Wordpress als CMS für StartUps (Bild: Pixabay)

Darum sollten StartUps auf die Blog-Software WordPress als Website-CMS setzen

WordPress ist das ideale Tool für Selbstständige, StartUps und kleine Unternehmen, um eine Firmenwebseite aufzubauen. Das sind die Vorteile des CMS.

Ein Gastbeitrag von Ronny Schneider, blog-als-nebenjob.de

Was ist ein Content Management System?

WordPress zählt zu den Content Management Systemen. Was bedeutet das?

„Ein Content-Management-System (kurz CMS, deutsch Inhaltsverwaltungssystem) ist eine Software zur gemeinschaftlichen Erstellung, Bearbeitung, Organisation und Darstellung digitaler Inhalte (Content) zumeist zur Verwendung in Webseiten, aber auch in anderen Medienformen. Diese Inhalte können aus Text- und Multimedia-Dokumenten bestehen. Ein Autor mit entsprechenden Zugriffsrechten kann ein solches System in vielen Fällen ohne oder mit wenig Programmier- oder HTML-Kenntnissen bedienen, da die Mehrzahl der Systeme über eine grafische Benutzeroberfläche verfügt.“
(Quelle: Wikipedia)

Der Begriff Inhaltsverwaltungssystem trifft es meiner Meinung nach sehr gut.

WordPress kommt häufig zum Einsatz, um dem Besucher Inhalte beim Aufruf einer Webseite anzuzeigen. Dabei handelt es sich um das sogenannte “Frontend”. Das kannst Du im Grunde mit der Vorderseite eines Bildes vergleichen.

Das “Backend” hingegen kannst Du mit der Rückseite vergleichen. Es handelt sich um den administrativen Teil der Webseite, die der normale Besucher nicht zu Gesicht bekommt. Im Backend kannst du beispielsweise Einstellungen verändern, Texte erstellen oder Medien hochladen.

Eine Firmenwebseite mit WordPress gestalten

WordPress ist keine Software, die ausschließlich für private Blogs nutzen kannst. Durch die vielen Layouts, die in der Fachsprache Themes genannt werden, können sich selbst Unternehmen professionell auf der eigenen Webseite darstellen.

Nachfolgend will ich dir die Themes näher vorstellen und deine Möglichkeiten aufzeigen.

Kostenlose und kostenpflichtige Themes

Du hast die Möglichkeit aus einer Vielzahl von verfügbaren Themes auszuwählen. Die Entwickler von WordPress liefern regelmäßig selbst einige Standard-Themes mit aus.

Daneben existieren weitere Vorlagen von diversen anderen Entwicklern. Einige davon sind kostenlos, andere wiederum kostenpflichtig.

Themes, die nichts kosten

Die kostenlosen Layouts kannst du direkt im Backend suchen und installieren. Oder du nutzt dafür die offizielle Webseite von WordPress.

Bei der Suche gibt es die Möglichkeit ebenfalls nach bestimmten Kriterien zu filtern. Zum Beispiel Farbe, Thema der Webseite oder bestimmte Elemente. Das ist sehr nützlich und hilft dir beim Auffinden eines geeigneten Website-Layouts.

Kostenpflichtige Themes

Wie ich bereits erwähnt habe, gibt es neben kostenlosen auch kostenpflichtige Layouts für WordPress. Diese erwirbst du bei externen Anbietern gegen Bezahlung.

Auf dem Markt haben sich Anbieter wie Themeforest oder Templatemonster etabliert. Einige Themes werden nicht in solchen Netzwerken, sondern auf einer eigenen Webseite verkauft. Eine intensive Suche im Internet kann sich daher lohnen. Du solltest dabei aber vorsichtig sein, weil unsichere Quellen manchmal Sicherheitsrisiken mit sich bringen.

Die kostenpflichtigen Layouts haben meistens den Vorteil, dass du zusätzlichen Support erhältst. Zum Beispiel für die Installation oder falls mal etwas nicht richtig funktioniert.

Außerdem werden kostenpflichtige Themes in der Regel in gewissen Abständen aktualisiert. Im kostenlosen Bereich ist das nicht immer der Fall. Das bedeutet: Im schlimmsten Fall funktioniert das Layout eines Tages eventuell nicht mehr fehlerfrei.

Häufig bieten dir kostenpflichtige Themes noch weitere Einstellungsmöglichkeiten im Backend oder haben andere kostenpflichtige Erweiterungen inklusive. Wie zum Beispiel einen Pagebuilder, mit dessen Hilfe sich die Webseite noch individueller gestalten lässt.

Das richtige Theme finden ist wichtig

Unabhängig vom Preis deines Themes sollte das Layout zu dir und deinem Projekt passen. Darum macht es durchaus Sinn wenn du dir mehrere davon intensiver anschaust.

Die kostenlosen Layouts kannst du durch eine Live-Vorschau in WordPress testen. Wenn du jedoch für ein Layout zahlen musst, wird das schwierig. Dann solltest du versuchen eine Live-Demo zu finden und diese einigen Tests zu unterziehen.

