Customer Acquisition Costs: CAC berechnen – so lautet die ganz einfache Formel

Im Marketing und Vertrieb gibt es ein paar wichtige Formeln, die du kennen solltest. Eine ist die Berechnung der CAC (Customer Acquisition Costs).

Was sind die CAC?

Mit den Customer Acquisition Costs, kurz: CAC, ermittelst du die gesamten Kosten, die du für die Gewinnung von Neukunden aufwendest. Daraus kannst du ableiten, wie gut oder schlecht deine Marketing-Maßnahmen laufen.

Eine Fehlannahme in Sachen CAC

CAC wird im Deutschen als Kundengewinnungskosten bezeichnet, was allerdings nicht ganz korrekt ist. Denn: Mit den Customer Acquisition Costs betrachtest du nicht deine gesamten Kosten für alle Kunden, sondern nur für die Neukunden!

Die Aufwände, die du beispielsweise für die Rückgewinnung von Bestandskunden aufwendest, musst du mit anderen Formeln und Metriken beleuchten.

Berechnung der CAC: die Formel

Um die Customer Acquisition Costs zu ermitteln, benötigst du lediglich diesen ganz einfachen mathematischen Satz:

CAC = (alle Marketing-Kosten + alle Vertriebskosten) / (Neukundenanzahl)

CAC-Berechnung: ein Beispiel

Finde heraus, was dich deine Marketing-, PR- und Vertriebsmaßnahmen in einem gewünschten Zeitraum zusammen kosten. Zu den Kosten zählen unter anderem Ausgaben für Kampagnen, Maßnahmen, Beraterhonorare, Technikaufwände und Mitarbeitergehälter im Bezug auf Marketing und Sales.

Gibt dein Unternehmen in einem Geschäftsjahr für alle diese Blöcke zusammen 100.000 Euro aus und gewinnst du in deinem Zeitraum 1.000 Neukunden, so betragen die CAC genau 100 Euro.

Das bedeutet: Für jeden frisch gewonnen Kunden gibst du im Durchschnitt 100 Euro aus.

Was sind gute Customer Acquisition Costs?

Das kommt darauf an, welche Art von Produkte oder Dienstleistungen dein Unternehmen anbietet. Und du musst noch ermitteln, welchen langfristigen Wert ein Kunde für dich hat. Das berechnest du über den CLV (Customer Lifetime Value).

Setze beide Werte ins Verhältnis. So findest du heraus, ob sich deine Ausgaben für Marketing, PR und Vertrieb wirklich lohnen oder nicht.

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Bild: Pixabay

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