mit diesen Maßnahmen gewinnst du mehr Newsletter-Abonnenten.
Überzeuge die potentiellen Newsletter-Abonnenten
Es ist Montagmorgen, 8 Uhr. Deine Motivation, die ersten Aufgaben anzugehen, fällt sehr gering aus. Du klickst dich deshalb durch verschiedene Websites. Plötzlich siehst du eine große gelbe Fläche. Darauf wirst du in roten Farben gefragt, ob du einen Newsletter abonnieren möchtest.
Du zögerst. Noch ein Newsletter? Lohnt sich das wirklich? Innerhalb von Sekunden entscheidest du dich … und scrollst weiter. Warum? Weil das Formular unübersichtlich und unseriös wirkte. In diesem Moment verliert das Unternehmen hinter der Website einen potentiellen Abonnenten.
Drehen wir die Situation nun um: Es geht um deine Firma, die gerade einen Website-Besucher davon überzeugen wollte, den Newsletter zu abonnieren. Das klappte leider nicht. Überhaupt stellst du fest, dass es kaum neue Abonnenten gibt. Schlecht! Denn: “E-Mail Marketing ist ein wichtiger Bestandteil deines Inbound Marketings, da es einer der effektivsten Kanäle ist, um mit deinen Leads zu interagieren”, erklärt der E-Mail Marketing Guide von Brevo.
Daher solltest du schrittweise daran arbeiten, das Newsletter-Anmeldeformular zu verbessern. So kannst du sukzessive die Conversion Rate optimieren.
Warum scheitern so viele Newsletter-Anmeldungen?
Bevor wir mit der Optimierung beginnen, ist es wichtig zu verstehen, warum viele Newsletter-Anmeldeformulare nicht ausgefüllt werden.
🛑 Mail-Flut
Der wichtigste Punkt ist: Die meisten Menschen erhalten zu viele E-Mails, darunter zahlreiche Newsletter. Jeder weitere Newsletter bedeutet mehr Arbeit, da die Informationen gelesen und verarbeitet werden müssen.
🛑 Privatsphäre
Die meisten Besucher deiner Website sind nicht bereit, ihre persönlichen Daten einfach so preiszugeben. Auch nicht, wenn es sich nur um ihre E-Mail-Adresse handelt. Denn diese könnte ja missbraucht werden, zum Beispiel für Spam.
🛑 Datenschutz
Ein häufiger Fehler, der mit dem vorherigen zusammenhängt, ist, dass manche Formulare viel zu viele Informationen abfragen. Warum sollte jemand seine Telefonnummer, seinen Geburtsort und seine Lieblingsfarbe angeben, nur um einen Newsletter zu abonnieren?
🛑 Kein Vorteil
Ein weiterer Stolperstein ist das Fehlen von klaren Vorteilen. Wenn du nicht erklärst, warum sich die Newsletter-Anmeldung lohnt, warum sollte jemand dann seine E-Mail-Adresse hinterlassen?
🛑 Gestaltung
Ein Formular, das nicht zum Rest der Website passt, sieht wie ein Fremdkörper aus. Es wirkt unprofessionell und weckt Misstrauen. Besonders wenn mit knalligen Farben um Aufmerksamkeit “geschrien” wird.
So setzt du ein professionelles Newsletter-Anmeldeformular um
Aus den gerade genannten “Fails” kannst du recht leicht ableiten, wie man es besser macht. Das sind die wichtigsten Maßnahmen:
✅ Verständliche Headline
Der erste Schritt zu einem erfolgreichen Newsletter-Anmeldeformular ist eine klare und prägnante Überschrift. Sie sollte sofort vermitteln, worum es geht. „Newsletter abonnieren“ ist okay, aber wie wäre es mit “Exklusive Tipps direkt in dein Postfach”? Eine solche Überschrift weckt Interesse und macht neugierig.
✅ Mehrwert-Kommunikation
Eine gute Überschrift allein reicht nicht aus. Du musst auch erklären, warum sich die Anmeldung lohnt. Hier genügen ein bis zwei Sätze, die den Mehrwert klar kommunizieren. Beispiel: “Erhalte jeden Donnerstag die neuesten Trends und exklusive Rabatte – nur für unsere Abonnenten.”
