Gastbeitrag Gastautor (Bild: Shutterstock)

Erfolgreich als Gastautor: Über 30 tolle Tipps für hochwertige Gastbeiträge

Was bringt ein Gastbeitrag? Wo kannst du ihn platzieren? Wie sollte er umgesetzt sein? Diese und weitere Fragen klärt unser Special.

Was ist ein Gastbeitrag?

Als Gastbeitrag bezeichnet man einen Text, den du verfasst und in einem fremden Medium veröffentlichst. Das heißt, du schreibst beispielsweise einen Ratgeber über ein spezielles Gründer-Thema und ein (Online-)Magazin veröffentlicht ihn bei sich.

Vorteile: Was bringt ein Gastbeitrag?

Wenn du dich entscheidest Gastautor zu werden, hat das mehrere Vorteile für dich:

    • Du gibst dein Wissen zu einem Fachgebiet weiter und hilfst damit anderen Menschen. Das wirkt sich positiv auf dein Image aus.
    • Du unterstreichst deine Positionierung als Experte.
    • Du kannst deinen Namen und den deines Unternehmens platzieren.
    • Du bekommst für einen Gastartikel in der Regel mindestens einen Link auf deine Website (Firmenwebseite, Blog oder Onlineshop). Handelt es sich um eine dofollow-Verlinkung, zahlt der Link auf deine SEO-Maßnahmen ein.
    • Erscheint dein Gastbeitrag in einem renommierten (Online-)Magazin oder Blog, färbt das positiv auf deine Unternehmens- oder Personenmarke ab.
    • Du nutzt die Reichweite des (Online-)Magazins als Bühne für deine “Message”.
    • Mit der Platzierung kannst du neue Zielgruppen ansprechen.
    • Achtest du auf SEO-Aspekte, wird der Gastbeitrag auch noch Jahre später in Suchmaschinen gefunden.
    • Die Leser des Beitrages schreiben Kommentare und geben dir so wichtiges Feedback.

Was sind die Nachteile von Gastbeiträgen?

    • Das Konzipieren und Schreiben von Gastbeiträgen kostet viel Zeit.
    • Das Finden von geeigneten (Online-)Magazinen und Blogs, die deinen Beitrag annehmen, frisst ebenso Zeit. Oder Geld, wenn du auf bezahltes Blog-Marketing setzt.
    • Besitzt dein Text eine geringe Qualität (schlechter Schreibstil, viele Rechtschreibfehler, fachlich oberflächlich etc.), wirkt er sich negativ auf dein Image aus.
    • Veröffentlichst du deinen Text auf einem zweifelhaften oder umstrittenen Medium, wirft das ein schlechtes Licht auf dich.
    • Bist du kein begnadeter Schreiber und hat die Redaktion hohe Anforderungen, kann es mehrere Korrekturschleifen geben. Oder am Ende doch noch eine Ablehnung.
    • Legst du keine Strategie fest, warum, wie und wo du Gastbeiträge veröffentlichst, ist die Gefahr groß, dass die Wirkung verpufft.

Das bedeutet: Gehe das Thema Gastbeiträge professionell und durchdacht an, ansonsten verschenkst du sehr viel Potential!

Gastautor werden: Wo kannst du Gastartikel einreichen bzw. platzieren?

Theoretisch sind die meisten Blogs und Online-Magazine offen für Gastbeiträge, manchmal nehmen auch Print-Redaktionen die Texte von Gastautoren an. WP Diener hat eine sehr gute Übersicht mit über 370 Blogs zusammengetragen, wo du Gastartikeln platzieren kannst. Auch bei uns ist es möglich einen Gastbeitrag zu veröffentlichen.

Hinweis: Manche Redaktionen verlangen Geld für das Publizieren deines Textes. Das kommt häufig bei bekannten und/oder reichweitenstarken Magazinen bzw. Blogs vor. Möchtest du hier unbedingt einen Gastartikel unterbringen, benötigst du mindestens ein drei- bis vierstelliges Budget.

Worauf muss man beim Einreichen eines Gastartikels achten?

    • Schaue, ob die Redaktion spezielle Richtlinien oder Vorgaben für Gastartikel hat. Passen diese zu deinem Vorhaben?
    • Recherchiere, wie du deine Anfrage am besten stellen kannst. Meist gibt es dafür ein spezielles Kontaktformular oder eine besondere E-Mail-Adresse.
    • Idealerweise findest du heraus, wie dein Ansprechpartner heißt. So kannst du ihn persönlich ansprechen.
    • Schreibe eine prägnante, überzeugende Mail. Stelle in dieser kurz dich, dein Business und dein Fachwissen vor.
    • Sage gleich im ersten Anschreiben, über welches konkrete Thema du einen Fachbeitrag schreiben möchtest. Am besten fasst du die Idee als knackige Headline zusammen.
    • Wichtig: Dein Thema muss zu Ausrichtung und Leserschaft des Magazins / Blogs passen!
    • Biete nur Top-Themen und erstklassige, exklusive Texte an. Keiner möchte Copy&Paste-Beiträge oder unmotivierte, leicht umgeschriebene Zweitverwertungen haben.
    • Eventuell lieferst du gleich zur Anfrage einen passenden Text mit. Aber wie gesagt: Es darf sich nicht um einen Beitrag handeln, der bereits auf zig anderen Magazinen / Blogs erschienen ist.
    • Wie ist der Schreibstil des Mediums? Wie spricht es seine Leser an? Gibt es weitere Besonderheiten? Finde das vor dem Schreiben heraus.
    • Sei immer freundlich. Und reagiere schnell bei Rückfragen oder Änderungswünschen.

