Onlineshop (Bild: Business vector created by studiogstock - www.freepik.com)

13 Gründe, warum dein StartUp einen Onlineshop braucht

Muss dein StartUp unbedingt einen eigenen Onlineshop betreiben? Das sind die Pro- und Contra-Argumente.

Darum braucht dein StartUp keinen Onlineshop

Dein StartUp stellt ein Produkt her, das an Endkunden verkauft wird? Dann benötigt dein junges Unternehmen einen eigenen Onlineshop, oder? Nein, nicht unbedingt!

Es gibt verschiedene Contra-Argumente. Einer ist: Dein StartUp verkauft seine Produkte gar nicht direkt an den Endkunden (Business-to-Customer, B2C), stattdessen setzt du auf den indirekten Vertrieb als beste Lösung.

Weitere Contra-Punkte können sein:

  • Die Entwicklung und das Betreiben eines eigenen Onlineshops sind teuer und zeitaufwändig
  • Auch die Vermarktung kostet jede Menge Geld
  • Es gibt niemanden, der sich technisch und fachlich um den Onlineshop kümmern könnte
  • Die Gesetzeslage in Sachen Onlinehandel verändert sich ständig, dementsprechend musst du ständig am Ball bleiben – das willst du dir nicht auch noch antun
  • Du glaubst nicht, dass es genügend Online-Käufer geben könnte

Beeindrucken dich diese Negativ-Punkte nicht? Dann solltest du über einen eigenen Onlineshop nachdenken – es kann sich lohnen! Denn der E-Commerce boomt unaufhaltsam.

Die Pro-Argumente für einen eigenen Onlineshop

Die folgenden Punkte sind ein Zeichen, dass dein StartUp in den E-Commerce mit einem eigenen Webshop einsteigen sollte:

  1. Du hast bislang noch keinen Vertriebsweg für dein Produkt gefunden.
  2. Deine Kundschaft ist jung, Internet-affin und von Amazon verwöhnt.
  3. Deine Mitbewerber betreiben einen Onlineshop.
  4. Dein StartUp besitzt ein breites Sortiment, das überwiegend aus wenigen, erklärungsbedürftigen Produkten besteht.
  5. Deine Kunden bestellen immer wieder die gleichen Produkte.
  6. Dein junges Unternehmen agiert bei der Auftragsannahme noch nicht richtig digital. Das bedeutet: Ihr nehmt Bestellungen per Mail, FAX oder Telefon an, was umständlich ist und viel Zeit kostet.
  7. Dein Unternehmen möchte seinen Umsatz und seinen Gewinn steigern, doch die bisherigen Vertriebswege lassen sich nur noch schwer skalieren. Oder eine Vergrößerung des Teams steht in keinem Verhältnis zum geplanten Ertrag.
  8. Dein Vertriebsteam – Innen- wie Außendienst – ist ständig gestresst, obwohl es eigentlich genügend Manpower besitzt. Anstatt Kunden zu akquirieren oder bestmöglich zu beraten und zu betreuen, geht viel Arbeitszeit mit der Aufnahme und Verarbeitung von vielen kleinen, margenschwachen Aufträgen verloren.
  9. Dein StartUp ist zwar im B2C tätig, die Produkte werden aber bislang nur über Plattformen wie eBay oder Amazon verkauft. Bist du mit den Konditionen und den ständig wechselnden, meist strengeren Vorgaben der Plattformen unzufrieden? Dann solltest du davon unabhängiger werden!
  10. Die Preise deiner Produkte schwanken häufig. Zudem arbeitest du regelmäßig mit Sonderangeboten und Rabatten.
  11. Die Konzeption und Produktion von Katalogen, Broschüren und anderen analogen Werbematerialien ist zeitaufwändig und teuer.
  12. Willst du genauer herausfinden, was sich deine Kunden wünschen, was ihnen gefällt oder nicht? Mit einem Onlineshop kannst du die Bewegungspfade (= Funnels) der potentiellen Kunden genau analysieren.
  13. Du möchtest überregional oder gar international wachsen? Und das ohne dafür ein großes Vertriebsteam aufzubauen?

Fazit

Du siehst, es gibt einige Pro- und Contra-Argumente. Deshalb unser Tipp: Neigst du dazu, im E-Commerce aktiv zu sein, dann launche testweise einen kleinen, kompakten Onlineshop. Heutzutage gibt es diverse kostengünstige und einfache Onlineshop-Systeme – zum Beispiel Jimdo, WooCommerce oder Gumroad -, mit denen du deine ersten Erfahrungen sammeln kannst.

Bild: Business vector created by studiogstock – www.freepik.com

Ein Kommentar

  1. Danke für deine gute Übersicht. Gerade solche Pro/Contra Listen finde ich wichtig, um zu einer guten Entscheidung zu gelangen. Leider wird zu oft (bei allen möglichen Themen) die eine oder andere Lösung propagiert, obwohl jeder eine andere Situation hat und eine Lösung nicht auf jede Situation die richtige ist.

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