✅ Verwendungszweck
Wenn du die E-Mail-Adresse für den Newsletter verwendest, aber auch für andere Zwecke, dann sag das klar und deutlich. Nichts ist schlimmer für einen Abonnenten, als später unerwartete E-Mails zu erhalten, die nichts mit dem versprochenen Newsletter zu tun haben.
✅ Reizwörter
Typische Reizwörter sind “kostenlos“, “exklusiv“, “einfach“ und “schnell“. Sie wecken das Interesse und reduzieren die Hemmschwelle, das Formular auszufüllen. Aber Achtung: Übertreibe es nicht! Zu viele dieser Wörter können unglaubwürdig wirken.
✅ Minimalismus
Folge dem KISS-Prinzip gilt. Das heißt: Weniger ist mehr! Frage nur nach den Informationen, die du wirklich brauchst. Für einen Newsletter reicht in den meisten Fällen die E-Mail-Adresse. Alles andere ist optional. Netzlabor.de dazu: “Jedes zusätzliche Feld erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Nutzer das Formular abbrechen.“
✅ Step by Step
Wenn du doch mehr Informationen benötigst, teile das Formular in mehrere Schritte auf. Beginne mit den Pflichtfeldern. Füge optional weitere Felder hinzu, die der Nutzer ausfüllen kann, wenn er möchte. So vermeidest du, dass Besucher überfordert werden und das Formular verlassen.
✅ Erklärung
Markiere Pflichtfelder deutlich, zum Beispiel mit einem Sternchen. Aber vergiss nicht, zu erklären, was das Sternchen bedeutet. Ein kleiner Hinweis wie “Pflichtfeld“ oder “Bitte ausfüllen“ reicht aus.
✅ Call to Action
Der Button, mit dem das Formular abgeschickt wird, ist oft der letzte Schritt. Ein langweiliger Text wie “Absenden” oder “Weiter” wirkt unpersönlich und wenig einladend. Stattdessen solltest du eine klare Handlungsaufforderung wie “Jetzt abonnieren und 10% Rabatt sichern” verwenden.
✅ Farbgebung
Sowohl das Anmeldeformular als auch der Button sollten sich farblich vom Rest der Website abheben und gut sichtbar sein. Übertreibe es jedoch nicht! Das Newsletter-Formular darf nicht zu störend sein und unseriös wirken. Knallige Farben sind deshalb oft kontraproduktiv.
✅ Buttongröße
Achte darauf, dass der Button auf allen Geräten gut klickbar ist. Was in einem PC-Browser gut aussieht, kann auf einem kleinen Smartphone-Bildschirm zu klein für einen einfachen Fingertipp sein.
✅ Technische Umsetzung
Wenn dein Newsletter-Formular zu langsam lädt oder auf mobilen Geräten nicht richtig funktioniert, wirst du viele potenzielle Abonnenten verlieren. Teste deshalb dein Formular regelmäßig auf verschiedenen Geräten und in unterschiedlichen Browsern!
✅ A/B-Tests
Kein Formular ist von Anfang an perfekt. Deshalb ist es wichtig, regelmäßig A/B-Tests durchzuführen. Dabei zeigst du verschiedenen Testgruppen unterschiedliche Versionen deines Formulars und misst, welche besser performt. Vielleicht funktioniert eine andere Überschrift besser? Oder ein grüner Button führt zu mehr Klicks als ein blauer?
Fazit
Ein gutes Newsletter-Anmeldeformular ist mehr als nur eine Ansammlung von Eingabefeldern. Es ist der erste Kontaktpunkt zwischen dir und dem zukünftigen Abonnenten. Wenn es gut gestaltet ist, schafft es Vertrauen, weckt Interesse und macht Lust auf mehr.
Denke stets daran: Jedes kleine Detail zählt. Von der Überschrift über die Erklärung der Vorteile bis hin zum Call-to-Action-Button – alles sollte darauf abzielen, den Nutzer zu überzeugen. Experimentiere, verbessere, teste weiter!
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Bilder: Freepik