Vermittle dein Wissen bei uns!


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Guten Gastbeitrag schreiben – wie geht das?

    • Finde ein Thema, das perfekt zu deiner Positionierung passt
    • Formuliere eine kurze, sofort überzeugende Headline. Diese muss zum Lesen deines ganzen Textes animieren.
    • Manche Redaktionen nehmen nur Gastbeiträge mit einer bestimmten Mindestlänge an. Trotzdem solltest du immer versuchen, nur ein Topic in deinem Gastartikel zu behandeln. Schreibe also keine Verse in Bibel-Länge, bei denen du eventuell zu sehr abschweifst.
    • Konzentriere dich auf dein Fachwissen. Zeige, dass du ein Experte in einem Spezialgebiet bist – auch wenn du in Wirklichkeit wahrscheinlich mehrere Fachgebiete hast.
    • Schreibe im Stil und in der Tonart des Mediums. Achte beispielsweise darauf, ob die Leser gesiezt oder geduzt werden.
    • Setze Fachbegriffe ein. Aber nur so viele, wie es zur Zielgruppe passt.
    • Schreibe immer verständlich und nachvollziehbar.
    • Baue einen roten Faden ein. Das heißt, was in der Headline und im Teaser versprochen wird, muss im Hauptteil wirklich behandelt werden. Idealerweise greifst du am Ende das Thema vom Beginn nochmals auf, um so eine Klammer zu schaffen.
    • Achte auf eine ansprechende Gliederung und einen sauberen Lesefluss. Das heißt:
      • verwende kurze Sätze
      • fasse deine Aussagen in Absätzen zusammen
      • über die Absätze kommen aussagekräftige Zwischenüberschriften
      • stelle Fakten, Zahlen und kurze Aussagen mit Bulletpoints dar
      • integriere Medien-Inhalte wie Schaubilder, Infografiken oder Videos
    • Lieferst du Bilder mit, so kläre die Bildrechte.
    • Der Inhalt des Gastartikels muss sauber recherchiert und die getroffenen Aussagen korrekt sein. Zitate, Annahmen oder Behauptungen müssen deutlich erkenntlich sein.
    • Ist SEO für dich wichtig? Dann recherchiere passende Keywords und lasse deinen Text durch einen SEO-Check laufen.
    • Stimmt die Rechtschreibung? Liest sich dein Text gut? Oder sind beispielsweise viele unnötige Füllwörter und Passiv-Konstruktionen enthalten. Lasse mindeste eine Person deinen Beitrag gegenlesen.
    • Baue weder offensichtliche noch versteckte Werbung für dich und/oder dein Business ein. Ein Gastbeitrag muss neutral verfasst sein. Nur in der Autorenbox kannst du deinen Namen und den deines Unternehmens und seiner Produkte unterbringen.
    • Verfasse eine kurze und passende Info über dich und dein Business für die Autorenbox. Wähle einen passenden Ziel-Link aus, zum Beispiel zu deiner Firmenwebseite.
Tust du dir schwer beim Schreiben?

Kein Problem! Wenn du uns eine Idee oder ein Textkonzept lieferst, wird unsere Redaktion gerne für dich als Ghostwriter tätig. Melde dich einfach, um eine unverbindliche Preisanfrage zu erhalten.

> Ghostwriting by StartUpWissen.biz: Deine Vorteile & Kontakt

Und dann…?

Hast du einen Gastartikel erfolgreich veröffentlicht? Bleibe dran am Ball! Ein einzelner Text bringt nicht viel.

Im Rahmen deiner Content-Marketing-Strategie solltest du kontinuierlich als Gastautor tätig werden. Denn Gastautor zu sein ist kein Sprint, sondern ein nicht endender Marathon!


PS: Engagierst du einen Ghostwriter, der deine Gastbeiträge schreiben soll, dann gilt es ein paar Dinge zu beachten. Was? Das erfährst du im Beitrag “Gastartikel schreiben lassen: Das musst du wissen, bevor du einen Texter beauftragst“. Und der Ratgeber “So muss ein gutes Texter-Briefing aussehen” erklärt dir, wie du dich mit einem ‘Schreiberling’ austauschst.

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