Bilder-SEO (Bild: Pixabay)

7 Tipps fürs Bilder-SEO: Was du beachten solltest

Eine Disziplin der Suchmaschinen-Optimierung ist das Bilder-SEO. So wendest du es erfolgreich an.

Zum SEO gehört auch die Optimierung von Bildern

Wenn du dich als SEO-Einsteiger in die Grundlagen der Suchmaschinen-Optimierung von Webseiten und Onlineshops beschäftigst, merkst du schnell: Es gibt jede Menge Stellschrauben, um das Ranking bei Google (der mit Abstand wichtigsten Suchmaschine der westlichen Welt), Bing & Co. zu verbessern. Denn die Suchmaschinenbetreiber haben über 200 Kriterien, nach denen sie die Web-Inhalte bewerten.

Dazu kommt, dass sich die Kriterien und die Algorithmen dahinter ständig verändern. So ist SEO Optimierung ein ständiges Katz- und Maus-Spiel zwischen Google und dir oder deinem SEO-Dienstleister.

Eine Stellschraube, an der du drehen kannst, ist das sogenannte Bilder-SEO. Das bedeutet, du optimierst die Bilder oder Fotos deiner Webseite, deines Firmenblogs oder deines Onlineshops so, dass sie besser bei den Suchmaschinen gefunden werden.

Was bringt Bilder-SEO?

Die Suchmaschinen-Optimierung von Bildern sorgt dafür, dass…

    • die Seite, in der das Bild eingebettet ist, besser eingestuft wird.

    • das jeweilige Bild über Google besser gefunden wird.

Beide Faktoren sorgen für mehr organischen Traffic. Traffic, der im Fall eines Onlineshops auch zu höheren Umsätzen führen kann.

Tipps fürs Bilder-SEO

Beachte diese zehn Punkte, um deine Bilder und deren Einsatz für Suchmaschinen zu optimieren:

Tipp 1: Dateiname

Google ist zwar klug und wird immer klüger, doch mit einem Dateinamen wie 01.jpg oder DSC105549.jpg kann es wenig anfangen. Verwende deswegen stets Dateinamen, die den Inhalt des Bildes kurz und treffend beschreiben. Ist beispielsweise auf einem Foto ein schwarzes Cocktailkleid in Größe 32 zu sehen, dann benenne die Bilddatei in schwarzes-cocktailkleid-groesse-32.jpg.

Wichtig: Verwende keine Sonderzeichen, Leerzeichen und Großbuchstaben. Und achte darauf, dass der Dateiname maximal 256 Zeichen lang sein darf.

Tipp 2: Bildbeschriftungen

Google kann mittlerweile Texte in Bildern analysieren. Achte somit auch auf die SEO-mäßige Beschreibung und passenden Keywords.

Tipp 3: Bildgröße

Die Ladezeit von Webseiten ist mittlerweile ein wichtiger Rankingfaktor. Die Ladegeschwindigkeit wird oft durch zu große Bild-Dateien ausgebremst. Das bedeutet für dein Bilder-SEO: Verkleinere die Pics auf die wirklich benötigte Größe und verringere ihre Qualität. So kannst du JPG-Bilder in der Regel auf 50-60% der ursprünglichen Qualität komprimieren, ohne dass der Qualitätsverlust großartig sichtbar wäre.

Tipp 4: Ordnerstruktur

Überlege dir eine saubere Struktur auf deinem Server und/oder in deinem CMS für die Ablage der Bilder. Die Benennung der Ordner sollte für dich und die Suchmaschinen nachvollziehbar sein. Setzt du viele Images ein, kann eine eigene Bilder-Sitemap sinnvoll sein.

Tipp 5: Bildbeschreibung

Lädst du ein Bild in WordPress, Typo3 oder bei einem anderen Redaktionssystem hoch, solltest du sofort alle Felder für die Bildbeschreibung ausfüllen. Das sind:

    • Title-Tag

    • Beschriftung

    • Beschreibung

    • Alt-Attribut

Setze auch hier die relevanten Keywords an. Überlege dir, wie du oder ein andere Mensch genau nach diesem Bild suchen würden.

Tipp 6: Umfeld

Setzt du das Bild auf einer Seite ein, zum Beispiel bei einem Blogbeitrag, muss das Umfeld thematisch passen. Idealerweise kommt das Foto des schwarzen Cocktailkleides bei einem Beitrag über schwarze Cocktailkleider zum Einsatz. Ein Beitrag über Mallorca, Darmkrebs oder Donald Trump wären aus SEO-Sicht unpassend.

Tipp 7: Verlinkung

Setzt du einen Link auf das Bild, so sollte das Ziel einen Bezug zum Inhalt des Bildes haben. Beispiel: Das Foto des schwarzen Cocktailkleides führt zu der Produktseite deines Onlineshops, wo das Kleid gekauft werden kann.

Die Link-Ziel-Beziehung gilt auch umgekehrt: Setzt du irgendwo einen Link, der zum Bild führt, sollten beide thematisch zusammenpassen.

Bild: Pixabay

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