Tipp: Prüfe die Demo auf den Pagespeed, also die Ladezeit der Website. Vergiss dabei nicht, dass sich die Ergebnisse später mit speziellen Plugins wie Autoptimize oder WP Optimize verbessern lassen.

In meinen Augen sind unter anderem wichtig: Die Ladegeschwindigkeit, ein sauberer Code, die Mobilfreundlichkeit, ein guter Support und integrierte SEO-Optimierungen.

Meiner Erfahrung nach sind nicht alle kostenpflichtigen Themes ihr Geld wert. Dagegen erfüllen viele der kostenlosen Designs die Anforderungen sehr gut.

WordPress bei StartUps: die Vorteile

Mit einem StartUp gehen viele verschiedene Aufgaben und Teilbereiche einher. Einige davon betreffen das Business, andere wiederum die Umsetzung. Wer im Internet ein Unternehmen gründet braucht heutzutage einfach eine Webseite.

WordPress hilft dir als “Newcomer” die Inhalte zu organisieren und bietet dir viele Vorteile. Das sind zum Beispiel:

Das Berechtigungskonzept

Ob du nun allein ein Unternehmen gründest, mit mehreren Personen zusammen oder du eventuell Mitarbeiter einstellst: WordPress bietet in jedem Fall eine Möglichkeit alle beteiligten Personen entsprechende Berechtigungen zu erteilen.

Nehmen wir zum Beispiel ein Online-Magazin: Du hast die Möglichkeit mit WordPress Autoren anzulegen und einen separaten Administrator. Die Mitarbeiter arbeiten dann autark.

Alternativ kannst du Einstellungen vornehmen, dass eine Veröffentlichung vorab genehmigt werden muss. So ist es sogar möglich Dritte ins Boot zu holen, zum Beispiel freie Texter oder Gastautoren.

Aufgrund dessen ist WordPress selbst für große Unternehmen sehr interessant, die erstellte Texte mehrfach überprüfen. Spezielle Anpassungen sind mit entsprechenden Mitglieder-Plugins ebenfalls möglich.

Personalisierung

WordPress ist für StartUps interessant, weil es großartige Personalisierungsmöglichkeiten bietet. Im Grunde kannst du mit deiner Webseite jede erdenkliche Lösung integrieren.

Ob du nun Videos einbinden möchtest, ein Onlineshop dein Ziel ist, oder du eine Community-Webseite ins Leben rufen willst: Durch die vielen Plugins sind deiner Fantasie kaum Grenzen gesetzt.

Mit kostenlosen Plugins wirst du häufig an die Grenzen des Machbaren stoßen. Oftmals sind die Einstellungsmöglichkeiten eingeschränkt. Oder du musst einige Abstriche in Kauf nehmen. Wenn du jedoch ein paar Euro für Premium-Plugins ausgibst, ist Vieles möglich. Insgesamt betrachtet ist das immer noch günstiger als eine teure Agentur mit der Erstellung einer Webseite zu beauftragen.

Regelmäßige Updates

Ein weiterer sehr großer Vorteil von WordPress sind die regelmäßigen Updates. Wer sich mit Webseiten-Programmierung auskennt, der weiß, dass eine einfache Seite noch machbar ist. Je umfangreicher die Funktionen und das Layout ausfallen, desto mehr Code muss regelmäßig begutachtet werden.

WordPress nimmt dir diese Aufgabe ab. Die Entwickler liefern in zeitnahen Abständen nicht nur Verbesserungen, sie schließen auch vorhandene Sicherheitslücken. Damit haben es Angreifer deutlich schwerer.

Wenn du die Updates der Software sowie der Themes und Plugins durchführst und dich zusätzlich absicherst, ist deine Webseite relativ gut geschützt. Beispiele für einen zusätzlichen Schutz wären eine Zwei-Faktor-Autentifikation, ein Htaccess-Schutz des Admin-Bereiches sowie die Abstellung kritischer Funktionen.



Fazit

Ein frisch gegründetes Unternehmen hat oftmals viele Baustellen gleichzeitig: Welche Rechtsform soll gewählt werden, wie soll die StartUp-Finanzierung ablaufen, woher kriegt man passende Mitarbeiter?

Wäre es dann nicht wunderbar, wenn du dich nicht auch noch intensiv um den Aufbau einer professionellen Firmenwebseite kümmern müsstest? Diese Aufgabe übernimmt ein Content Management System für dich – ein CMS wie WordPress.

WordPress ist in meinen Augen sehr intuitiv bedienbar. Außerdem bietet es viele Vorteile für private Blogs, aber auch für Unternehmensseiten. Nicht umsonst ist WordPress die meistgenutzte Blog Software weltweit.


Über den Autor:

Ronny Schneider ist SEO- & WordPress-Profi. Auf Blog als Nebenjob. Er schreibt regelmäßig darüber, wie ein Blog erfolgreich gestaltet werden kann. Darüber hinaus bietet er Hilfe bei der Einrichtung eines Blogs sowie kleineren Optimierungsarbeiten an.

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Bild: Pixabay

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